Piraterie-Vorwurf: FBI sperrt Android-App-Stores

Drei Seiten beschlagnahmt, auf denen Apps widerrechtlich zum Download angeboten wurden – neun Durchsuchungsbefehle

US-Behörden haben vergangenen Dienstag drei Websites gesperrt, auf denen angeblich Android-Apps ohne Einverständnis der Entwickler angeboten wurden. In einer gemeinsamen Aktion des FBI, des US-Justizministeriums sowie internationaler Behörden wurden laut PCWorld die Seiten applanet.net, appbucket.net und snappzmarket.com beschlagnahmt.

Erste Aktion gegen alternative App Stores

Dem Bericht zufolge handelt es sich um die erste derartige Aktion gegen alternative App Stores, die geschützte Apps angeboten haben. Auf den drei Seiten wird nun wie eine Piraterie-Warnung des FBI angezeigt. Die Server sollen sich laut Behördenangaben nicht in den USA befinden.

Neun Durchsuchungsbefehle

In Zusammenarbeit mit Behörden in den Niederlanden und Frankreich hätten die FBI-Agenten tausende illegale Kopien von Apps herunterladen und so Beweise gesammelt. Gleichzeitig seien neun Durchsuchungsbefehle im Zuge der Aktion ausgestellt worden. Ob bereits Personen verhaftet wurden, ist nicht bekannt. (red, derStandard.at, 22.8.2012)

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