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vergrößern 500x178Wien - Seit Juli liegt die erstinstanzliche Genehmigung der 3. Piste am Flughafen Wien-Schwechat vor. Bis Ende August läuft samt Nachfristen die Rechtsmittelfrist, da können Ausbau-Gegner den positiven UVP-Bescheid beeinspruchen. "Bisher sind neun Einsprüche eingetroffen", sagt Paul Sekyra vom Amt der niederösterreichischen Landesregierung im "Kurier". Damit liegt das Verfahren nun definitiv in zweiter Instanz beim Umweltsenat.
Dieser wird über die Einsprüche der Gegner entscheiden. "Realistisch gesehen wird das aber nicht vor 2014 geschehen", wird ein Insider zitiert. Ausbau-Gegner fürchteten indes, mit ihren Berufungen kein Gehör zu finden. Ein Initiativensprecher meinte in der Zeitung, dass der Bau der Piste bereits eine ausgemachte Sache ist.
Unter anderen wollen Anti-Fluglärm-Initiativen Einspruch erheben. Johann Hinteregger und seine Bürgerinitiative Laaerberg sehen hingegen vor allem in formellen Mängeln eine Chance, den Bescheid noch zu kippen. Sie werfen dem Aussteller, der niederösterreichischen Landesregierung, Befangenheit vor, weil das Land zu 20 Prozent an der Flughafen Wien AG beteiligt ist. (APA, 21.8.2012)
Winterdienst und Skylink belasten: Der Nettogewinn des Flughafens Wien-Schwechat bricht im ersten Quartal um 56 Prozent ein
Der Ex-Chef des Flughafen Wien, Ernest Gabmann, will den Bonus 2009 bis 2011, die Forderung steigt auf eine Million Euro
Im Prozess Gabmann gegen Flughafen AG sagte Expräsident Christoph Herbst aus. Es sei geboten gewesen, Gabmann anders zu behandeln
Ihre 20-Prozent-Beteiligung am Flughafen Wien verschob die Stadt - von der Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt - in ihre Holding
Der Flughafen Wien verliert im ersten Quartal 1,7 Prozent seines vorjährigen Passagieraufkommens
Die Zahl der An- und Abflüge sinkt, die Passagiere werden weniger. Eine dritte Piste ist in weiter Ferne
Dividende 2012 leicht angehoben, Ausblick für 2013 vorsichtiger
Am 1. April nimmt ein neuer Schalter seinen Betrieb auf. Er unterstützt Passagiere beim Antritt ihrer Flugreise
Entschädigung möglich, wenn Zusammenhang zwischen Unterlassung der UVP und Wertminderung von Häusern nachgewiesen werden kann
Kommt diese Einschätzung von einer jener BIs, die sich als Teil der ARGE BI verpflichtet haben, keine Maßnahmen zu setzen, welche die Genehmigung der 3. Piste verzögern könnten, wenn der Flughafen bei der Einreichung des Projekts bestimmte Abmachungen erfüllt?
Da diese Abmachungen jedoch nicht im Bescheid stehen (können), läuft sich das auf einen einseitigen Rechtsmittelverzicht heraus. Womit sich aber auch die Frage stellt, wie ernst zu nehmen die in der Mediation bzw. im Dialogforum vertretenen Bürgerinitiativen sind? (Abgesehen davon dass sich die Austro Control über alle dort getroffenen Vereinbarungen hinwegsetzt und Änderungen z. T. auch ohne Information der davon negativ betroffenen Bürgerinitiativen im Dialogforum erfolgen).
Wenn nicht nur der Flughafen profitiert - wie sieht ihre Volkswirtschaftliche Rechnung aus?
Warum ist der FLughafen nicht attraktiv?
Oder gehts im Wesentlichen um den Glauben an das grenzenlose Wachstum?
Ich sehe darin keinen Sinn, denn ich glaube viel mehr an krisenfeste Unternehmen und solide Entwicklung.
ist mMn nicht möglich. Wegen der steigenden Kerosinkosten werden bald nur mehr längere Strecken geflogen. Zug wird immer wichtiger. Jetzt bleiben noch 2 Möglichkeiten: 1. Wien zum wichtigen Drehkreuz aufbauen( nur mit 3. Piste möglich) oder 2. sich anderen Flughäfen zu "unterwerfen" und lediglich Verbindungen zu den großen Hubs.(dieses Schicksal erleidet gerade z.b.: Linz oder Graz. )
Ich denke, dass Wien, vor allem weil die Lage günstig ist, eine Möglichkeit hat, zum großen Drehkreuz aufzusteigen. Aber ist nur meine Meinung.
So lässt sich nur argumentieren, wenn die öffentliche hand als geldgeber dahinter steht und das kanns ja nicht sein.
Grunlegende frage ist der volkswirtschaftliche sinn und den sehe ich nicht - umstiegspassagiere mit 3€ im shop, ticketsteuerfrei, mit gebührenvergütung und ohne möst - wo bleibt da der effekt? Ok, arbeitsplätze - 200 pro mio passagiere. Um 3mrd€ lassen sich doch mehr und nachhaltigere arbeitsplätze schaffen, oder?
1. Kreuzen sich die Pisten in Wien (in Verlängerung). Das bedeutet, sie können nicht gleichzeitig betrieben werden. Wenn man die Anzahl der max. Starts und Landungen berücksichtigt, verfügt Wien nur über ca. 1,6 Pisten.
2. Starten in Wien kleinere Maschinen als zb. in München oder London. Auch dadurch können weniger Passagiere befördert werden
3. Sehr strenges Nachtflugverbot in Wien.
4. Wien ist für Linien, im Gegensatz zu zb. London, nur zu guten Abflugszeiten attraktiv. In diesen Zeiten ist aber in Wien kaum Platz.
Deswegen können in Wien bei 2 Pisten niemals so viele Passagiere transportiert werden wie in London oder München, wobei der Unterschied zu München hauptsächlich in Punkt 1 besteht
das ist doch die Frage:
Nach einigen Detailverbesserungen wird akutell die Kapazität von 1,7 Pisten erreicht, wobei man aufgrund der Pistenlage nicht so umfangreiche Einschränkungen bei Schlechtwetter hat wie bei nur Parallelen Pisten.
Der Kapazitätsgewinn ist also 0,3 Pisten und das zum Preis von 3Mrd.€. Rechnet sich das oder solls wieder die öffentliche Hand zahlen? Auch mit 60Mio. Ertrag ist das jedenfalls nicht zu finanzieren.
oder liegt es einfach daran, dass Flugrouten ein sich entwickelndes System sind, welches ständig angepaßt werden muß - Resultat: Flugrouten können jeden treffen, einzige Lösung 40km wegziehen. Sind ja nur 3,0 Menschen betroffen!
Anders gesagt: Es gibt keine Rechtssicherheit
ich glaube nicht dass jemand der vor 30-40 jahren 10-20 km vom flughafen gebaut hat gerechnet hat das ihm die flieger mal direkt über den schädel fliegen. und die gründe waren damals ausserhalb von wien überall noch günstig. also kein grund den ansiedlern im erweiterten umfeld des flughafens lärm und totale wohnqualitätsverlust zu wünschen.......
Und es gibt keinen Flieger mit Katolysator und Feinstaubfilter was das Gleichheitsprinzip von Verbrauchern massiv verletzt! Die Mineralölsteuer sollte gleich hoch für alle Treibstoffe aus Mineralöl eingeführt werden! Dann braucht man auch keine dritte Piste mehr ,,, vielleicht auch keine Zweite!
Angleichung der Gebühren und Steuern zwischen Fahrzeug- und Flugverkehr sollte schleunigst her. Flugverkehr zahlt dann Steuern auf Kerosin, dafür werden die anderen Gebühren wie Streckengebühren, Landegebühren, Anfluggebühren, Sicherheitsgebühren, etc. abgeschafft. Achja Autos zahlen die Vignette? Mit den Jahres-Gebühren der Vignette könnten sie mit einem durchschnittlichen Flugzeug etwa 100km! fliegen, so hoch sind nämlich die Streckengebühren. Und übrigens verbraucht ein moderner Jet weniger als 3 Liter auf 100 km pro Passagier. Somit wäre eine Angleichung der Gebühren eine tolle Sache. Dann wird fliegen noch billiger.
Flieger:
Die 3l stammen aus voll besetztem level flight, allderdings liegt der duchschnittliche load Faktor bei 75% und ist der Verbrauch für Start und Landung wesentlich höher. Es zählt also die ges. Mission und da siehts bei Kurzstrecken ganz anders aus.
Auto:
Ein voll besetztes Auto mit 6l = 1,2l/Person.
Und wenn Sie die Streckengebühren wie überall anders üblich an der Kapazität festmachen schauts auch wieder anders aus - im Flieger finden halt 50mal mehr Personen Platz = aus ihren 100km würden so gleich mal 5.000km.
Landegebühren können Sie in Relation zum Parkhaus verstehen und Anfluggebühren mit Mautstraßen außerhalb der Asfinag.
Was also ist falsch an der Kerosinsteuer?
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