Überflutungen und Brände bei Unwettern in Österreich

23. August 2012, 10:28
  • Der aus den Ufern getretene Agersbach verschüttete die L514 Hocheggerstraße 
stellenwesie bis zu einem Meter hoch mit Schlamm und Geröll.
    foto: apa/bfv murau/horn

    Der aus den Ufern getretene Agersbach verschüttete die L514 Hocheggerstraße stellenwesie bis zu einem Meter hoch mit Schlamm und Geröll.

176 Feuerwehreinsätze in Tirol, in der Steiermark steckten fünf Autos im Geröll fest

Am Mittwochabend gingen vor allem im Süden und Westen Österreichs starke Unwetter nieder. Nach sintflutartigen Niederschlägen hat die Leitstelle Tirol am Mittwochabend 176 Feuerwehreinsätze gezählt. Die Schwerpunkte lagen in den Bezirken Innsbruck-Stadt, Innsbruck-Land, Schwaz und Kitzbühel. Meldungen über Verletzte lagen zunächst nicht vor. Am stärksten entlud sich die Gewitterzelle zwischen Völs westlich von Innsbruck und dem Raum Schwaz.

Von Muren waren auch Verkehrswege betroffen. Unter anderem verlegte Geröll in Neustift im Stubaital einen Almweg, die Dörferstraße bei Absam oder eine Gemeindestraße in Jochberg südlich von Kitzbühel.

Blitzeinschläge in Kärnten

In Kärnten ist es am Mittwochabend zu mehreren kleineren Bränden gekommen, die alle laut Polizei von den lokalen Feuerwehren schnell gelöscht werden konnten. In St. Andrä (Bezirk Wolfsberg) war ein Einfamilienhaus betroffen, dessen Dachstuhl in Mitleidenschaft gezogen wurde. In Mölbling (Bezirk St. Veit) schlug ein Blitz in einen Bildstock ein. Auf der Olasacher Alm in Krems (Bezirk Spittal/Drau) erwischte es einen Baum.

Hagel und Starkregen waren in Mürzzuschlag in der Steiermark dafür verantwortlich, dass mehrere Keller überflutet waren. Laut der örtlichen Feuerwehr stellten vor allem die anhegobenen Kanaldeckel auf der Straße eine Gefahr dar. Umgestürzte Bäume beschädigten eine Starkstromleitung in der Wiener Straße. Im Zuge des Gewitters kam es in einem Mehrparteienhaus zu einem Verteilerkastenbrand - vermutlich durch einen Blitzschlag in der näheren Umgebung. Die Feuerwehr absolvierte am Mittwochabend mit 30 Mann insgesamt 24 Einsätze.

Pkws steckten in der Steiermark im Geröll fest

In der steirischen Gemeinde Schönberg-Lachtal (Bezirk Murau) blieben fünf Pkw im Geröll stecken und mussten von Feuerwehr bzw. privaten Helfern geborgen werden. Verletzt wurde niemand.

Der aus den Ufern getretene Agersbach verschüttete die L514 Hocheggerstraße stellenwesie bis zu einem Meter hoch mit Schlamm und Geröll. Mitglieder der Feuerwehr Oberwölz befreiten eine Pkw-Lenkerin, die mit ihrem Fahrzeug im Geschiebe stecken geblieben war. Weitere hängengebliebene Pkw wurden von Landwirten mit Traktoren aus dem Gefahrenbereich geschleppt.

Stadtgebiet von Gloggnitz unter Wasser

Auch das südliche Niederösterreich war von den Unwettern betroffen. Heftige Regenfälle, begleitet von Hagel und starken Windböen, sind über Gloggnitz (Bezirk Neunkirchen) niedergegangen und haben mehrere Feuerwehreinsätze erfordert. Zwei Bäume waren auf eine Straße gestürzt und mussten mit Motorkettensägen zerteilt werden, um den Verkehrsweg wieder frei zu machen.

Außerdem standen im Stadtgebiet einige Straßen teilweise unter Wasser, weil die Kanäle die Wassermengen nicht mehr fassen konnten. Durch den starken Druck wurde sogar ein Kanaldeckel aus der Verankerung gerissen. Nach Angaben der Feuerwehr Gloggnitz waren 30 Mitglieder mit sechs Fahrzeugen eingesetzt. (APA/red, derStandard.at, 23.8.2012)

Tja das ist der geliebte Sommer HITZE dann das !! Ist klar ICH HASSE DEN SOMMER !!!!

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