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Frankfurt - Spekulationen auf weitere Geldspritzen der Notenbanken zur Ankurbelung der Konjunktur haben den Goldpreis auch am Mittwoch hoch gehalten. Das Edelmetall notierte mit 1.639,40 Dollar (1.319,1 Euro) je Feinunze nur rund zwei Dollar unter dem Dreieinhalb-Monats-Hoch vom Vortag.
Die Furcht vieler Anleger vor einer anziehenden Inflation spiegelte sich auch in den Mittelzuflüssen für Gold-ETFs wider. Die Edelmetallbestände des weltgrößten Gold-ETF SPDR Gold wuchs binnen einer Woche um knapp zwei Prozent auf 1,278 Tonnen.
Der Ausbruch des Goldpreises aus seiner Handelsspanne der vergangenen Wochen habe den Markt wieder etwas in Schwung gebracht, sagte ein Börsianer. Dem Reuters-Analysten Wang Tao zufolge habe das Edelmetall aus charttechnischer Sicht nun Luft bis 1.664 Dollar. (APA, 22.8.2012)
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das ist im Vergleich zur Telekom Austria Aktie natürlich super, aber so wirklich vom Hocker haut das auch niemanden. sobald sich die Euro-Hysterie gelegt hat, werden spekulative Anleger auf einen Zug aufspringen, der mehr Rendite verspricht als Gold.
glauben sie an wunder? woher sollen die pleitestaaten plötzlich das geld, das ihnen fehlt, herbekommen? glauben sie wirklich, daß es so viele reiche idioten gibt, die nicht besseres zu tun haben als spanische, portugiesische, irische, griechische und italienische staatsanleihen zu kaufen?
19 erfolglose euro krisengipfel haben nur dazu geführt, daß sich heute mehr länder denn je unter den diversen rettungsschirmen drängeln. glauben sie im ernst, daß die krisengipfel 20 bis xx etwas wesentliches ändern werden? wenn ja, dann glauben sie auch fest an die aussagen der diversen griechischen regierungsmitglieder. vor ein paar monaten hat die griechische regierung etwas von 50 milliarden, die die privatisierung bringen soll, gefaselt. geschehen ist rein gar nichts. jetzt schwätzen sie von 30 milliarden und in ein paar monaten wird sich wieder wie das amen in der kirche zeigen, daß die griechischen politiker der troika wieder einen bären aufgebunden haben.
aber sie können natürlich fest daran glauben, daß es diesmal anders sein wird.
…wiewohl wir auch erkennen können, daß jene Institute, die im Auftrag der ZBs diese Machinationen erledigen müssen, auch ihren Preis zu zahlen haben, aber natürlich v.oben geschützt ihre Anihilation selbst vorbereiten dürfen, wenn es gar nicht mehr geht, wie das FS3 wieder exklusiv berichtet:
http://derstandard.at/plink/134... 2/27602629
…
Megainvestor John Paulson und Russland-"Philantrop" G.Soros haben erst kürzlich ihre SPDR Gold Trust Anteile (Börse ETF für "realen" Handel) massivst erhöht: Lt.den SEC-Angaben poppte Soros v. 319.550 auf 884.400 auf, während Paulson zusätzlich 4,53 Mill Anteile erwarb u.somit auf 21,3 Mill hält.
Aber auch die ZBs stocken wieder physisches GOld auf: Letztes Quartal wurden 157,5 Tonnen gekauft.
Der geringste teil des täglichen Handels geschieht in physischem Gold, es werden zumeist Derivate gehandelt, d.h., am Morgen rein am Nachmittag oder auch erst am Abend wieder raus mit dem Papier.
Auf diese Art und Weise wird der Goldpreis gedeckelt, um zu verhindern dass er zu schnell und zu hoch steigt.
Unabhängig davon kaufen die Notenbanken fast ununterbrochen Gold, wie zuletzt die Chinesen.
Die Gestehungskosten für Gold, steigen unaufhörlich, die Auflagen zugunsten der Umwelt und die Lohnkosten, sorgen dafür.
Die Charttechnik bei Gold anzuwenden halte ich für gewagt, zumal ja Manipulationen wie bei Aktien möglich sind.
Der Besitzer von Aurum hat es als Absicherung, der Zocker kauft "Papiergold", deshalb die Volatilität beim Kurs.
LG
geld = kapital, und so wie despotismus die herrschaft der despoten bedeutet, bedeutet kapitalismus die herrschaft des kapitals, bzw. jener die es herstellen und in umlauf bringen dürfen, und das sind private organisitionen die von bankern geschaffen wurden - insofern ist es sehr wohl korrekt das wesen des kapitalismus an unserem fractional reserve pyramidenspiel festzumachen bzw. zu bemessen.
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