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Wien - Die neue Führung der "Presse" geht im September gleich mit einem neuen Produkt an den Start: Ab 8. September gibt es "Die Presse"-Kinderzeitung, die jeweils samstags die jüngsten Leser zwischen sechs und zwölf Jahren kindgerecht über das aktuelle Geschehen informieren soll. Den Großteil des Inhalts übernimmt "Die Presse" von der großen Konzernschwester "Kleine Zeitung", die im Jänner 2011 die erste Kinderzeitung ins Leben gerufen hat.
Auch die "Tiroler Tageszeitung", die "Oberösterreichischen Nachrichten" und die "Kronen Zeitung" sind seither auf den Zug der Junior-Gazetten aufgesprungen. Erhältlich ist die "Presse Kinderzeitung" nur im Abonnement, entweder als Einzelprodukt um 8,90 Euro monatlich oder in Kombination mit dem "Presse"-Abo um 6,90 Euro.
Redaktionell zeichnet Kirsten Platzer unter der Leitung des designierten Chefredakteurs der "Presse", Rainer Nowak, verantwortlich. "Wir sind überzeugt, dass es ein Produkt für unsere jüngsten Leser braucht", so Nowak und der neue "Presse"-Geschäftsführer Herwig Langanger. Laut Nowak wurden bereits zwei Wochen vor Erscheinen der ersten Ausgabe 400 Abonnements bestellt.
Fleischhacker hätte auf Fusion und Spezialisierung setzen wollen
Nowaks Vorgänger Michael Fleischhacker äußerte sich unterdessen im Interview mit der Wiener Stadtzeitung "Falter" zu seinem Abgang. Im Gespräch mit "Falter"-Herausgeber Armin Thurnher räumt er ein, von seinem für die Branche unerwarteten Abgang selbst nicht überrascht gewesen zu sein. "Es war von Anfang klar, dass mein Abgang eine Option ist. Wenn zwei Unternehmen näher zusammengehen und eine Totalfusion möglich ist, muss man als Teil des verantwortlichen Managements damit rechnen, danach nicht mehr Teil davon zu sein. Man kann ja nicht Posten sparen und das Management auslassen."
Wäre es nach Fleischhacker gegangen, wäre aus "Presse" und "WirtschaftsBlatt", die nun redaktionell enger zusammenrücken sollen, eine "einzige große Redaktion für zwei oder mehr Medien" geworden. Erhofft hätte er sich dadurch eine Spezialisierung. "Die Finanz- und Wirtschaftskrise zeigt, es gibt nicht viele Journalisten, die in ihren Disziplinen imstande sind, den Akteuren im jeweiligen Gebiet auf Augenhöhe zu begegnen. Wir können versuchen zu verstehen, wovon ein Finanzanalyst oder ein Generaldirektor spricht, ob er recht hat, wissen wir nicht. Ohne Spezialisierung spielen die mit uns Katz und Maus", so der scheidende "Presse"-Chef.
Ob er der "Presse" als Kolumnist erhalten bleibe, überlässt Fleischhacker Nowak. Würde er das Angebot für eine Kolumne bekommen, "würde ich mich wundern, wenn ich es nicht annähme. Ich würde aber gut verstehen, wenn mein Nachfolger das nicht möchte". Mit dem ehemaligen Styria-Geschäftsführer Horst Pirker teilt Fleischhacker die Sehnsucht nach einem eigenen Medienprojekt - "aber das sagt sich so leicht". Pirker werde seine Sehnsucht eines Tages verwirklichen, ist der scheidende "Presse"-Chefredakteur überzeugt - "ich vielleicht auch. Man ist doch gern Unternehmer, oder?" (APA, 21.8.2012)
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...mein But (12) hat seit einiger Zeit MEINSPIEGEL abbonniert...
...diese Kinderzeitschrift ist wirklich verdammt gut, und die österreichischen Versuche fallen dagegen leider sehr sehr ab.
Ich werde auch den Presse-Ableger testen (Kids die von sich aus Zeitung lesen müssen gefördert werden) aber ich hoffe nicht auf allzu viel.
Damit man sich nicht ärgert, komplett sinnloses gekauft zu haben, wenn wieder nur Propaganda, Unwahrheiten und Meinungsmache ala APA, DPA, Reuters betrieben werden!!!
So wird der Abklatsch der Zeitungen wenigstens politisch korrekt eingefärbt bzw. ins rechte Licht gerückt!!
Klopapier deluxe.
Die Kleine Kinderzeitung ist gut gemacht und hat nicht nur mir, sondern auch was noch wichtiger ist meinen Kindern gefallen. Daher wird die Kinderzeitung der Presse auch gut. Presse hat sich ja auch für eine fachlich und persönlich gute Redakteurin entschieden. Viel Erfolg Kirsten.
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