"Space Adventures"-Gründer geht ins Detail

Eric C. Anderson und NASA-Ingenieur Chris Lewicki erzählen in einem Interview von der kommerziellen Nutzbarkeit des Weltraums

So könnte es aussehen, wenn Schürfroboter auf einem Asteroiden ihre Claims abstecken.

Der US-amerikanische Raumfahrtingenieur Eric C. Anderson ist Mitbegründer des Unternehmens "Space Adventures", das sich in verschiedener Weise dem Thema kommerzielle Raumfahrt widmet, und überdies Ko-Vorsitzender von "Planetary Resources". Das wiederum dreht sich ganz um Pläne, Asteroiden als Rohstoffquelle auszubeuten, sogenanntes Asteroid Mining. In einem Interview mit dem Wissenschaftsmagazin "New Scientist" ging Anderson gemeinsam mit dem ehemaligen NASA-Ingenieur Chris Lewicki kürzlich zu seinen Plänen weiter ins Detail.

Anderson und Lewicki sprechen unter anderem davon, dass die ersten Teleskope, die aussichtsreiche Asteroiden ausspähen sollen, bereits in eineinhalb Jahren ins All gebracht werden sollen, wie sie die Asteroiden näher an die Erde heranbringen wollen  ... und wie man vielleicht sogar eine interplanetare "Raststätte" für Raumfahrer auf dem Weg zum Mars einrichten könnte. Für den Original-Artikel ist ein Log-in bei "New Scientist" erforderlich, über das Online-Magazin "Slate" kommt man mittlerweile allerdings auch ohne dazu:

--> Slate: "So You're Going to Mine Asteroids? Oh, Really."

(red, derStandard.at, 24. 8. 2012)

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