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Innsbruck - In der Causa rund um Zwangsarbeit für heimische Unternehmen in den 60er Jahren von Zöglingen der Tiroler Landeserziehungsanstalt St. Martin in Schwaz hat der Marmeladenhersteller Darbo angekündigt, den Lohn noch einmal zu zahlen. "Der Lohn für die damals geleistete Arbeit wird nach 30 Jahren ein zweites Mal und dem heutigen Lohnniveau entsprechend überwiesen", erklärte Vorstandsvorsitzender Martin Darbo in einer Aussendung am Donnerstag.
Die Geschäftsführung des Marmeladenherstellers habe mit den ehemaligen Mitarbeiterinnen, die vor dreißig Jahren im Alter von 15 bzw. 17 Jahren kurzfristig bei Darbo beschäftigt waren und deren Lohnzahlungen offensichtlich von der damaligen Heimleitung einbehalten wurden, Gespräche in vertrauensvollem Rahmen geführt. "Wir werden die doppelt bezahlten Löhne von denjenigen zurückfordern, die das Geld damals pflichtwidrig einbehalten haben", betonte der Vorstandsvorsitzende.
Vor mehr als einer Woche hatten ehemalige Zöglinge aus dem Heim St. Martin darüber berichtet, für den Kristallhersteller Swarovski, den Marmeladenhersteller Darbo und die Beleuchtungsfirma EGLO in den 60er Jahren Arbeiten verrichtet zu haben, ohne von der Heimleitung entsprechend entlohnt worden zu sein. Das Land Tirol rief daraufhin eine Kommission ins Leben, um die Vorwürfe aufzuklären. Die Gruppe besteht unter anderem aus Mitarbeitern der Jugendwohlfahrt und externen Experten. (APA, 13.8.2012)
Vor einem Monat ist aufgeflogen, dass in einer vom Grazer Jugendamt betreuten Wohngemeinschaft mehrere Mädchen über Jahre misshandelt und vergewaltigt wurden. Ein Lokalaugenschein in einer WG offenbart erschütternde Biografien der Kinder.
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Den Berichten zweier ehemaliger Wiener Heiminsassen über Malariatherapien in den 60er Jahren folgten am Dienstag Vorwürfe, Mädchen seien in Tirol mit Tierpräparaten "niedergespritzt" worden
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An der Wiener Uni-Klinik für Psychiatrie sollen in den 1960er-Jahren Versuche mit Malariaerregern durchgeführt worden sein, berichtet ein Betroffener. Die Klinikleitung zeigt sich bestürzt; die Akten aus der Zeit gelten als verloren
Heimkinder bekommen für Zwangsarbeit, die sie für Firmen, Bundesheer und Landwirtschaft leisten mussten, keine Pension. Der Gesetzgeber Bund habe bei der Kontrolle versagt, kritisieren Experten und Opposition
Umsturz. - Die Mauer des Schweigens wird niedergerissen.
Ich habe gestern selbst die DAILY MAIL, in London, Großbritannien angeschrieben und sie genau über die damalige HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT in Österreich und Deutschland – forced labour of children in institutional care – anhaltend über mehre Dekaden nach dem Zweiten Weltkrieg (ca 1945-1985), ins Bilde gesetzt und ihnen auch eine lange Liste von Namen deutscher und internationaler Firmen die darin involviert waren zur Verfügung gestellt.
Mein Schreiben an die DAILY MAIL kann, u.a., hier nachgelesen werden:
http://www.wir-heimkinder.at/index.php... #post26120
http://www.elo-forum.org/news-disk... l#post1216
Ich glaube nicht, dass "Swarovski", "Darbo" und "Elgo" die einzigen Nutznießer-Firmen waren, die sich die billige Arbeitskraft von Heimkindern, in Österreich, zum nutzen gemacht haben; es wird in Österreich noch viel mehr solcher Nutznießer-Firmen gegeben haben, die zum Zwecke der Gewinnmaximisierung darin involviert waren.
Ich, ein Ehemaliges Heimkind in Westdeutschland in den frühen 1960er Jahren (Jg. 1946) (jemand der schon seit 1964 in Australien ansässig ist ) (ausgewandert mit 17½ Jahren) habe bisher mindestens 39 solcher Nutznießer-Firmen – HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT-FIRMEN – die jahrzehntelang nach dem 2. Weltkrieg, in Deutschland, Heimkinder ausgebeutet haben ausfindig machen können, die ich schon im Juli 2010 genannt habe.
Von Darbo natürlich.
Aber ein bisserl was an Recherche würde ich mir von den Journalisten schon wünschen. So z.B. wie viele Betroffene sind das und wie hoch ist die Summe insgesamt und wie hoch ist eigentlich der jährliche Werbeetat von Darbo?
Was die damalige für Heimkinder UNENTLOHNTE ZWANGARBEIT für namhafte Firmen in ÖSTERREICH betrifft, so ist dies jetzt auch von einer Zeitung in Großbritannien aufgegriffen worden: »Swarovski accused of exploiting forced labour of teenage girls in CARE HOMES during the 1960s« in MAIL ONLINE @ http://www.dailymail.co.uk/news/arti... agers.html
Von den HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT-FIRMEN (vielen namhaften deutschen und internationalen Firmen!), die sich ebenso, jahrzehntelang, nach dem 2. Weltkrieg in DEUTSCHLAND HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT zum Nutzen gemacht haben ist aber bisher nicht die Rede - und schon garnicht in den deutschen Medien. Das wird einfach totgeschwiegen. Auf wessen Anordnung?
http://www.darbo.at/kontakt/d... /produkte/
Die Fruchtschnitten schauen gut aus, Sirupe sind auch verlockend, Fruchtiküsse auf jeden Fall alle. Marmeladen mag ich weniger, aber den trüben Honig probier ich.
Nach 10 Tagen täglichen Berichten DARÜBER in Österreich (und nur innerhalb Österreichs Grenzen!!!) finden wir jetzt den ersten und einzigsten Bericht DARÜBER in Deutschland bei TELEPOLIS @ http://www.heise.de/tp/artike... 472/1.html
… aber das nicht in Bezug auf Deutschland, sondern nur in Bezug auf Österreich …
Keine Medienorganisation innerhalb der Grenzen Deutschlands ist bereit bezüglich nachkriegs- HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT zu berichten und keine solchen AUS DEUTSCHLAND STAMMENDEN MEDIENBERICHTE DARÜBER sind bei GOOGLE.DE oder GOOGLE.COM von Australien aus oder von Deutschland aus im Internet zu finden.
Worauf ist das zurückzuführen? - Wer unterdrückt die Verbreitung solcher Information was das Land Deutschland betrifft?
geht also auch so, ohne gesudere "wir warten ab, wie die gerichte 2034 endgültig entscheiden". ich freue mich ehrlich, das zu hören.
(gaaaaanz super wäre es gewesen, auch eine halbwegs angemessene verzinsung zu berücksichtigen. es ist aber auch so ein beachtlicher, ehrenvoller schritt in die richtige richtung)
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