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Rudolf Haberleitner verhandelt laut Gewerkschaft fair.
Wien - Die Markenumbenennung von Schlecker zu dayli hat bereits begonnen und soll in vier Wochen abgeschlossen sein. Mit den neuen Eigentümern kommen auf die 3.000 Mitarbeiterinnen auch neue Aufgaben zu. Neben Drogerieartikeln und Lebensmitteln sollen nämlich zahlreiche Dienstleistungen (u.a. Post, Putzerei) angeboten werden. "Es ist klar, wenn sich die Aufgaben verändern, dass sich auch die Verwendungsgruppe ändern muss", sagte Karl Proyer, Vizechef der Gewerkschaft GPA-djp, nach einem Treffen mit dem neuen Schlecker-Management. Sprich, die Mitarbeiterinnen könnten mehr Gehalt bekommen.
Die mit den alten Chefs vereinbarte "Dialogvereinbarung" werde fortgesetzt. Proyer bezeichnete das heutige Gespräch als "konstruktiv". Rudolf Haberleitner hatte vor wenigen Wochen mit seinem Restrukturierungsfonds TAP09 die 900 Österreich-Filialen der insolventen deutschen Drogeriekette Schlecker sowie weitere 450 Filialen in Italien, Polen, Belgien und Luxemburg gekauft. (APA, 21.8.2012)
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das war vorher mit den kleinen Löhnen anscheinend nicht wirtschaftlich führbar. Mit höheren Löhnen dann aber plötzlich schon.
Bitte nicht falsch verstehen - natürlich muss die Gewerkschaft auf höhere Löhne drängen, aber man muß dann halt auch die Konsequenzen in Kauf nehmen.
Und nochmals, wenn es sich trägt sollen die Angestellten auch das doppelte verdienen.
um eine sozial und moralisch verträgliche Kaufentscheidung treffen zu können, die nicht auf Hörensagen beruht
es muss ja nicht das konkrete Gehalt jeder einzelnen Mitarbeiterin angeführt werden, aber ein korrektes Gehaltschema
denn in einen Schlecker-Laden bin ich nie gegangen, weil von Anfang an klar war, wie die dort bezahlt (unter jeder Sau) und behandelt werden (nicht aufs WC gehen dürfen etc)
Natürlich sollte wenn die Stelle eine andere ist, auch die Entlohnung nachgezogen werden. Ich denke die meisten Schlecker Mitarbeiter sind jetzt einmal froh, dass sie weiter einen Job haben. Ich finde es nicht wirklich sinnvoll jetzt schon von zusätzlichen Belastungen für den Eigentümer zu sprechen, wenn noch nicht einmal der Schlecker Schriftzug von den Filialen veschwunden ist. Außerdem muß sich das neue Konzept jetzt einmal bewähren - sonst sitzen die Leute in 6 Monaten auf der Straße.
zusätzlichen Dienst- oder Serviceleistungen macht der neue Eigentümer ja auch mehr Umsatz und hoffentlich Gewinn - natürlich müssen die Mitarbeiterinnen von Anfang an dementsprechend bezahlt werden und nicht erst nach 6 Monaten "ausprobieren".
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