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"Was willst Du dort" - diese Frage sollte vor dem Start in Soziale Netzwerke wie Facebook und Xing an erster Stelle stehen, so Wirtschaftskammer-Experte Gerhard Laga. Ist diese Frage geklärt muss nicht sofort eine professionelle Social Media-Agentur beauftragt werden, sondern zuerst einmal sollten die Ressourcen im eigenen Unternehmen genützt werden. "Habe ich Mitarbeiter im Haus, die privat diese Kommunikationsformen nutzen, ist das ein Riesenvorteil weil sie die eigene Firma kennen", so Laga im Gespräch mit der APA.
"Face-to-Face"
Wer sich für einen Auftritt in Facebook und Co. entscheidet müsse sich jedenfalls bewusst sein, dass das keine Einmalinvestition ist, sondern die Inhalte regelmäßig erneuert und die Community gepflegt gehört. Und zwar in einem Umgangston den man Kunden auch "Face-to-Face" pflegt - sonst kann schnell eine Lawine an Kritik über einen rollen - mit erheblichen Imageverlusten, warnt Laga. Zentral sei auch, dass die Mitarbeiter in den Social Media-Auftritt miteingebunden sind und wissen, was auf der Firmenseite erlaubt ist und was nicht.
Die Wirtschaftskammer arbeitet gerade an ihrem Social Media-Guide 4.0 und lädt ihre Mitglieder dazu ein, Vorschläge für diesen zu unterbreiten. Der Leitfaden soll dann in vierter Auflage spätestens zum "E-Day" der Wirtschaftskammer am 7. März 2013 erschienen. (APA, 24.08. 2012)
Infos zum Social Media-Guide 4.0 unter http://www.foliocloud.com/socialmedia
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Für mich sind Firmen, die Anstatt auf personalisierten Kontakt auf Facebook setzen, ohne mit einem sehr niedrigen Image behaftet. Viele Firmen setzen gar schon darauf, exklusiv über Facebook - und / oder teure Rufnummern zu kommunizieren, ein weiteres No-Go.
Wie die Firmen aber selbst schon bemerken dürften, ist Facebook und Social-Media ein Pferd, welches schon ziemlich totgeritten ist. Nun springen aber WKO und Co. noch immer auf, nur die Kunden nicht mehr. Es wäre also zu überlegen, ob es klug wäre, da noch mitzumachen. Ein Spielplatz für Firmen, aber ohne Konsumenten, ist auch nicht viel Wert.
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