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Berlin - Mitten in der Schuldenkrise werben Prominente in Deutschland wie Altkanzler Helmut Schmidt und Volksmusik-Star Florian Silbereisen für Europa. Eine Gruppe von elf deutschen Stiftungen gab am Donnerstag in Berlin den Startschuss für die Kampagne "Ich will Europa".
In Fernsehspots, Zeitungsanzeigen und auf einer eigens eingerichteten Webseite bekennen sich bekannte Menschen zur europäischen Idee. Schirmherr der Kampagne ist Bundespräsident Joachim Gauck.
Unter den Botschaftern finden sich auch so unterschiedliche Persönlichkeiten wie der frühere EU-Kommissar Günter Verheugen, RTL-Chefredakteur Peter Klöppel, der Fußball-Nationalspieler Philipp Lahm und der Star-DJ Paul van Dyk. In einer Videobotschaft im Internet meldet sich auch Bundeskanzlerin Angela Merkel zu Wort.
Die ursprünglich geplante Teilnahme aller noch lebenden ehemaligen und amtierenden deutschen Außenminister war allerdings kurzfristig geplatzt. Der frühere Außenamts-Chef Joschka Fischer (Grüne) hatte sein Mitwirken abgesagt, weil er eine Werbeaktion für den jetzigen Amtsinhaber Guido Westerwelle (FDP) befürchtete. (APA, 24.8.2012)
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dann weiss ich nicht. fast so krank wie die frische ladung werbung der kollegen aus deutschland, nachzuhören hier:
http://sefisebe.blogspot.de/p/werbung.html
bekannte menschen bekennen sich, aha. privilegierte erleuchten die masse, aber europa ist nicht das problem der masse, es ist eine durch und durch korrumpierte eu der lobbyisten, die das problem ist.
es kann doch niemand ernsthaft annehmen, dass mit solch oberflächlichen, durchschaubaren placeboaktionen über die fehlenden, vielmehr falschen inhalte hinwegtäuscht werden kann...
in bin voll für europa!!!
ich bin ziemlich gegen diese eu.
eu ist nicht europa (wenn dem so wäre, was wären dann die schweizer, norweger, kroaten, serben, montenegriner, moldawier???)
[und wenn ich ein land vergessen habe, bitte ergänzen, damit ich mich für meine unwissenheit rotschämen und lernen kann ;-) ]
Das ist doch nur ein weiterer Versuch, die Menschen langfristig für die Vereinigten Staaten von Europa einzustimmen. Dabei sollen wir froh sein, dass es noch kritische Stimmen zu diesem USA-Klonversuch gibt.
Warum ist die EU wohl so unbeliebt unter den Menschen? Weil viele spüren bzw. empfinden, dass man damit die letzten Reste an Eigenständigkeit abgeben würde. An Politiker, die allesamt nur mehr Marionetten der Wirtschaft und Industrie sind. Natürlich kann sich heute nichts Eigenständiges mehr entwickeln, Krisen können nicht mehr durchgestanden- sondern müssen von einem Rettungsschirm abgefangen werden. Es könnte ja sonst gar passieren, dass die Lemminge nicht mehr im EU Gleichschritt nachgaloppieren.
Nicht zu fassen, daß es wirklich Leute gibt, die diesen unsäglichen Müll gut finden.
Befeuert von den größten Meinungsmachern in Deutschland (Bertelsmann Stiftung, Axel Springer Verlag und Gruner & Jahr), den widerlichsten Lobbyisten (Verheugen) und unfaßbar naiven und hinterwälderischen Meinungen und Menschen bezüglich Europa, erscheint mir diese von der Politik, der Konzernwirtschaft und den Medien bewußt lancierte Kampagne wie eine Art EU-Volkssturm.
Und hier noch ein Schmankerl von der Homepage:
Sebastian
Ich will endlich wieder eine Vision der Vereinigten Staaten von Europa sehen. Ich bin für die Vergemeinschaftung von Schulden. Ich bin dafür zusammenzustehen und den Spekulanten zu entgegnen, "bis hierher und nicht weiter". Dafür bin ich auch bereit bis 70 zu arbeiten. Ich bin bereit auf meine Rente zu verzichten. Ich verdanke Europa so viel, meinen Wohlstand, die Möglichkeiten mich ohne Grenzen zu bewegen und zu arbeiten.
Mit solchen Bürgern kann einem der Angstschweiß auf der Stirn stehenbleiben.
Klar ist das Propaganda. Klar ist "Europa" vorallem eine Wirtschaftsgeschichte. Klar ist die Vereinigung auch eine Abgrenzung nach außen, wovon die Bootsflüchtlinge ein trauriges Lied singen können. Aber gab es jemals zuvor eine solange Phase des Friedens und relativen Wohlstands auf diesem Kontinent? Bei aller berechtigten Kritik wird gerne vergessen, was die europäische Einigung auch gutes Gebracht hat.
Frieden und Wohlstand gab es schon vor der EU. Dass europäische Staaten sich in Afghanistan und sonstwo aus "Solidaritätsgründen" am Krieg beteiligen müssen, erst mit der EU. Und das ist erst der Anfang, je größer und aufgeblasener der Apparat, desto mehr Übergriffe auf andere Staaten, Menschen und die Natur, weil die, die dagegen sind, das "Pech" haben, von der EU überstimmt zu werden.
kam nicht wegen der EU, sondern wegen des Wirtschaftswachstums und des Wohlstandes- übrigens auch in den Ländern, die NICHT bei der EU waren.
Jetzt sorgt die EU dafür, dass eben dieser Wohlstand kapputt geht und die Länder wegen des Euro aneinander geraten.
1. Und das basiert worauf? Auf Schumann-Plan und der EGKS. Dadurch wurde Frieden und Wohlstand nach dem Krieg erst gesichert....der Marshall-Plan alleine hätte nicht auf Dauer diesen Zustand ermöglicht
2. Ob der Euro in der Form eine gute Idee war ist tatsächlich fraglich
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