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Microsofts Mailserver Exchange hat Konkurrenz bekommen. Seit einigen Jahren fischt die Groupwarehersteller Zarafa in seinen Gewässern. Mit zunehmenden Erfolg, so kommt die gleichnamige Open-Source Lösung in heimischen Schulen, Versicherungen und der Nationalbibliothek zum Einsatz. Das Geheimnis: Zarafa ermöglicht auch die Nutzung aller Funktionen von MS-Outlook.
Die freie Groupware Zarafa hat ein neues Level erreicht. Am Donnerstag wurde die neue Version 7.1 veröffentlicht und zum Download bereit gestellt.
Neuerungen
Die neue Generation des Mail- und Kalenderservers kommt mit einigen Neuerungen daher. So wurde die interne Datenbank von MySQL 4.1 auf 5.5 aktualisiert und der zarafa-indexer abgelöst. Letzter wird durch zarafa-search ersetzt. Der mit Zarafa 7 eingeführte zarafa-indexer sorgte allenthalben für Performace-Schwierigkeiten. Ergänzend wurde der Caldav gateway neu programmiert und die interne Backup-Funktion Multi-Threading-fähig gemacht . Auch kommt Zarafa 7.1 mit Reverse-Proxy Support für Muliserver-Setups und LDAP failover daher. (red, 23.08. 2012)
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SBS sind 5 Lizenzen dabei, kostet netto 550 EUR. Zarafa (Standard) kostet um die 15 EUR netto pro Lizenz. Seit einem Jahr brauchst du auch nicht mehr Lizenzen in Paketen kaufen (zb 5,10,25, etc) sondern auch einzeln hinzubuchen.
Für kleine Setups. Ubuntu LTS Server mit 5 User Zarafa Standard Edition. = 75 EUR.
Für diese 75 EUR netto bekommst du die 5 User Lizenz und Support für ein Jahr. Danach kannst du verlängern oder es lassen (ob du kannst auch nach dem Jahr die Lizenz kostenlos auf die nächst höhere Version upgraden, zb von 6.40 auf 7.0.9), etc.
Preislich somit wirklich günstig. Der Support ist top, das Produkt läuft komplett problemlos, egal ob du Outlook, Thunderbird, Apple I* als client nimmst.
Was fällt dir ein hier die Wahrheit zu posten?
Mir reichts auch mit den "freien" Alternativen. Der Großteil davon ist kostenpflichtig wenn es um jene Features geht, welche ich mir eigentlich erwarte.
Stelle gerade den letzten Scalix Server auf Exchange 2010 um. Hätte mir vorher Zarafa und Zimbra angesehen. Kommen beide nicht in Frage. Daneben waren einige tatsächlich freie Alternativen dabei. Ich hatte letztendlich nicht den Nerv mich überall elend lang reinzulesen - am Ende wurde es Exchange.
Ich finds auch immer lustig wenn man mit dem Kostenargument kommt. z.B. Preis Win7 Pro: insg. ca. 120€; Preis SLED 11: 50$ pro Jahr (das kleinste Paket); gut, da ist Support dabei, muss man dazusagen! CALs nicht eingerechnet, so leicht ists nicht.
1096 Dollar für Windows Small Business Server 2011 Standard Licence, 5 Clients. Hat man mehr Clients, zahlt man für 5 weitere User Client Access Lizenzen 361 Dollar. Die Premium-Variante kostet $1604 inklusive 5 Clients mit $457 für zusätzliche 5.
Die praktisch ausschließlich aus Windows Server bestehende Essentials-Version kostet zwar nur 357 Euro inklusive 25 Client Access Licences, bringt aber *keine* Groupware-Funktionen mit.
Abgesehen davon dass ich den SBS aufgrund seiner "All-in-One" Politik nicht mag, aber mit dem SBS hast du verglichen mit Zarafa nun doch VIEL mehr Möglichkeiten deine (Win) Clients zu bedienen.
Das komplettere Produkt ist der SBS (Exchange ist ein TEIL davon), Zarafa hat diesen Anspruch ja auch gar nicht.
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