Dayli-Mitarbeiter verdienen womöglich besser

  • Rudolf Haberleitner verhandelt laut Gewerkschaft fair.
    foto: apa/neubauer herbert

    Rudolf Haberleitner verhandelt laut Gewerkschaft fair.

Die Gewerkschaft sieht eine Gehaltsumstufung bei geänderten Aufgaben kommen. Ihr Vizechef Proyer will "Dialogvereinbarung" fortsetzen

Wien - Die Markenumbenennung von Schlecker zu dayli hat bereits begonnen und soll in vier Wochen abgeschlossen sein. Mit den neuen Eigentümern kommen auf die 3.000 Mitarbeiterinnen auch neue Aufgaben zu. Neben Drogerieartikeln und Lebensmitteln sollen nämlich zahlreiche Dienstleistungen (u.a. Post, Putzerei) angeboten werden. "Es ist klar, wenn sich die Aufgaben verändern, dass sich auch die Verwendungsgruppe ändern muss", sagte Karl Proyer, Vizechef der Gewerkschaft GPA-djp, nach einem Treffen mit dem neuen Schlecker-Management. Sprich, die Mitarbeiterinnen könnten mehr Gehalt bekommen.

Die mit den alten Chefs vereinbarte "Dialogvereinbarung" werde fortgesetzt. Proyer bezeichnete das heutige Gespräch als "konstruktiv". Rudolf Haberleitner hatte vor wenigen Wochen mit seinem Restrukturierungsfonds TAP09 die 900 Österreich-Filialen der insolventen deutschen Drogeriekette Schlecker sowie weitere 450 Filialen in Italien, Polen, Belgien und Luxemburg gekauft. (APA, 21.8.2012)

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