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Geld mit beiden Händen ausgeben soll der Staat, meint Christoph Leitl (rechts). Wirtschaftsminister Mitterlehners Portokasse ist aber leer.
Alpbach - Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Leitl hat am Mittwoch bei einer Pressekonferenz am Rande des "Forum Alpbach" neuerlich die Einführung einer zehnprozentigen Prämie für zusätzliche Investitionen eingefordert. Die Rechnung hat er vorerst ohne die Regierung gemacht. Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner (ÖVP), der an Leitls Seite saß, sieht nämlich aus budgetären Gründen derzeit keinen Spielraum für solch eine Maßnahme.
An sich halte er eine Investitionszuwachsprämie, so lange sie Mitnahmeeffekte ausschließe, für eine gute Möglichkeit, erklärte der Minister. Es sei aber auch eine Frage der Finanzierung und des Zeitpunkts. Seiner Meinung nach sollte man jetzt einmal mit jenen Maßnahmen auskommen, die bereits gesetzt worden seien, etwa die 110 Millionen Euro für die Jung-Unternehmer-Initiative oder die 100 Millionen, die bis 2016 jährlich für thermische Sanierung zur Verfügung stünden.
Zusätzliche Initiativen des Staats sind für den Wirtschaftsminister in der derzeitigen Lage nicht förderlich. Die Konjunktur sollte durch Effizienzsteigerung gestärkt werden. Freilich lässt sich Mitterlehner eine Hintertür offen. Wenn im Herbst eine unerwartet starke Eintrübung der Wirtschaft drohe, könne man doch über zusätzliche Maßnahmen nachdenken.
Leitl hat weniger Geduld. 80 Millionen Euro müssten aus dem Budget für eine Investitionszuwachsprämie fließen. Auszahlen würde es sich seiner Meinung nach, brächte die Förderung doch vier Prozent an zusätzlichen Investitionen.
Ebenfalls nicht ausreichend ist für ihn das Bemühen, was die thermische Sanierung angeht. Wenn man in dem Tempo weiter mache, brauche es 90 Jahre, bis alle sanierungsbedürftigen Gebäude umgestellt seien. Deshalb wäre es für den Kammer-Präsidenten erforderlich, die Förderung von 100 auf 300 Millionen aufzustocken. Die Mittel dafür will Leitl aus der Wohnbauförderung lukrieren, nämlich indem diese wieder zweckgebunden werde, womit das Zweckentfremden der Mittel aus diesem Topf ein Ende hätte.
Schließlich plädiert Leitl dafür, dem Facharbeiter-Mangel möglichst rasch entgegenzutreten. Rot-Weiß-Rot-Card gut und schön, es brauche auch Maßnahmen im Inland und da schwebt dem Kammer-Präsidenten eine rasche Reform der dualen Ausbildung vor. Nach einem entsprechenden Abschluss sollte der Weg in den tertiären Sektor offenstehen, verlangte Leitl. (APA, 22.8.2012)
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ich bin so ein großer fan von leitl, dass ich sogar ein bild von ihm als desktop hintergrund bild hab.
und auf dem bild zeigen sich seine metier-übergreifenden kompetenzen geradezu perfekt.
http://tinyurl.com/cdqkg5d
zaubert mir jedes mal ein lächeln aufs gesicht wenn ich am desktop schau ;)
Durch Leitls Idee wird kein einziger Arbeitsplatz geschaffen. Und wozu sollen die Firmen auch was investieren? Die kleinen Leute verdienen nix mehr, können sich also auch nix kaufen. Gebt den kleinen Leuten Geld in die Hand, dann kaufen sie, konsumieren sie, Die Firmen verdienen und investieren auch wieder. Aber das Rad verkehrt rum anzutreiben daraus wird nix.
Das die Reichen die Wirtschaft in Gang halten ist ein Irrtum wie jetzt schon seit Jahren klar zu sehen ist.
Das einzige was dieser Leitl perfekt kann,ist die Hände aufzuhalten um jede Art von Subventionen aus Steuergeldern reinfallen zu lassen.
Die größten Sozialschmarotzer der Republik sind heute die Wirtschaftstreibenden und Manager und je größer die Betriebe desto mehr.
von seinen provisionen die er kassiert wenn er im auftrag der wirtschaftskammer ua mit meiner zwangsumlage finanziert, immobiliengeschäte abwickelt - gibts bei der geschichte mit maculan eigentlich was neues - da ist verdächtig ruhig drumherum
warum der leitl wegen seiner doppelrolle in der wk und der sva nicht mehr in der kritik steht ist mir jeden tag aufs neue unbegreiflich
Tja, das kommt davon wenn man Studien nicht richtig interpretiert.
Bem standard stand auch zuerst die Verlierer aufgrund der EU, da hat jedoch schnell jemand bemerkt dass die EU aus der Kausalkette herausgenommen werden muss.
Die Entwicklungen sind hausgemacht, und zum Teil notwendig. Man sollte sich im selben Zeitraum auch die Abgaben und das Defizit anschauen.
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