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Jägern komme eine wichtige Funktion bei der Erhaltung des Waldes zu, wird von Seiten der Jägerschaft argumentiert. Im Fall des abgeschossenen 16-Enders "Heinrich", der unmittelbar neben einem Wohngebiet getötet wurde, spielte wohl auch die Gier nach Jagdtrophäen mit.
Bregenz - Für Ärger sorgt derzeit in der kleinen Vorarlberger Gemeinde Zwischenwasser (Bezirk Feldkirch) der Abschuss eines kapitalen Hirsches unweit einer Wohngegend. Der 16-Ender, der sich gegenüber den Anrainern gar nicht scheu zeigte und den Namen "Heinrich XIV." trug, war am vergangenen Donnerstagabend erlegt worden - auf einer Wiese, auf der häufig Kinder spielen, berichteten die "Vorarlberger Nachrichten". "Das ist derzeit Dorfgespräch Nummer eins", bestätigte Bürgermeister Josef Mathis den Fall und berichtete von zahlreichen Medienanfragen.
Der "Prachtkerl" und Einzelgänger habe sich seit etwa drei Jahren nahe der Häuser im Ortsteil Batschuns aufgehalten, meist war er schon im Februar zu beobachten. Zur Brunftzeit im August verschwand er laut Mathis wieder. Man habe den Hirsch häufig aus ungewöhnlich großer Nähe beim Fressen beobachten können. "Man sah ihn fast jeden Abend. Er gehörte halt irgendwie dazu", so der Bürgermeister. Am 16. August schoss dann in der Dämmerung ein Jäger das Wildtier. Zu der Trauer um "Heinrich", der vielen ans Herz gewachsen war, kommt von bei den Anwohnern Kritik am Ort des Abschusses.
"Ich hätte mir auch eine andere Stelle gewünscht", so Bürgermeister Mathis, der selbst in der Nähe lebt. Der Abschussort liege nur wenige Meter neben den Wohnhäusern. Im Sommer sei es auch abends nicht auszuschließen, dass Personen sich im nahen Wald aufhielten und Kinder auf der Wiese spielten. "Das hat zu großer Aufregung geführt, vor allem bei Familien mit kleinen Kindern", erläuterte der Bürgermeister.
Ein Fehlverhalten des Schützen lag übrigens nicht vor. Die Erlegung des Hirsches entspreche dem Jagdgesetz, wurden Landesjägermeister Ernst Albrich und der zuständige Abteilungsleiter der BH Feldkirch, Herbert Burtscher, zitiert.
Einen Mindestabstand zu bewohnten Gebieten gebe es nicht, die Verantwortung sei dem Jäger überlassen. In dem Fall seien alle Sicherheitsvorkehrungen eingehalten worden. Man habe durchaus Verständnis für den Unmut der Anrainer, Jägern komme aber eine wichtige Funktion bei der Erhaltung des Waldes zu, wird von Seiten des Landesjägermeisters argumentiert. (APA, 22.8.2012)
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Ich finde es immer wieder interessant,dass der Mensch meint die Natur und die Bestände der Tiere regeln zu müssen,doch wer regelt eigentlich einmal uns?Wir vermehren uns unkontrolliert,beuten Natur mit all seinen Bewohnern aus und bauen unsere Häuser hin ohne Rücksicht auf andere Lebewesen.Diese haben selbst kaum mehr ausreichend Platz,also sollten wir einmal von unserem hohen Ross runtersteigen!Kein Wunder,dass das eine oder andere Tier sich dann in Städte verirrt,nur da sind sie auch ungebetene Gäste!!
woher nehmen jäger eigentlich die arroganz von sich selbst zu glauben die natur käme ohne sie nicht aus?
das sich jeder jäger gerne als heger und pfleger sieht ist mir schon klar, aber welches argument kann es wohl geben ein vollkommen gesundes tier zu erschießen (ausser seinem geweih) das 100%ig vom selben jäger durch den winter gefütter wurde?
selbst wenn man jetzt den schutz des waldes als grund vorschiebt so denke ich nicht das das tier in den letzten jahren nicht den gleichen schaden angerichtet hat, aber da sind wir wieder beim geweih das wird letztes jahr wohl einfach noch nicht so schön gewesen sein.
Klar, weil die Jäger fast alle Raubtiere ausgerottet haben.
Ist auch erst kurz wieder ein Steinadler von unseren tollen Walderhaltern abgeknallt worden, weil er ein Rehkitz jagen wollte.
Jagd und Forstaufsicht gehören getrennt. Hätte man den Bock nicht zum Gärtner gedacht, wäre die Artenvielfalt in unseren Wäldern noch in Ordnung.
Ich bin Jäger, erlege Wild und iss es dann selbst! Das Tier hat jahrelang in der freien Natur gelebt und trotzdem werde wir als Mörder dargestellt!
Viele von euch essen Fleisch aus dem Supermarkt das von Tieren stammt die jahrelang in kleinen Boxen gelebt haben, nur mit Kraftfutter gefüttert wurden und dann noch tausende Kilometer unter wiedrigsten Umständen durch die ganze Welt chauffiert wurden! Was seit Ihr dann bitte??? Ja richtig, Mörder und Tierquäler!!
ist Jäger und der bliefert mich ab und zu mit frischem Wildfleisch odereiner geselchten Wildschweinschulter.
Er lebe hoch, hoch, hoch. Danke Bernhard!
Und alle Veganer und Leute die nichts von Natur, Feld und Wald verstehen - sollten hier nicht schreiben.
Soweit ich das sehe ist der große Kritikpunkt in diesem Fall wohl eher, dass der Hirsch einfach als Bewohner des Orts wahrgenommen und außerdem in unmittelbarer Nähe zu Häusern erschossen wurde.
Das heißt, es geht nicht um Mörder sondern um Menschen ohne Hirn und Verstand.
und warum kann man da nicht auf tiere aus der zucht zürückgreifen? hirsche werden doch auch gezüchtet doch wohl nur weils schießen spass macht nicht wahr?
ich esse übrigends kein fleisch und die lust am tiere erschießen kann ich einfach nicht nachvollziehen, obs nachher nun gegessen wird oder nicht es ist unnötig, brutal und hat mit hege und pflege nichts zu tun.
abgesehen davon ist es in den meisten fällen tierquälerei weil 2/3 der hobbyjäger ohnehin nicht gerade aus schießen können.
PS: kann das Land diesem Menschen nicht einfach die Mitnahme des Geweihs untersagen?
Tiermord als Freizeitvergnügen ist doch immer nur ein Training auf Krieg und Tötung von Menschen - und genauso ticken diese Leute. Wenn sie nur dürften... nicht wahr?
Pfui Teufel.
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