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vergrößern 1440x900VMware Fusion 5 mit mehreren virtuellen Maschinen.
Während VMware einen Großteil seines Umsatzes im Business-Bereich generiert, hat der Virtualisierungsexperte doch auch das eine oder andere Angebot für den Consumermarkt im Angebot. Und hier gibt es nun gleich mehrere Updates auf einmal zu berichten: Gleichzeitig hat VMware die Workstation 9, die Version 5 des auf Mac-Rechner abzielenden "Fusion", sowie eine neue Pro-Variante desselben veröffentlicht.
Wie zu erwarten, teilen sich all diese Produkte einen guten Teil der Neuerungen, so etwa die verbesserte Unterstützung für das kommende Windows 8 oder die Nutzung von USB 3.0 in virtuellen Maschinen. Einmal mehr wurde zudem die 3D-Performance für Gastsysteme verbessert.
Die Workstation 9 ermöglicht zudem "eingeschränkte" virtuelle Maschinen (VM) zu erstellen, bei denen AdministratorInnen gewisse Einstellungen mithilfe eines Passwortes schützen können. Dadurch bleiben die betreffenden Funktionen auch nach dem Import auf einem anderen System - Voraussetzung sind hier Workstation 9, Fusion 5 oder VMware Player 5 - vor Änderungen geschützt. Solche VMs lassen sich zudem verschlüsseln.
Zu den vermischten Neuerungen von Workstation 9 gehört die Unterstützung von OpenGL 2.1 unter Linux. Darüber hinaus gibt es ein neues Web-Interface, mit dem auch per Tablet oder Smartphone auf unter Workstation (oder vSphere) laufende virtuelle Maschinen zugegriffen werden kann. Dies funktioniert vollständig mit aktuellen Webstandards, eigene Plugins sind also nicht vonnöten.
VMware Fusion 5 verbessert den Support für das aktuelle OS X 10.8 "Mountain Lion". So können Windows-Programme nicht nur direkt aus dem Launchpad gestartet werden, sondern auch per Airplay auf einen AppleTV gestreamt werden. Zudem integriert sich Fusion jetzt mit dem neuen Benachrichtigungssystem von OS X.
Der Hersteller verspricht darüber hinaus für Fusion eine weiter gesteigerte Performance - VMware spricht hier von 5 bis 40 Prozent. Zudem soll der Stromverbrauch reduziert worden sein.
Ganz neu ist die Pro-Version, die gegenüber der normalen Ausführung diverse Zusatzfunktionen bietet, die vor allem für Unternehmen von Interesse sein dürften. So gibt es etwa nur hier auch die "Restricted Virtual machines", sowie eine inkludierte Lizenz, um mit Fusion erstellte VMs auch auf anderen Plattformen per VMware Player nutzen zu können.
VMware Workstation 9 und Fusion 5 sind beide ab sofort erhältlich. Die Workstation ist für Windows und Linux erhältlich, die Download-Version schlägt mit 193,50 Euro zu Buche. Fusion 5 gibt es um 44,99 Euro, für die Pro-Ausführung muss man 74,85 Euro hinlegen. Mit Support steigt der Preis dann je nach Paket auf 90,65 bis 116,50 Euro. (red, derStandard.at, 24.08.12)
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