Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
vergrößern 1000x667"Die Vorderräder sind fixiert und erlauben nur eine Vor- oder Rückwärtsbewegung. Sonst würde sich der Rollstuhl bei jeder Topspin-Vorhand durch den Körperschwung drehen."
vergrößern 1000x667"Man muss aus jeder Situation das Beste machen. Durchbeißen oder aufgeben. Der Kampfgeist war immer in mir."
vergrößern 1000x667Doris Mader beim Training mit Andreas Vevera. Er spielt in einer anderen Klasse und ist in der Bewegung eingeschränkter.
Eine Vorschau auf das Tischtennisturnier der Paralympics 2012.
Wien - Am 26. August reist Doris Mader zur den Paralympics nach London mit dem Ziel, ihren fünften Platz von Peking 2008 zu toppen. Davor sprach die Tischtennisspielerin mit Philip Bauer.
derStandard.at: Ich möchte einen Rollstuhlfahrer im Tischtennis bezwingen. Verraten Sie mir den gemeinsten Trick?
Mader: Am besten spielen Sie kurze Bälle mit viel Winkel. Kurz alleine reicht nämlich nicht, das beherrschen die guten Spieler. Sie müssen ihn kurz und mit viel Seitenschnitt spielen. Je gemeiner, desto besser. (lacht)
derStandard.at: Das überfordert wohl meine bescheidene Technik. Haben Sie einen anderen Vorschlag?
Mader: Probieren Sie es doch mit langen Bällen an die Grundlinie, spielen Sie zur Schulter der Schlägerhand. Da kann der Gegner weder Vor- noch Rückhand spielen, da bekommt jeder Rollstuhlfahrer Probleme.
derStandard.at: Dann habe ich die Katze, also den Rollstuhlfahrer, im Sack?
Mader: Nicht ganz. Die meisten Spieler bringen auch diese Schläge zurück, aber nur passiv. Eine aktive Eröffnung ist aus dieser Position kaum möglich.
derStandard.at: Mit wie viel Dynamik muss ich bei einem Rollstuhlfahrer im Tischtennis rechnen?
Mader: Das hängt von der Behinderungsklasse ab. Ich spiele in Klasse 3, das sind jene Aktiven, die nicht nur gelähmte Beine, sondern auch keine Bauch- und Rückenmuskeln haben. Ich bewege mich zur Seite, lasse mich leicht rausfallen und ziehe mich dann mit den Händen wieder in den Stuhl zurück.
derStandard.at: Gerät der Rollstuhl dabei nicht außer Kontrolle?
Mader: Die Vorderräder sind fixiert und erlauben nur eine Vor- oder Rückwärtsbewegung. Sonst würde sich der Rollstuhl bei jeder Topspin-Vorhand durch den Körperschwung drehen.
derStandard.at: Man hört, Ihre Konkurrentinnen spielen alle mit Noppenschlägern. Sie halten am glatten Belag fest. Warum?
Mader: Ich spiele seit meiner Kindheit Tischtennis und habe immer nur glatte Beläge genutzt. Noppenspieler gehen es eher passiv und zerstörerisch an.
derStandard.at: Und Sie?
Mader: Ich versuche mit aggressiven Topspin-Bällen den Punkt zu machen.
derStandard.at: Das bringt Sie bereits zu Ihren zweiten Paralympics. Sind die Spiele Ihr sportliches Highlight?
Mader: Absolut. Die Atmosphäre ist beeindruckend. Dafür trainiert und schwitzt man vier Jahre. Wir spielen normalerweise nicht vor vielen Zusehern. In Peking waren 5.000 in der Halle, da war es unglaublich laut, der Aufsprung des Balls kaum zu hören. Das erschwert das Timing.
derStandard.at: Und was lernt man daraus?
Mader: Man trainiert mit Ohropax, um diese Situation zu simulieren.
derStandard.at: Bringen Sie Österreich die ersehnte Medaille aus London zurück?
Mader: Ich muss das erste Match überstehen, dann ist alles möglich. Leider fehlen in Österreich die Trainingspartnerinnen auf Olympia-Niveau.
derStandard.at: Kann man nicht einfach eine gute gehende Tischtennisspielerin in einen Rollstuhl setzen?
Mader: Unser Nationalcoach setzt sich auch in den Rollstuhl. Die Bewegungen sind aber einfach anders. Ich erkenne bei Rollstuhlfahrern den Schlag später.
derStandard.at: Sie haben als gehendes Kind mit dem Sport begonnen. Wie hat sich die Veränderung in Ihrem Leben abgezeichnet?
Mader: Meine Beine wurden immer langsamer. Der Trainer schrie: "Mach den Sidestep!" Und ich habe geantwortet: "Ich will, aber es kommt in den Füßen nicht an." Damals war ich 14 Jahre alt.
derStandard.at: Wie ging es weiter?
Mader: Ich war bei hunderttausend Ärzten. Aber der Tumor war auch in der Magnetresonanz nicht zu sehen. Als er letztendlich sichtbar wurde, war er schon sehr groß. Nach der Operation war der Rollstuhl da.
derStandard.at: Wie schnell konnten Sie sich auf diese neue Situation einstellen?
Mader: Ich war schon als Gehende in der Rehabilitation am Weißen Hof, damals nach der Entfernung einer Zyste. Ich habe gesehen, was Rollstuhlfahrer alles leisten können, das hat mir sicher geholfen.
derStandard.at: Gab es da eine Art Schlüsselerlebnis?
Mader: Ich habe mir das Zimmer mit einer Rollstuhlfahrerin geteilt, die sich völlig hängen ließ, die frustriert und depressiv war. Sie wollte nicht außer Haus gehen, weil es ihr peinlich war. Sie schrie ihre eigenen Kinder an, weil die mit ihrem Rollstuhl spielten. Dabei ist der für Kinder doch cool. Er hat Räder und rollt wie ein Auto. Ich habe mir geschworen, niemals in ein solches Loch zu fallen, sollte mir Ähnliches passieren.
derStandard.at: Und dann ist es wirklich passiert. Haben Sie daran gedacht, mit Tischtennis aufzuhören?
Mader: Tischtennis gehört am Weißen Hof zur Therapie, um die eigene Beweglichkeit zu verbessern. So bin ich nahtlos in das Rollstuhl-Tischtennis hineingerutscht. Man muss die Technik natürlich etwas anpassen, das braucht seine Zeit.
derStandard.at: Haben sich durch die Behinderung auch Türen geöffnet?
Mader: Neue Türen, neue Perspektiven. Der Leistungssport ist jetzt noch wichtiger für mein körperliches Wohlbefinden. Das Ganze ist - und das klingt vielleicht komisch - nicht negativ behaftet. Man muss aus jeder Situation das Beste machen. Durchbeißen oder aufgeben. Der Kampfgeist war immer in mir.
derStandard.at: Waren Sie niemals geknickt?
Mader: Doch. Als ich mir einmal beim Basketball den Finger verstaucht habe, da ging alles schwieriger. Die Leute haben mich gefragt, ob ich jetzt völlig bescheuert wäre. Sitzt im Rollstuhl und jammert wegen einem Finger. (lacht) Aber durch diese schmerzende Verletzung fühlte ich mich wirklich behindert.
derStandard.at: Und nicht durch den Rollstuhl?
Mader: Mit dem komme ich immer von A nach B. Es ist fast alles möglich, es ist nur ein bisschen anders und komplizierter. Man muss als Rollstuhlfahrer locker bleiben, dann macht man es auch für sein Umfeld einfacher.
derStandard.at: Sie halten auch Vorträge vor Kindern, wie reagieren die?
Mader: Das ist sehr spannend. Kinder sind sehr offen, interessiert und haben keine Berührungsängste. Da kommen Fragen à la "Wie ziehst du eigentlich deine Hose an?". Das würde sich ein Erwachsener kaum trauen.
derStandard.at: Wie ziehen Sie eigentlich Ihre Hose an?
Mader: Ich muss gleichzeitig den Hosenbund und den Rollstuhl halten und dann hochstützen und so gleichzeitig die Hose hochziehen. Klingt kompliziert, ist es manchmal auch!
derStandard.at: Sind wir einfach zu verkrampft im Umgang mit Behinderten?
Mader: Wenn Kinder auf der Straße fragen, warum ich im Rollstuhl sitze, sagen die Eltern: "Das fragt man nicht!" Oder sie sagen: "Schau nicht so hin!" Aber Kinder interessiert das doch. Man sollte offener damit umgehen und Behinderungen den Kindern unverkrampft als "normal" vermitteln.
derStandard.at: Vermutlich wollen viele nicht hinschauen, um eben die Normalität zu wahren.
Mader: Es gibt einen Unterschied zwischen sensationsgeilem Starren und interessiertem Hinschauen. Manche fragen mich auf der Straße, wie ich meinen Rollstuhl ins Auto kriege. Ich zeige es ihnen, damit habe ich kein Problem.
derStandard.at: Wie lange haben Sie gebraucht, um all diese neuen Handgriffe wie "Rollstuhlverstauen" zu optimieren?
Mader: Am Weißen Hof lernt man recht schnell. Aber dort ist natürlich alles perfekt ausgerichtet. Am Fliesenboden rollt man ganz leicht, die Bäder und WCs sind optimal groß, das Umfeld ist geschult. Man lebt in einer optimierten Welt, das ist für den Anfang sehr wichtig. In der freien Wildbahn sieht es aber gleich anders aus.
derStandard.at: Wo liegen die größten Schwierigkeiten?
Mader: Ich habe damals im 17. Bezirk gewohnt, dort gab es viel Kopfsteinpflaster. Man steht auch vor Türen mit zu hohen Klinken, Stufen an allen Ecken und Enden. Das kann man aber mit Hilfe von Leuten überwinden. Man fragt einfach: "Tschuldigung, können Sie mir helfen?" Man darf auf keinen Fall schüchtern sein, dann geht das schon.
derStandard.at: Und das größte Ärgernis?
Mader: Die zugeparkten Behindertenparkplätze. Ich ärgere mich grün und blau. Ich brauche den Parkplatz nämlich nicht, weil er so schön nahe beim Eingang ist, wie viele glauben, sondern weil er breiter ist, um seitlich den Rollstuhl auszuladen. Ich habe schon erlebt, dass sich ein Motorradfahrer neben mir auf den Parkplatz gestellt hat. Schreiben Sie das bitte, das ist mir ein echtes Anliegen. (Philip Bauer, derStandard.at, 22.8.2012)
Doris Mader (36) spielt für den Behinderten-Sport-Verein Weißer Hof Klosterneuburg Tischtennis und trainiert den Paralympics-Sieger und Weltmeister Andreas Vevera. Sie ist seit 2002 infolge einer Tumoroperation durch eine Querschnittlähmung (TH6) behindert.
Schwimmerin Sabine Weber-Treiber, die bei den Paralympics eine Medaille knapp verfehlte, ist mit Worten kaum zu kränken. Die querschnittgelähmte Wienerin kann auch über Behindertenwitze lachen
Die 31-Jährige Esther Vergeer hat seit 2003 kein Tennisspiel mehr verloren - Und krönte sich in London im Tennis-Finale logischerweise zum vierten Mal mit einer Einzel-Goldmedaille
Rollstuhlbasketball ist bestentwickelte Mannschaftssportart, Österreich nur durch den wie besessen genießenden Teamchef vertreten - Dem machen Tradition und Stigmatisierung des Geräts zu schaffen
Günther Matzinger gewinnt das 800m Finale mit Weltrekord und holt sein zweites Gold bei den Paralympics - Geierspichler muss der Schlagzahl Tribut zollen
Rollstuhltennis-Spieler Martin Legner befürwortet eine Reduzierung der Klassen bei den Paralympics: "Wir wollen doch als Spitzensportler anerkannt sein"
Oberösterreicher siegt nach 56 Kilometern in Brands Hatch, im Zeitfahren hatte er bereits Silber gewonnen - Zweites Gold für Zanardi
Nach Zeitfahren auch im Straßenrennen Dritter mit Handbike
Ex-Formel-1-Fahrer gewinnt mit dem Handbike auf der ehemaligen GP-Strecke in Brands Hatch paralympisches Gold
Nur Rang vier für Südafrikaner - Tischtennisteam Vevera/Ruep spielt am Freitag nach Halbfinalniederlage um Bronze
Ablinger und Schattauer holen Silber und Bronze im Handbike - Platz vier für Schwimmerin Weber-Treiber - Pistorius holt Staffel-Gold
Salzburger Leichtathlet markierte neuen Europarekord - Insgesamt achte Medaille für österreichisches Team, das sich auch im Medaillenspiegel weiter verbessert
Pepo Puch, Österreichs erster Goldmedaillist in London, über seinen Unfall, seine Motivation und die Besonderheiten der paralympischen Reiterei
Seine Reaktion auf die Pleite über 200 Meter könnte Oscar Pistorius mehr als nur Gold gekostet haben. Der Superstar der Paralympics entfacht die Diskussion um seine Prothesen neu
Steirischer Reiter holt Österreichs erstes Gold, Geierspichler im Rennrollstuhl Dritter - China im Medaillenspiegel weit voran
Der Südafrikaner musste sich dem Brasilianer Alan Oliveira geschlagen geben und mit Silber begnügen
Alessandro Zanardi ist neben Oscar Pistorius der Star der Paralympics - Der frühere Formel-1-Pilot über seine herausfordernde zweite Karriere
Zweimal Silber im Tischtennis, zweimal Bronze in der Leichtathletik und einmal Bronze in der Dressur
Mader und Fraczyk haben Gold oder Silber im Tischtennis sicher - Puch holt Bronze in der Dressur-Pflicht - Schwimmer Onea scheitert knapp
Emil Brix, Österreichs Botschafter in London, über die Paralympics und den Zugang der Briten
Siegmund Linder fordert Nichtbehinderte dazu auf, das Bild, das sie sich von Menschen mit Behinderung machen, zu überprüfen. Die Paralympics sieht der klinische Psychologe als Gleichstellungsversuch, als Ansporn und als Bürde
Österreichs Team spekuliert mit vier bis sechs paralympischen Medaillen
London erwartet die Paralympics. Vier kleine Flammen werden bald zur großen Olympischen Flamme vereint
Am 29. August starten die Paralympics. Es werden die spektakulärsten aber auch ungerechtesten aller Zeiten. Medaillenkandidat Andreas Onea schnupft in Österreich auch zweiarmige Konkurrenz im Schwimmbecken
hab mir auch ein paar Videos auf youtube dazu angesehen.
Vor allem immer wieder überraschende Schlagrichtungen die man als Gegenüber auf Grund der eingeschränkten Motorik des Oberkörpers gar nicht so gut kommen sieht denke ich mir.
Viel Erfolg!
"mit oder ohne Behinderung"
Ich würde sogar behaupten, das Handycap erhöht den Sympathiebonus, denn wie sie selbst im Interview meinte, ist so eine positive Lebenseinstellung für Betroffene durchaus nicht selbstverständlich!
Gleichzeitig macht ihr Beispiel klar, welche positiven Auswirkungen aktiver, nicht notwendigerweise Leistungssport i.a.R. hat.
In Wien gibt es den Allgemeinen Behindertensportverein, der eben für die Gruppe der Rollstuhlfahrer Tischtennis anbietet.
Erreichbar z.B. via Homepage:
http://www.absv-wien.at/index.php... Itemid=112
1200 Wien, AUVA Adalbertstifterstraße - gepielt wird in einer schönen, barrierefreien Sporthalle.
Auch die Teilnahme an Wettkampfmannschaften, die im Wiener Verband (allgemeiner Tischtennisverband) spielen, ist möglich.
Auf jeden Fall alles gute. Finde es immer toll wenn leute intensiv sport machen. tischtennis mag ich selbst auch recht gerne.
Allerdings finde ich die einrichtung der paraolympics an sich nicht so toll. sicher ein nettes ereigniss, aber an sich gibt es kaum gründe es durchzuführen. genauso könnte man eine olympische spiele für alle leute mit niedrigen hämotokritwerten in ausdauerbereichen durchführen oder eine mit kleinen leuten im beachvolleyball und basketball.
es gibt nunmal körperliche vorraussetzungne, die muss man in gewissen sportarten haben. wenn ich hibbelig bin kann ich auch nicht schießen. 98% der leser hier haben garnicht die nötigen vorraussetzungen der blutwerte um z.b bei olympia laufdisziplinen zu bestreiten.
Zum Formalen: Bitte Paralympics, nicht ParaOlympics.
Zum Inhalt: Wie von einigen Vorpostern schon angemerkt: Ich würde die Einteilung auch eher mit Gewichtsklassen vergleichen. Im Übrigen gilt im Behindertensport ähnliches: Wenn man da die restlichen Voraussetzungen für die jeweilige Sportart nicht mitbringt, wird man auch wenig Chancen haben. Dh. es ist auch nur eine kleine Gruppe von Behinderten auch für Leistungssport geeignet.
Ich würde die Durchführung der Paralympics nicht damit vergleichen, dass es auch keine eigenen Bewerbe für Leute mit niedrigen Hämatokritwerten gibt, sondern damit, dass es auch bei den "normalen" Olympischen Spielen unterschiedliche Bewerbe gibt - in den meisten Sportarten nämlich für Männer und Frauen, in manchen Sportarten zusätzlich noch Gewichtsklassen. D.h. es gibt manche Unterscheidungen, die sind so gravierend, dass man danach eigene Bewerbe macht. Andere (z.B. die Hämatokritwerte, Körpergröße), die solch eine Unterscheidung nicht notwendig machen. Und so gibt es eben auch eigene Bewerbe für behinderte SportlerInnen. Nach dieser Denkweise wäre es der nächste Schritt, die Spiele gemeinsam durchzuführen.
an sich haben sie recht. allerdings ist es ansichtssache nach welchen kategorien eben diese auswahl getroffen wird. ich vertrete mit meiner meinung eben nicht die der mehrheit.
aber seihen sie ehrlich. außer dem libero ist im volleyball jeder spieler mindestsn 2 m groß. wollen sie mir erzählen 1,65 zu sein ist also keine so entscheidende behinderung wie z.B einen arm weniger zu haben? für den nutzen des spielers im angriff oder block bedeutet dies keine änderung.
Der Unterschied ist für mich folgender: Als Mensch mit geringerer Körpergröße aber ohne Behinderung kann ich mir die für mich passende Sportart aussuchen (und mit 1,55m Körpergröße werde ich eher nicht Basketball oder Hochsprung wählen), habe aber nach dieser Wahl keinen (weiteren) Vor- oder Nachteil gegenüber den Mitbewerbern.
Wenn ich aber im Rollstuhl sitze, dann habe ich in jeder Sportart einen Nachteil gegenüber den Mitbewerbern, die dies nicht tun. In manchen mehr, in manchen weniger, manche sind gänzlich unmöglich.
Die Entscheidung, in welchen Sportarten Männer und Frauen gemeinsam antreten (z.B. Reiten), wo sie dies getrennt tun (fast alle anderen), und wo es auch noch unterschiedliche Gewichtsklassen gibt, treffen Experten.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.