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Seit kurzem gibt es eine neue Version der Facebook-App für iOS, die mit durchaus signifikanten Verbesserungen aufwarten kann, nicht zuletzt was die Performance der Software anbelangt. Weniger rosig schaut es für Android-NutzerInnen aus, die dort verfügbare App wirkt seit Beginn an wie ein Stiefkind der Entwicklung. Gerade der direkte Vergleich zum Mitbewerb im Bereich soziale Netzwerke - Google+ und dessen App - fällt reichlich unvorteilhaft aus.
Dessen scheint man sich auch bei Facebook selbst bewusst zu sein, und hat nun eine eigene Form des Umgangs damit gefunden: Laut einem Bericht von Business Insider versucht das Unternehmen seine MItarbeiterInnen derzeit recht nachhaltig zum Umstieg auf Android zu bewegen.
Die Idee dahinter ist eine simple: Wenn die Facebook-Angestellten selbst die App verwenden, wird sich auch das interne Feedback verbessern und der Druck steigen, an Verbesserungen zu arbeiten. In der Softwarebranche ist dieses Konzept als "Dogfooding" bekannt, und durchaus gebräuchlich. Bei Facebook scheint man diesen Ansatz nun aber mit deutlich mehr Nachdruck zu verfolgen, so der Bericht. (red, derStandard.at, 24.08.12)
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Es geht nicht um Mängel des Betriebssystems, sondern der App. Das man für Android durchaus gelungene Apps programmieren kann, ist längst bewiesen. Warum Facebook das nicht schafft, ist eine andere Frage. Und dass sogar Apps von Drittanbietern (Friendcaster) besser sind, obwohl sie auf eingeschränkte APIs zurückgreifen müssen, ist eher peinlich
Wenn man seine Mitarbeiter zum Abstieg zwingt, dann wohl kaum nur für diese eine App - oder sollen sie speziell dafür ein zweites Gerät mit sich herumschleppen?
Und so schlecht ist mein Vergleich nicht: auch mit dem Smart kann man wohl bis Wladiwostok fahren und möglicherweise ist das sogar schon "längst bewiesen".
Bloß, es macht niemand oder nur wenige, die dazu aus irgendeinem Grund gezwungen sind - und über die grundsätzliche Möglichkeit jubeln nur Fanboys, die nichts anderes kennen.
recht nachhaltiger Druck für Umstieg. Wenn man den Leuten ein Diensthandy in die hand drückt und den Tarif bezahlt, werden die wenigsten etwas dagegen haben. Wir selbst haben Kooperation mit T-Mobile & Orange, da kosten in der Direktverrechnung mit den Mitarbeiter 4000 Minuten in alle Netze, 1000 SMS, unbeg. Internet nicht einmal brutto 9 Euro pro Monat.
Die Facebook App für Android ist inzwischen zwar schon ein wenig schneller geworden läuft aber ständig im Hintergrund hat einen reproduzierbar negativen Einfluss auf die Akkulaufzeit.
Mit der App BetterBatteryStats kann man sich die Wakelocks und Wakeups anzeigen die die Android Smartphones aus dem Deep Sleep reißen und somit gerade im Standby Akku fressen , Facebook war da bei mir immer ganz oben zu finden.
Nach der Deinstallation ist die Akkulaufzeit defintiv besser (mit der App Batterydrain gemessen) und da bin ich definitiv nicht der einzige der das beobachtet hat.
Die mobile Seite (m.facebook.com) hat auch nicht viel weniger Funktionen aber definitiv keine Wakelocks und Hintergrundtasks ;)
Leider ist es wohl gängige Praxis in der App-Softwareentwicklung, dass zuerst mal die Funktionalität stehen sollte und erst dann step-by-step die ganzen nicht-funktionalen oder konzeptionellen Schwierigkeiten ausgeräumt werden... gerade bei Gratis-Apps ist die Hemmschwelle sehr gering, einfach mal einen halbgaren Schweinscode auszuliefern, solange keine Fehlerpopups durchbrechen... ;)
An sich wär die App ja eh in Ordnung, wenns nicht jeden Tag mindestens einmal über ein paar Minuten immer langsamer werden würd, um dann letztendlich abzustürzen. Außerdem braucht das Ding Speicherplatz, das ist brutal (12MB App+60MB! Daten - ich frag mich echt, was dieses Ding bitte speichert, wird da einfach jede Abfrage dauerhaft gecached?)
Jetzt mal die gängige Kritik an Facebook ausgeklammert, ich finde die App mittlerweile ziemlich gelungen.
Ich verwende sie auf einem eher leistungsschwachen Androiden (HTC Wildfire S) und hatte mit manchen Versionen schwere Performanceprobleme, allerdings hat sich das mit den letzten 2-3 Updates enorm verbessert und nun hab ich keine Ruckler mehr beim Scrollen und die Ladezeiten sind auch deutlich kürzer...
Perfekt wäre sie, wenn manche Funktionalitäten nicht gar so versteckt (oder intuitiver) wären, wie z.B. Anstupsen/Nachrichten" usw. hinter dem Pfeil auf der Profilseite, und wenn man seine Veranstaltungen als Kalender einbinden könnte, mit der HTC-App für FB ging das, und das fand ich schon praktisch...
Vergleich mal die FB App wie im Artikel geschrieben mit G+, dazwischen liegen wahrlich Welten, sowohl von der Übersichtlichkeit und dem Bedienkomfort, als auch zugegeben der Optik. (Und natürlich auch der Geschwindigkeit)
Da kann/muss FB ordentlich aufholen
Naja, UI-mäßig haben sie wohl einiges optimiert in der letzten Zeit - oder war das ein Nebeneffekt, weil ich mal eine neuere CM-Version geflasht habe, so genau weiß ich's dann auch nicht mehr, glaube aber, dass es ein Update vor ca. 1 Monat war, mit dem alles gut war... :)
Ich wollte aus Rücksicht auf eventuelles Flaming den Vergleich nicht bemühen, aber in Sachen "Smoothness" kommt FB auf Android mit der G+ App nicht mit, und das Design find ich auch deutlich fescher - leider muss ich mich etwas zwingen, es zu verwenden, weil zwischenmenschlich eher wenig los ist....
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