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Wien - Steil nach oben zeigt die Kurve von "Servus in Stadt & Land": Die am Mittwoch veröffentlichten ÖAK-Zahlen für das erste Halbjahr weisen dem Monatsmagazin von Red Bull rund 70.000 verkaufte Exemplare allein in Österreich aus. 105.181 ergibt das mit Abos im Direktverkauf. Mit rund 1500 im verbilligten Großverkauf schafft die Zeitschrift beachtliche 106.668 verkaufte Exemplare im Vergleich zu 31.653 im Vorjahr. Zusammen mit Verkäufen in Deutschland liegt das Mateschitz-Magazin nach STANDARD-Infos über 130.000.
DER STANDARD kommt auf eine verkaufte Auflage (Montag bis Samstag) von 69.978 Exemplaren. Die verkaufte Auflage der "Kronen Zeitung" liegt bei 812.876 Exemplaren, der "Kurier" zählt 159.110 Stück, "Die Presse" im ersten Halbjahr 2012 73.627 Exemplare. 69.077 Stück weist die ÖAK für die "Salzburger Nachrichten" aus, die "Tiroler Tageszeitung" liegt bei 87.158 verkauften Exemplaren, die "Vorarlberger Nachrichten" bei 62.597 Stück.
Bei den Wochenmagazinen weist die Auflagenkontrolle bei der verkauften Auflage (mit erweitertem Großverkauf) für "News" 125.751 Stück aus. Im ersten Halbjahr 2011 schaffte das Magazin noch 136.418 Exemplare. "Format" kommt auf 31.854 Stück, "Profil" auf 68.093 Exemplare.
Die reine Gratiszeitung "Heute" meldet 605.038, rund 33.000 Stück mehr. "Österreich", das die ÖAK unter Gratiszeitungen listet, steigerte seinen Gratisvertrieb um rund 95.000 Stück. Der Direktverkauf sank um rund 16.000 auf 73.751. (red, DER STANDARD, 24.8.2012)
Direktverkäufe gehen bei vielen Titeln zurück - "Salzburger Nachrichten" melden später
War zu erwarten. Das Magazin ist sehr professionell gemacht und wird massiv beworben. Natürlich findet es seien markt, auch wenn es vermutlich seinen Marktanteil anderen wegnehmen muss.
Man muss es icht mögen, um zu sehen, dass da ziemlicher Aufwand betrieben wird. Fragt sich nur, ob sich das auch auszahlt.
..weil es den Nerv der Leute trifft, die Sehnsucht nach kompletter und unberührter Heimat. Da kann man schon "Bravo" sagen und Respekt für haben. Andere Produkte Mateschitzs, zB, den Sender gleichen Namens, lasse ich mal außen vor..
Stimmt ja nicht - wenn irgendetwas in der publizistischen, politischen Landschaft positiv besetzt ist, dann ist es neben "jung", "modern", liberal" eben "urban". "Urban" gilt als nonplusultra, das Land ist etwas Eigenartiges, über das man die Nase rümpft oder es bestenfalls gelegentlich am Wochenende besucht.
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