Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate

Bei Tumblr kann man Freunde nur noch über Gmail und Facebook suchen. Die Twitter-Option ist weg.
Nachdem Twitter letzte Woche den Zugriff auf seine Programmierschnittstelle für Drittanbieter strikter reguliert hat und sich Entwickler verschiedenster Unternehmen in Blogs und Tech-Medien darüber echauffiert haben, fallen nun immer mehr API-Nutzer der strengen Regeln zum Opfer. Unternehmen, die Twitters API nutzen möchten, müssen sich bei über 100.000 Usern eine Genehmigung von Twitter einholen oder "mit Twitter zusammenarbeiten".
Tumblrs Matt Buchanan hat in einem Buzzfeed-Artikel Twitters Vorgehen als "Muskelprotzen" bezeichnet und empfindet das Abdrehen von Funktionen für Linkedin und Instagram als "Tritt ins Gesicht". Buchanan meint, Twitter habe Linkedin ausgesperrt, weil es nichts von der Darstellung von Twitter-Inhalten auf Linkedin rausholen habe können.
Wie The Next Web am Mittwoch berichtet hat, wurde Instagrams Friend-Finder-Funktion von Twitter abgedreht. Leute, die man über das Twitter-Netzwerk kennt, konnte man so schnell finden und auf Instagram folgen. Jetzt wurde auch der Blogging-Plattform Tumblr der API-Hahn zugedreht.
Beim Registrieren auf Tumblr gab es vor kurzem noch die Möglichkeit Freunde über Facebook, Twitter und Gmail zu finden. Die Twitter-Möglichkeit wurde jetzt allerdings abgedreht. Angeblich werden Flipboard und andere Drittanbieter die nächsten sein, die Twitter aus ihren Apps verbannen müssen.
Tumblr hat mittlerweile bestätigt, dass das Feature "Find Twitter Friends" nicht mehr länger angeboten werden wird, weil sie den Regeln der Twitter-API nicht entsprechen würden. Das Unternehmen bezeichnet den Wegfall von Twitter als "enttäuschend". Währenddessen verteidigen Twitter-Entwickler auf der Plattform die Entscheidungen des Unternehmens. "Ich glaube nicht, dass die Leute verstehen, dass Twitter ein Start-up ist und Geld machen muss.", so Nick Bilton in einem Tweet. (iw, derStandard.at, 23.8.2012)
Über 100 Gefangene im Hungerstreik - US-Präsident Obama unter Druck
Ein US-Restaurant blamiert sich zuerst im TV und dann mit beleidigenden Postings gegen Facebook-User
Russisches Roulette mit Facebook-Profilen löschte Nutzerdaten in einem von sechs Versuchen
Niederländische Forscher entwickeln Programm zur Entschlüsselung
Die Besessenheit mit dem Thema Essen kann zu Fettsucht führen, sagt eine kanadische Ärztin
Android-App in keinem Land unter den Top-100-Downloads - Wachstum flacht ab
Android-Launcher bisher rund eine Million Mal heruntergeladen
Verhandlungen über Erwerb des in Israel gegründeten Start-up - Verkehrs-App mit 40-50 Millionen Nutzern
Drei bis fünf Kontakte können gewählt werden, um den Account vor Fremdzugriffen zu schützen
Das soziale Netzwerk verspricht, interne Prozesse zu evaluieren und zu verbessern
Elf Polizeistreifen lösten die Versammlung auf
Großteil von Bezügen in Form von Sach- und Dienstleistungen
Online-Netzwerk im Land jedoch blockiert
Neuzugang Parse stellt Werkzeuge für Entwickler von Miniprogrammen bereit
Microblogging-Präsenz des Ex-US-Präsidenten begann ursprünglich mit Scherz
Laut Wired wird die doppelte Absicherung für Twitter-Accounts derzeit intern getestet
Zuckerbergs Unternehmen muss an Home noch viel schrauben, wenn es zur Zentrale für Facebook-Nutzer werden soll
Auch der Air-Desktop-Client und die Facebook-Integration werden eingestellt
Unklar, wie viele davon App tatsächlich nutzen - Bisher dominieren negative Bewertungen
Twitter hätte es doch in der Hand Instagram, tumblr oder Flipboard die Rute ins Fenster zu stellen: entweder wir kriegen was von eurem Kuchen oder die API ist weg. Aber das klingt für mich eher nach "zuerst schießen, dann fragen".
Wie ein Vorposter schon bemerkte: Google+ (zwar als Facebook Konkurrent gestartet) entwickelt sich immer mehr zu Twitter 2.0. Daher sollten die Twitterianer aufpassen, dass sie sich net selbst ins Out schießen mit solchen Aktionen. Die Konkurrenz schläft nicht. Und in einer derart schnelllebigen Branche können auch Titanen fallen. Sollten mal bei myspace nachfragen. Oder AOL. Oder Yahoo. Oder Altavista. Oder...
...hat also soeben angefangen sich nicht nur das eigene Grab zu schaufeln, sondern vergrault jetzt auch noch potenzielle Developer künftiger Apps.
Warum sollte ich in einer neuen App jetzt noch irgendeine Form von Twitter Funktionalität einbauen, wenn ich jederzeit damit rechnen muss, dass ich von Twitter abgeschossen werde, nur weil cielleicht irgendetwas anders darstelle, als sie es sich wünschen würden?
Erstens musst du dafür nicht deine ganze Privacy an die 2 größten Datenkrallen der Welt (Google, FB) abgeben und du darfst Nicknamen benutzen und nicht der ganzen Welt mitteilen wer du WIRKLICH bist.
Zweitens musst du nicht alles lesen, sondern nur das was dir gefällt. Stichwort: Hashtags ausblenden etc.
Du folgst nicht nur "Freunden", sondern auch interessanten Personen, ohne mit denen gleich "befreundet" sein zu müssen und damit viele Daten deiner Person freigibst, jedoch MINDESTENS deinen echten Namen.
Und du bist in keiner Suchmaschine indexiert, sofern du das möchtest.
Und: Solltest du einmal keine Lust mehr darauf haben löscht du den Nick einfach und es kann dir keiner in 10 Jahren irgendetwas anhängen, zuordnen etc.
Facebook ist trotzdem ein unberechenbares Privacy-Fiasko das man sich nicht freiwillig antun sollte...
Dieses Argument empfinde ich als gewichtig genug, auch wenn FB manche Funktionen wie Listen, oder Abo's mit Twitter gleichzieht...
Und G+ ist ja da nicht viel anders... die verdienen ja auch hauptsächlich mit den Daten der User.
auf G+ auch Nicknames verwenden.
Du kannst dort auch problemlos einfach folgen, ohne irgendwelche dummen Friendsrequests abzusenden.
Du kannst Sachen problemlos ausblenden, und mittels Kreise einfach und schnell einteilen.
Du kannst deinen Account ebenso löschen und das Zeug ist weg
Darum ist es mir deutlich lieber als Twitter (mehr Funktionen) und FB (weniger Social Network Mist).
Nur empfinde ich es als weitaus "unbequemer"...
Aber alleine aus Datenschutzgründen bevorzuge ich Twitter...
Puncto Namen:
War es nicht G+ die beim Launch User mit keinem echten Namen ausperrten, sofern sie nicht der Forderung der Korrektur zum echten Namen nachgegangen sind?
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.