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Leitl macht Platz für die Jugend

22. August 2012, 16:39

Am Mittwoch um 10:00 starteten die Perspektiven Gespräche im Erwin-Schrödinger Saal.

Am Podium saßen Umweltminister Nikolaus Berlakovich, Sozialminister Rudolf Hundstorfer, Wirtschaftskammerpräsident Christoph Leitl und Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner. Vier bereits ein wenig in die Jahre gekommene Herren. Keine einzige Frau und weit und breit niemand im jugendlichen Alter. Anders im Publikumssaal: Hier besetzten StipendiatInnen die ersten Reihen und hielten, sobald das Wort "Jugend" fiel, einen weißen Zettel hoch. Auf diesem stand ebenfalls Jugend. Nur am Podium war noch immer keine zu finden. Das sollte sich bald ändern.

Irgendwann tauschte Wirtschaftskammerpräsident Christoph Leitl nämlich mit einer ehrgeizigen Stipendiatin die Seite. "Historischer Aktionismus" nannte Forumspräsident Fischler später die Stimmung im Saal und die daraus entstandene Diskussion zwischen Jung und Alt.

Währenddessen wurde einen Stock tiefer, im Liechtenstein Hayek Saal, über die Österreichischen Fachhochschulen gesprochen. Jugendforscher Bernhard Heinzlmaier kritisierte dabei den stetigen Alpbachzwang zu "networken". Er nannte es die "inhumanste Form von Gesellschaft".

Alles in allem wurde am 7. Tag des Forums eines klar deutlich: In Österreich muss sich etwas ändern. Vielleicht wurde heute in Alpbach ein erster Grundstein dafür gelegt.

Was am Mittwoch sonst noch los war:

"Wir altern nur 9 Monate im Jahr!"

  • Christoph Leitl im Auditorium

    Christoph Leitl im Auditorium

  • Die Minister beim Anschließenden Fototermin mit Stipendiaten

    Die Minister beim Anschließenden Fototermin mit Stipendiaten

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