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Innsbruck - Der im Tiroler Ötztal für Aufregung sorgende Kauf dreier Hotels durch russische Investoren ist laut Experten des Landes EU-konform. Eine Expertenrunde sei "einhellig" zur Rechtsauffassung gekommen, "dass der Erwerb von Immobilien durch Gesellschaften, die mehrheitlich im Besitz von EU-Ausländern sind, aber einen Unternehmenssitz in der EU haben, als EU-konform anzusehen ist", hieß es am Donnerstag in einer Aussendung.
Gesellschaften mit Sitz in der EU dürften in Tirol Immobilien kaufen - und zwar unabhängig von der Staatszugehörigkeit der Eigentümer, erklärte LHStv. Anton Steixner (ÖVP). Damit sei jedoch dem "Ausverkauf Tirols" keineswegs Tür und Tor geöffnet. Einschränkungen wie etwa die Freizeitwohnsitzregelung im Baulandgrundverkehr oder das Interessentenmodell im landwirtschaftlichen Grundverkehr hätten nach wie vor auch für Gesellschaften Gültigkeit, die von EU-Ausländern dominiert würden.
Im Tiroler Ötztal sorgten Ende Juli Geschäfte mit drei Hotels für Aufregung. Über ein trickreiches Firmenkonstrukt sollen russische Investoren in den Besitz zweier Hotels in Obergurgl sowie eines in Sölden gelangt sein. (APA, 23.8.2012)
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Das, was wir hier als "Ausverkauf" beklagen, hat bereits vor Jahrzehnten begonnen, und es hat nicht nur Nachteile: Wie viele Betriebe gäbe es noch ohne massive ausländische Investitionen (via Banken)?
"Ausverkauf Tirols" aber keineswegs Tür und Tor geöffnet
das vielleicht nicht, aber tröpfchenweiser abverkauf bedeutet dennoch ausverkauf durch privatisierung, auch wenn nicht türen eingerannt werden, laden leergestürmt... der laden ist dann halt erst nach 2 jahren ausverkauft und nicht nach 2 monaten... unterschied im endeffekt: keiner
hatte mal einen hinter mir im Flugzeug. Der hat sich vor dem Einsteigen noch die Seele aus dem Leib gekotzt (Alkohol induzierte Übelkeit) und ist dann aufm Sitz hinter mir eingepennt und hat seine dreckigen und stinkenden Socken zwischen den Sitzen zu mir nach vorne gestreckt. Die Stewardess hatte keine Chance den typen zu wecken.
Gibt eben überall solche und solche.
Nur hat der Verkäufer mehr Geld, das er hoffentlich auch zum Teil in der Region wieder ausgibt, und das schafft zusätzliche Arbeitsplätze.
Einige der reichsten Familien Tirols sind zugewanderte. Die Swarovskis zum Beispiel, und eine der reichsten Familien von Kitzbühel ist um die Jahrhundertwende von Kufstein zugezogen.
Warum gibt es denn da einen Aufschrei? Unsere gut bezahlten Beamten werden wohl in der Lage sein zu beurteilen dass das geld für den Kauf erhrlich erwirtschaftet worden ist. Wenn nicht, dann ist das wohl eher ein Problem in der Qualität unserer Beamten als ein Problem des Käufers. Viele Wohlhabende Tiroler haben Wohnungen/Häuser in Miami und Kapstadt. Von wo wohl all dieses Geld dafür stammt?
Wenn ein kleiner Grundverkehrskommissionsbeamter in Tirol mögliche Liegenschaftskäufe von Ausländern prüft, sind im praktisch die Hände gebunden. Es ist nicht verboten ganze Hotelanlage zu kaufen. Da kauft man ja nicht das Grundstück sondern einfach die Gesellschaftsanteile der ehemaligen Hotelbesitzer.
Das funktioniert auch prima in Lech bzw. in Oberlech. Auch da reicht es wenn man Gesellschaftsanteile kauft. So kann man auch das österreichische Erbe EU-konform verkaufen ohne das störrische Landesbeamte daran was ändern können.
Wie praktisch für die Reichen, dass es die EU gibt.
Wegen der bilateralen Verträge können dies auch Firmen mit Sitz in der Schweiz und Liechtenstein
tun. Volkwirtschaftlich vielleicht unsinnig aber hilfreich.
Da sind viele nicht in lokaler Hand. Und ich kann Ihnen versichern dass diese nicht alle amerikanischen Unternehmen gehören.
Wenn Europäer sich in anderen Kontinenten einkaufen, dann soll dies auch Nichteuropäern in Europa gestattet sein. Wer sagt dass das was die Europäer ausserhalb des eigenen Kontinents machen Investitionen sind, und wenn europäische Unternehmensanteile an Nichteuropäer verkauft werden ein Ausverkauf ist?
Kennen sie übrigens den Unterschied zwischen einen Terroristen und einem Freiheitskämpfer? Zur Nachhilfe will ich nur erwähnen dass Andreas Hofer für die Franzosen ein hundsgemeiner Terrorist war.
Alles nur eine Frage des Standpunktes.
Mich hat auch schon immer fasziniert, wie reagiert wird, wenn Österreich Wasser ans Ausland verkaufen könnte. Da steigen provinzielle Emotionen, dass es einem nur so graust. Dass die Saudis IHR Öl für gute Dollar an uns verkaufen, das ist für diese Österreicher normal.
"Über ein trickreiches Konstrukt ...in den Besitz ... gelangt sein."
Die Leute haben bar bezahlt und damit wahrscheinlich ein paar schlaue Tiroler in Gold lackiert, weil billig werden die Bauernschädeln sicher nicht verkauft haben.
Warum muß eine angebliche Qualitätszeitung das formulieren, als wäre es ein Taschendiebstahl?
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