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Künftig wird ohne Boot und Hubschrauber nach dem Krokodil-Phantom gesucht.
Klagenfurt - Die Suchaktion nach dem "Krokodil-Phantom" in der Drau bei Sachsenburg (Bezirk Spittal) in Kärnten ist am Freitag zurückgefahren worden. Auf den Einsatz der Feuerwehrboote und des Polizeihubschraubers werde verzichtet, teilte die BH Spittal in einer Aussendung mit. Durch den Wirbel bestünde die Gefahr, dass das Reptil abwandere und überhaupt nicht mehr gefunden werde, erklärte Reptilienexpertin Helga Happ gegenüber dem ORF Kärnten.
"Wir haben die Sorge, dass das Krokodil abwandert, wenn wir zu laut suchen", sagte Happ. Deswegen werde dem Tier jetzt erst einmal Ruhe gegönnt. Danach sollen im betroffenen Gebiet Fleischköder ausgelegt und Wildkameras installiert werden. Bis Freitag gab es noch keinen absoluten Beweis für die Existenz des Tieres. Am Mittwoch hatten zwei Kinder der Polizei berichtet, beim Baden in der Drau ein Krokodil gesehen zu haben, das ihre Schuhe zerbiss und dann wieder wegschwamm.
Wahllose Löcher ohne Muster
Zweifel an der Existenz des Reptils äußerte hingegen Andreas Schedl, Besitzer der Klagenfurter Tierhandlung "Arche Exotica" in einem Interview mit der "Kärntner Tageszeitung" (KTZ). Wenn überhaupt, dann handle es sich bei dem Tier nicht um ein Krokodil, sondern um einen wesentlich ungefährlicheren Kaiman. Und die Löcher in den Schuhen der Kinder? "Das Bissmuster passt meiner Meinung nach nicht zu einem Krokodil. Da sind wahllose Löcher ohne Muster", sagte Schedl.
Schaulustige werden von Polizei zurückgehalten
Das betroffene Gelände an der Drau bleibt aber weiterhin behördlich gesperrt. Das Areal wird laut Bezirkshauptmannschaft von der Polizei kontrolliert, um Schaulustige vom Betreten abzuhalten. Die Sicherung sei notwendig, um "Unruhe durch Zaungäste vorzubeugen und um die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten", so die BH.
Kritik von Vier Pfoten
Die Tierschutzorganisation "Vier Pfoten" forderte indes strengere
Richtlinien für die Privathaltung exotischer Wildtiere in Österreich.
"Wir sehen den zuständigen Minister hier in der Pflicht, dafür zu
sorgen, dass solche Zwischenfälle künftig verhindert werden", sagt
Geschäftsführer Helmut Dungler. Es sei leider sehr einfach exotische - und zwar auch gefährliche - Tiere zu erwerben, kritisiert er.
Die Tiere würden aber nicht nur ein Gefahrenpotenzial darstellen. Ihre Haltung durch Private sei aus Sicht sowohl des Tier- als auch des Artenschutzes problematisch, meint Dungler weiters. Zwar hat der österreichische Nationalrat bereits 2011 einige Verschärfungen in der Tierhaltung von Exoten gefordert. Darunter fallen etwa auch ein Verbot von Tierbörsen und gefährlicher Schlangen sowie die Pflicht zu Sachkunde-Nachweis der potenziellen Käufer von Exoten. Eine Umsetzung der strengeren Richtlinien hat Minister Stöger allerdings bisher nicht veranlasst.
Viele Wildtiere für Privathaltung ungeeignet
"Die meisten Wildtiere sind für eine Privathaltung völlig ungeeignet und stellen extrem hohe Anforderungen. Die Folgen schlechter Haltung und Versorgung sind vermehrte Krankheiten und erhöhte Todesraten durch Haltungsfehler", berichtet Dungler. Außerdem können viele Wildtiere gefährliche Krankheiten auf den Menschen übertragen.
Der internationale Handel mit Wildtieren für den Heimtiermarkt hat vielfältige negative Auswirkungen auf den Artenschutz der betroffenen Spezies. Der Handel mit diesen Tieren im Internet oder auf Tierbörsen ist ebenfalls mit Tierleid verbunden, da Exoten zumeist in winzigen und für ihre Bedürfnisse völlig unzureichenden Behältern ausgestellt oder transportiert werden. (red/APA, 24.8.2012)
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...eine kurze Schnur, einen Pfahl und ein 7,62mm Präzisionsgewehr. Dazu eine ruhige Hand und ein gutes Zielfernrohr.
Das Krokodil ist bald Geschichte.
Da das aber nicht politisch und schon gar nicht tierschützerisch korrekt ist, wird das Kroko halt gesucht und dann zum Aufgeben überredet.
Krokodile jagen nicht an Land, sondern warten bis ein Tier sich zum Wasser bewegt. Kaimane sind Fischjäger, fressen aber auch Schnecken und Insekten und verlassen seltenst das Wasser.
Sie kennen zwar aus Ballerspielen das Kaliber 7.62, aber sonst wissen sie gar nichts.
den preis für den chip (beim hund 80 euro) kann man einfach auf den kaufpreis aufrechnen dann könnte man zumindest den besitzer finden und strafen.
jemand der sich ernsthaft so ein tier anschaffen möchte wird den betrag bezahlen, ist einer nicht bereit das zu bezahlen sagt das ohnehin schon alles.
ich finde auch das exoten viel zu billig geworden sind und somit oft angeschafft werden ohne sich richtig zu erkundigen. eine kornnatter z.b. hat vor 20 jahren 1200 schilling gekostet heute ca 35 euro, bei piebald köpis ist der preis auch geradezu in den keller gegangen was ahnungslose leute geradezu herausfordert sich aus einer unüberlegten laune heraus so ein tier zu kaufen.
Ich möchte ja nicht den Teufel an die Wand malen, aber was ist, wenn es da zwei Krokodilien gibt?
Angenommen Krokodil 1 ist weiblich und schwimmt da jetzt im Fluss herum. Jetzt kommt die erschreckende Überlegung. Es könnte ja auch noch ein zweites Krokodil unterwegs sein, nämlich Krokodil 2 und das ist männlich. Dann ist es nur eine Frage der Zeit, bis österreichs Gewässer mit Krokodilien verseucht sind.
Daher bin ich dafür, dass der Uwe und sein Bruder persönlich auf Krokodilien Jagd gehen. Sie könnten sich ja für jeweils 12 Stunden in der Drau als Köder anbinden lassen. Aalglatt wie sie sind wird das Krokodil sicher an einen dicken Karpfen denken und zuschnappen.
Damit hätten die Brüder einmal wirklich was für Kärnten getan!
Resi
eine Biologin hat die Fußspuren als solche identifiziert, und die Bisse in den Schuhen mit Nilkrokodilzähnen abgeglichen, und sich von den Kindern den Vorgang beschreiben lassen. Also dass da ein echtes Krokodil im Spiel ist, daran kann kein Zweifel sein, und wir wissen schon das es 2 m lang ist.
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