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Stockholm - In der kleinen, idyllisch gelegenen südschwedischen Gemeinde Forserum brodelt es. Seit Jahren werden dort lebende somalische Kriegsflüchtlinge von schwedischen Jugendlichen immer wieder drangsaliert. Weil die Belästigungen während des Sommers zunahmen, hat sich der Konflikt nun zugespitzt. Kinder wurden bedroht, Erwachsene zusammengeschlagen. Mehrfach wurden die Scheiben des Vereinslokals der Somalier eingeworfen. Aus Angst vor Belästigungen haben somalische Eltern ihre Kinder zum Schulbeginn diese Woche nicht in die Schule geschickt.
"Wir sind aus unserer Heimat geflohen, um in Frieden leben zu können. Aber das haben wir hier nicht bekommen", sagte Abdula Abdi Dhinbil im schwedischen Fernsehen "SVT". Die somalische Vereinigung hat ihren Landsleuten sogar geraten, die Ortschaft wenn möglich zu verlassen. Viele haben bereits die Koffer gepackt. Während vor einem Jahr noch 160 Somalier in Forserum lebten, sind es laut SVT jetzt nur noch rund 60.
Die Somalier beklagen, die Polizei habe bisher nicht genug getan, um die Schikanen zu verhindern. Denn die Täter sind bekannt. Es sei nur eine kleine Gruppe von Jugendlichen zwischen 17 und 22 Jahren, die Unruhe schaffe in der ansonsten idyllischen Gemeinde, schrieb die Tageszeitung "Svenska Dagbladet".
Die Behörden glauben jedoch nicht, dass die Übergriffe rassistisch motiviert sind. Die dafür Verantwortlichen hätten schwere soziale Probleme und seien schon früher aufgefallen, sagte der Kommunalpolitiker Anders Karlsson der Zeitung. Auch der Pastor der Gemeinde betonte gegenüber SVT, dass nicht das gesamte Dorf für die Belästigungen verantwortlich gemacht werden dürfe.
In einer Krisensitzung am Mittwoch verständigten sich Vertreter der Vereinigung der Somalier mit den Behörden darauf, ihre Kinder wieder in die Schule zu schicken. Sie verzichteten aber auf das Angebot, Kinder auf dem Schulweg von einer Eskorte begleiten zu lassen. Für Freitag ist in Forserum eine Demonstration zur Unterstützung der Somalier geplant. (APA, 23.5.2012)
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160 Somalier unter 2.000 Einwohnern.
Fast 10 Prozent?
Und dann wundert man sich ernsthaft, dass das schiefgeht?
Man stelle sich vor, die Stadt Wien müsste binnen eines Jahres 100.000 Asylbewerber aufnehmen ...
huch die armen somalier. hat ihnen doch tatsächlich wer einen stein in ein fenster geworfen.
aber dabei sind gerade somalier nicht so schlecht wenn es drum geht steine zu werfen. meist auf schweden wie dieses nette video aus der berühmt berüchtigten rasmusgatan in malmö zeigt! http://www.youtube.com/watch?v=xqSTGlPOnzs wo war die landesweite empörung in schweden darüber? warum hat der standard darüber nicht berichtet? aber ja die schwedischen medien sind halt nicht wirklich objektiv...
Das Ghetto ist in diesem Zusammenhang vielleicht gar nicht der falsche Begriff. War es doch ein Ort wo Menschen zwangsweise siedeln mussten und auf gegenseitige Hilfe angewesen waren um überleben zu können.
Das haben Sie zwar sicher nicht gemeint aber was soll's....
Nein, das habe ich nicht gemeint. Ich habe gemeint, dass die Somalier dort, bedingt durch die Größe der Gruppe, als soziale Randgruppe leben müssen.
In einem 2000 Seelendorf gibt's halt nicht genug Jobs für 160 Menschen, die keinerlei Ausbildung haben und deren Profession - in der Regel - das hüten von Weidetieren nicht übersteigt.
Dann kommt noch dazu, dass Somalier Moslems sind und eine Vermischung mit der ansässigen Bevölkerung nicht passieren wird.
Ein Dorf wie dieses, kann etwa 2-3 Familien "vertragen", mehr nicht. Man muss das realistisch sehen.
hm...denke mal, diese Angriffe sind trotzdem noch um einiges harmloser als das, was die Shabab-Buben bei Angriffen so aufführen, die Spinner bomben sich ja teils selber in die Luft...am Markt oder an belebten Plätzen...sowas hat man überhaupt noch nicht gesehen....
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