Zwillingsgalaxien der Milchstraße entdeckt

23. August 2012, 18:04
  • Den "Tarantel-Nebel" in der Großen Magellanschen Wolke gibt es also in mindestens dreifacher Ausführung.
Der Sternhaufen ist 170.000 Lichtjahre von der Erde entfernt und hat einen Durchmesser von 1000 Lichtjahren. Bei der Magellanschen Wolke handelt es sich um eine Trabanten-Galaxie zur Milchstraße unseres Sonnensystems.
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    foto: apa/dpa/european southern observatory

    Den "Tarantel-Nebel" in der Großen Magellanschen Wolke gibt es also in mindestens dreifacher Ausführung.

    Der Sternhaufen ist 170.000 Lichtjahre von der Erde entfernt und hat einen Durchmesser von 1000 Lichtjahren. Bei der Magellanschen Wolke handelt es sich um eine Trabanten-Galaxie zur Milchstraße unseres Sonnensystems.

Unsere Galaxie ist wegen der Großen und Kleinen Magellanschen Wolke sehr speziell - Australische Forscher haben nichtsdestotrotz zwei idente Sternensysteme gefunden

Unsere Heimatgalaxie, die Milchstraße, ist nicht einzigartig. Australische Forscher entdeckten nun gleich zwei Galaxiesysteme, die dem der Milchstraße wie Zwillinge gleichen. "Wir haben noch nie so ein Galaxiensystem wie das der Milchstraße gefunden. Und das ist nicht überraschend, wenn man beachtet, wie schwierig die auszumachen sind", sagte der Astronom Aaron Robotham vom Internationalen Zentrum für Radioastronomie ICRAR in Australien.

Die Milchstraße ist vor allem wegen der benachbarten Großen und Kleinen Magellanschen Wolke speziell. Sie ist in einer Art kosmischen Tanz mit diesen Sternenansammlungen verbunden und bildet mit ihnen ein enges Dreiersystem. Viele Galaxien haben ebenfalls Begleiter, die sie umkreisen, doch sind solche Kompagnons meist wesentlich kleiner.

Zwei idente, 14 ähnliche unter Hunderttausenden

Um eine Zwillingsgalaxie der Milchstraße entdecken zu können, musste nach Meinung von Robotham einiges zusammen kommen: Teleskope, die gut genug sind, nicht nur Galaxien zu erkennen, sondern auch ihre Gefährten. Und die Forscher mussten sehr große Regionen des Himmels beobachten und aufpassen, keine Galaxien zu übersehen.

Simulationen der Galaxienentstehung hatten bereits vermuten lassen, dass es nur sehr wenige Systeme gibt, die der Milchstraße und ihren Begleitern ähneln. Unter Hunderttausenden beobachteten Galaxien entdeckten die Forscher nur zwei Ebenbilder. 14 von ihnen seien der Milchstraße ähnlich gewesen. (APA, 23.8.2012)

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für die statistiker - don't panic

Bevölkerung: Keine.
Es ist bekannt, daß es eine unendliche Anzahl Welten gibt, einfachweil es unendlich viel Raum gibt, in dem sie enthalten sein können. Doch nicht jede von ihnen ist bewohnt. Es muß daher eine endliche Anzahl bewohnter Welten geben. Jede endliche Zahl, die man durch Unendlich teilt, ergibt fast nichts, was noch ins Gewicht fiele. Also kann man sagen, daß die Durchschnittbevölkerung aller Planeten des Universums Null ist. Daraus folgt, daß auch die Bevölkerung des ganzen Universums Null ist, und daß alle Leute, denen man von Zeit zu Zeit begegnet, lediglich Produkte einer gestörten Phantasie sind.

deine ausführung strotzt nur so von falschen angaben und falschen logischen schlüssen.

es ist eben nicht bekannt, dass es eine unendliche anzahl welten gibt. die masse im universum ist sicher nicht unendlich und daher auch nicht die zahl der welten.

wenn es eine unendliche zahl von welten gäbe, ist dein schluss falsch, dass die zahl der bewohnten welten endlich sein muss, nur weil nicht alle bewohnt sind. eine menge, die kleiner als eine unendliche menge ist, muss deswegen nicht endlich sien. ein beispiel: die menge der natürlichen zahlen ist unendlich. die menge der geraden zahlen ist kleiner als die menge der natürlichen zahlen, aber auch unendlich.

Ihr erster Satz ist schon falsch. Wenn dem so wäre, warum ist es in der Nacht dunkel?

Don't panic!

1. nein, möglicherweise falsch zitiert
und
2. die Antwort ist 42!
und
3. http://www.weltderphysik.de/thema/all... kle-nacht/

wenn man davon ausgeht, daß das Universum eine expandierende Blase ist

könnten doch die Kopien der Milchstraße nur Reflexionen der tatsächlichen sein.

Es wäre nur eine Frage der Zeit/Distanz bis die Krümmung der Blase das ursprüngliche Licht zum Ausgangsort zurück reflektieren würde.

...oder geht man davon aus, daß das Licht an der (fiktiven) Grenze einfach verschwinden würde?

die Expansion verläuft nach dem Hubble-Gesetz, welches besagt: v = H(t) * d. Die Expansionsgeschwindigkeit ist also vom Abstand abhängig. Setzen Sie für d einen ausreichend großen Wert ein, erhalten Sie für v einen Wert, der größer als die Lichtgeschwindigkeit ist. Das kann in der Tat funktionieren, weil sich nicht die Objekte voneinander entfernen, sondern sich der Raum an sich ausdehnt. Das Licht würde daher nie wieder auf der Erde ankommen.

Hubble? Einstein? Wer lag richtig?

Die Rotverschiebung muss nicht einzig durch Geschwindigkeitsdifferenzen entstehen. Das ist mittlerweile klar. Die Geschwindigkeit von Photonen kann man heute im Labor auf 40 km/h "runterdrehen". Es gibt Fakten, die gegen das sprechen, was derzeit gelehrt wird. Die ganze Big Bang Geschichte ruht wahrscheinlich auf falschen Interpretationen. Ich denke da an die Widersprüche bei den Messungen von Supernovae und denen von H.C. Arp und Ruby, die beide feststellten, dass mit Hubbles Annahmen etwas nicht stimmen kann.

ist nicht der letzte Stand der

daß das Universum nur Anfangs die Expansiongeschwindigkeit "ausreichend groß" war?
Der von ihnen beschriebene Effekt ist mir bekannt, allerdings nicht, daß das nach wie vor so sein soll.

Meines Wissens hat sich die Expansionsgeschwindigkeit nach der ersten Phase verlangsamt - sonst wäre es auch nicht möglich das ganze Universum zu beobachten, da unser Ereignishorizont zwangsläufig beträchtlich kleiner sein müßte als das Universum insgesamt.

der letzet stand ist, dass sich das universum beschleunigt ausdehnt.
und wir können nicht das ganze universum beobachten, sondern nur jenen teil, der innerhalb des ereignishorizonts aufgrund der begrenzten lichtgeschwindigkeit liegt.

der letzte stand der dinge..

das universum ist wesentlich grösser als der beobachtbare teil. manche forscher gehen auch davon aus, dass das universion unendlich gross ist.

das universium ist auf jeden fall flach. bisher konnten keine hinweise auf irgendeine gröbere krümmung festgestellt werden.

die expansion war kurz nach dem urknall extrem schnell (inflationsphase). danach wieder langsamer. inzwischen beschleunigt sich die explansion aber wieder.

unabhängig davon nimmt die scheinbare expansionsrate mit der entfernung zu. sehr weit entfernte objekte scheinen sich mit überlichtgeschwindigkeit zu entfernen.

ob es dort auch ein sonnensystem wie unseres mit unserer erde unserem europa und auch eine kopie von uns gibt?
und wenn ja, wer oder was ist dann das original?
und haben uns die anderen auch schon gefunden?
vieleicht sind die technisch weiter als wir und schon seit langem auf dem weg zu uns.

finden sie sich damit ab

sie sterben zweimal zur gleichen zeit :-(

Wenn die Galaxien also tatsächlich ident sind mit unserer, wäre die Existenz von außerirdischem Leben quasi gesichert?

die wahrscheinlichkeit, dass es irgendwo im universum auch noch leben gibt, ist sehr hoch.
nur dass wir ja kontakt mit anderen lebewesen aufnehmen können, dafür ist die wahrscheinlichkeit verschwindend gering.

Das ist so zu sagen gesichert... nur nutzt es uns wenig...

wir sind quasi eine ameise in europa und die außerirdischen sind ameisen am mond... gibt einfach keine möglichkeit das die mit einandern kommunizieren oder sich gar treffen...

(außer ein Mensch nimmt die Ameise mit in der Rakete...das gilt aber auch für die Menschen und die Außerirdischen => würden uns nur treffen wenn uns eine höher Entwickelte Spezies mitnehmen würde)

PS.: wir sehen das Bild der Galaxie wie es vor paar Millionen Jahren ausgesehen hat...sprich die sehen uns auch wies vor paar Millionen Jahren ausgesehen hat...da war noch nix von Menschen ;)

nur dass nahc heutigen erkenntnissen auch höher entwicklete lebewesen diese entfernungen niemals überwinden können.

statistisch gesehen wäre es sehr unwahrscheinlich, wenn wir die einzigen lebewesen im universum wären.

NUR ... was genau nützt uns menschen das wissen, dass es irgendwo in millionen lichtjahren entfernung eine andere spezies geben könnte. in kontakt mit diesen zu treten ist so gut wie unmöglich und auf einen besuch werden sie wohl auch kaum in eine andere galaxie reisen.

Zum Thme "statistisch wahrscheinlich" hätte ich eine Frage:
Wie kann man eine Häufigkeit von Leben statistisch ermitteln, wenn man nichts über dessen Entstehung weiß?
Ich checks nicht sorry.
Wir haben genau einen Nachweis für Leben.
Wie kann man da mutmaßen? Ok man kann sagen, "Leben wäre dort möglich". Aber doch nicht "Leben könnte dort entstanden sein".

PS: Ist eine ehrliche, ernstgemeinte Frage.

naja, es gibt ja gewisse bekannte voraussetzungen für leben (zumindest für leben, wie wir es kennen und definieren). und für diese voraussetzungen kann man wahrscheinlichkeiten angeben (schätzen).

Nunja, es ist simpel, die Chance das auf einem Planeten Leben entsteht ist bekannterweise größer 0, wenn man nun daran denkt welche Mengen an Planeten es alleine in dieser Galaxie gibt die die (uns bekannten) Anforderungen für die entstehung des Lebens erfüllen, und man dann berücksichtigt das es noch unzählige andere Galaxien gibt, und das leben auf der Erde erst vergleichsweise kurz exisitiert..

Egal wie gering der Wert nur über 0 liegt, es wäre unwahrscheinlich das wir die Einzigen sind.

Vielleicht jetzt in diesem Moment in dieser Galaxie.. aber sogar das würde ich anzweifeln..

Danke!
Mit der Antwort kann ich was anfangen.

Also mit "größer gleich null" bekommt das so gesehen auch für mich einen Sinn. ;) Eh ganz logisch!
*rotwerd*

In den 60ern hat man erstmal so eine Formul konstruiert, die als Drake-Gleichung bekannt ist.

http://de.wikipedia.org/wiki/Drak... -Gleichung

Sie enthält lauter Schätzungen: Sternentstehungsrate, Anteil an Sternen die Planeten haben, Anteil an Planeten in der bewohnbaren Zone, Anteil an Planeten in habitablen Zonen wo sich Leben entwickelt; Anteil an intelligentem Leben unter denkbaren Lebewesen; Anteil an intelligenten Lebewesenb die sich für interstellare Kommunikation interessieren, und die Frage wie lange eine Zivilisation überleben kann.

Sagen wir es so. Überall wo Leben entstehen kann, entsteht Leben. Wir können anhand der verschiedenen Spezies auf unserem Planeten Rückschlüsse auf die verschiedenen Umgebungen unter denen Leben gedeihen kann, schließen.

Und auf der Erde gedeiht Leben unter den unwirtlichsten Bedingungen. Von daher kann man ein gewisses Maß an Wahrscheinlichkeit voraussetzen.

Wir kennen momentan zwar nur einen Planeten auf dem Leben gedeiht, aber wir kennen auch nur einen Planeten relativ gut.

Man spricht daher auch "von Leben, so wie wir uns es vorstellen", zum Beispiel auf Kohlenstoffbasis. Ist eine reine Definitionssache.

man kann die wahrscheinlichkeit der entstehung von leben nur schätzen --> es ist nicht exakt.
aber bei der riiiiiieeeesigen anzahl von sternen muss es auch eine entsprechend riesige anzahl von planeten geben. da man nun sogar schon einfache amino-säuren in gaswolken und an anderen orten im universum entdecken konnte und man so ungefähr weiß, wie leben entsteht, kann es gar nicht anders sein, als das hin und wieder dasselbe passiert, wie auf der erde.
ist jetzt nicht sehr "wissenschaftlich" erklärt ;)

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