"Alexander Pereira redet zu viel über das Geld"

22. August 2012, 05:30
  • Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler versteht den Essayisten 
Karl-Markus Gauß, dass er das Reden übers Geld als zu viel empfindet: 
"Da muss man wirklich aufpassen!"
    foto: kerstin joensson/dapd

    Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler versteht den Essayisten Karl-Markus Gauß, dass er das Reden übers Geld als zu viel empfindet: "Da muss man wirklich aufpassen!"

Helga Rabl-Stadler, Präsidentin der Salzburger Festspiele, verteidigt den Intendanten - und steht ihm kritisch gegenüber

Im Gespräch mit Thomas Trenkler ist sie mit 2012 zufrieden.

STANDARD: Markus Hinterhäuser, Intendant des Jahres 2011, findet es unerträglich, dass sein Nachfolger Alexander Pereira den Eindruck erwecke, die Festspiele seien vor ihm "ein Kleinunternehmen und ein Sanierungsfall" gewesen. Ärgern auch Sie sich über Pereira?

Helga Rabl-Stadler: Neue Intendanten lieben es, die Rettungsoper anzustimmen. Pereira darf sich glücklich schätzen, die Festspiele in so wunderbarer Verfassung zu übernehmen - und die Festspiele können glücklich sein, einen Intendanten mit so großem Gestaltungswillen zu haben. Ganz anderer Meinung bin ich bezüglich Pereiras Statement, die Festspiele seien ein Weltunternehmen, das nichts mit Salzburg zu tun habe. Auch Global Player brauchen lokale Wurzeln. Die Festspiele dürfen nicht einmal im Jahr wie eine Wolke über der Stadt schweben und sich dann entladen, sie müssen fester Bestandteil sein. Wir brauchen die Zuneigung der Salzburger. Ich werde versuchen, Pereira davon zu überzeugen.

STANDARD: Gerüchteweise soll die Stimmung in der Künstlerschaft schlecht sein: Anna Netrebko, Birgit Minichmayr und Ben Becker fühlen sich angeblich nicht mehr wohl in Salzburg.

Rabl-Stadler: Ich hab das nicht feststellen können. Die Künstler sind mit Pereira sehr zufrieden. Er tut alles dazu, dass sie hier das Beste geben können, und er schafft alle Hindernisse aus dem Weg. Wenn Sie schlechte Nachrichten wollen, müssen Sie sich an jemanden anderen wenden.

STANDARD: Es hagelte Kritik an Pereira, beispielsweise von Gastronom Sepp Schellhorn.

Rabl-Stadler: Mit Zurufen während der Festspiele ist niemandem gedient. Nach Saisonende werden Pereira und ich uns zusammensetzten. Für mich gilt generell: Allen muss klar sein, dass die Festspiele der Star sind. Jeder Intendant kann Änderungen machen, aber das Schiff fährt weiter. Dieses Schiff hat eine Eigenkraft. Jeder Intendant hat sich dem Mythos Salzburger Festspiele ein- und unterzuordnen.

STANDARD: Der Autor Karl-Markus Gauß meinte, das Programm sei uninspiriert und beliebig. Er findet die neue Ouverture spirituelle mit geistlicher Musik sogar "richtig ungustiös" - weil sie nur dazu diene, mehr Umsatz zu machen. Können Sie die Kritik akzeptieren?

Rabl-Stadler: Nur weil sie von einem geschätzten Freund stammt. Die Ouverture spirituelle wie auch die Bestellung von Cecilia Bartoli zur Kuratorin der Pfingstfestspiele sind zwei wundervolle Ideen von Pereira. Die Festspiele nachdenklich einzustimmen - gerade in einer Stadt, in der die Kirche eine solch dominante Rolle gespielt hat: Ich weiß nicht, warum uns das nicht schon früher eingefallen ist. Aber ich verstehe Karl-Markus Gauß, dass er das Reden übers Geld als zu viel empfindet. Da muss man wirklich aufpassen! Pereira wird völlig zu Unrecht unterstellt, dass ihn nur das Geld und nicht die Kunst interessiert. Aber ein bisschen Schuld trägt er selbst daran. Weil er zu viel über das Geld redet.

STANDARD: Wir müssen trotzdem ein bisschen übers Geld reden. Als Präsidentin sind Sie schließlich fürs Budget zuständig. Zu meiner großen Verblüffung bekomme ich auch kurzfristig für fast jede Veranstaltung Karten, selbst für den "Jedermann" und für Daniel Barenboim. Die Festspiele sind alles andere denn ausverkauft.

Rabl-Stadler: Sie waren auch nicht ausverkauft bei Peter Ruzicka, Jürgen Flimm und Markus Hinterhäuser. Ich verstehe nicht, warum sich ein Qualitätsmedium wie der Standard für die Quote interessiert. Interessieren sollte Sie, ob wir mit unserem Budget auskommen. Und das tun wir. Wir wussten, dass die Ouverture spirituelle, die zum ersten Mal stattfand, nicht ausverkauft sein kann. Wir rechneten daher mit einer Quote von 70 Prozent. Diese haben wir erreicht. Bei der zeitgenössischen Oper Die Soldaten sind wir sogar drüber. Und insgesamt schaut das Zwischenergebnis sehr gut aus. Mit 1. August haben wir die vorsichtig budgetierten Einnahmen erreicht; jede Karte, die wir seither verkaufen, bedeutet ein Plus. Wir sind derzeit 900.000 Euro über Plan. Ob wir die Rekordauslastung von 2011 mit 95 Prozent erreichen, wird davon abhängen, wie sich die Orchesterkonzerte der letzten Woche verkaufen. Ich bin total entspannt.

STANDARD: Man verschenkt sogar Karten an die Freunde.

Rabl-Stadler: Nein. Die Freunde haben heuer 1,9 Millionen Euro für die Sanierung der Felsenreitschule beigesteuert. Im Gegenzug erhalten sie, wie auch in den vergangenen Jahren, als Dank für das hohe Spendenaufkommen Karten zum stark reduzierten Preis. Das finde ich richtig - aus drei Gründen: Es stärkt die Bindung zu den Freunden, wir bekommen für eine nicht ausverkaufte Vorstellung Geld - und der Künstler sitzt vor einem vollen Haus.

STANDARD:Man wirft Pereira vor, um den Geldadel zu buhlen. Nicht ganz ohne Grund: Er veranstaltet einen Ball für Betuchte. Die Karten kosten bis zu 750 Euro. Ist das nicht ein falsches Signal, das die Festspiele aussenden?

Rabl-Stadler: Wenn der Ball Geld fürs Programm einspielt: Warum nicht? Für mich hat niemand einen Ball erfinden müssen, ich bin keine Tänzerin. Aber ich kann mich zu diesem Ball bekennen. Denn die Idee, besinnlich zu starten - und glamourös zu enden, ist gut. Ohne die Ouverture spirituelle wäre der Ball allerdings viel schwieriger zu argumentieren.

STANDARD: Das Interesse scheint sich in Grenzen zu halten: Es gibt nach wie vor Karten.

Rabl-Stadler: Machen Sie sich keine Sorgen. Das Tanzparkett wird voll von Menschen sein.

STANDARD: Heuer wurden insgesamt um 20.000 Karten mehr aufgelegt als 2011. Alexander Pereira hegt weitere Expansionspläne. Werden Sie ihn unterstützen?

Rabl-Stadler: Pereira hat in der letzten Kuratoriumssitzung glaubhaft versichert, dass keine weitere Expansion geplant ist. Das war mir wichtig, nicht nur, weil ich kaufmännisch die Verantwortung trage. Wir müssen aufpassen mit der Ausweitung des Kartenangebots. Erstens aus kommerziellen Gründen: Die Knappheit des Gutes Festspielkarte ist unser bestes Marketingtool. Aber auch aus philosophischen Gründen: Salzburg ist eine kleine Stadt, die mitspielen muss.

STANDARD: Überall im Festspielbezirk hängen nun Rolex-Uhren, die ziemlich billig ausschauen.

Rabl-Stadler: Das finde ich nicht. Und ich bin sehr dankbar, dass uns Cecilia Bartoli geholfen hat, Rolex als Sponsor zu gewinnen. Mein Anliegen war es immer, die Festspiele zu internationalisieren. Wenn wir schon die Musik als Sprache haben, die keine Grenzen kennt, wollen wir uns nicht nur auf das deutschsprachige Publikum konzentrieren. Da hilft uns ein Global Player wie Rolex besonders.

STANDARD: Wird nun Credit Suisse einen Bankomat aufstellen dürfen?

Rabl-Stadler: Die Uhren sind doch ein Service für alle, die keine Armbanduhr tragen. Für mich zum Beispiel. Ich hab da kein schlechtes Gewissen. Auch wenn Sie jetzt gleich wieder den Verdacht hegen, dass der Sponsor die Spielstätten entweiht und das Programm bestimmt. Beides ist nicht wahr.

STANDARD: Bürgermeister Heinz Schaden mahnt zur Vorsicht: Die Sponsoren tragen schon fast so viel wie die öffentliche Hand zum Budget bei. Er verlangte eine genaue Liste der Sponsoren.

Rabl-Stadler: Bei den Sponsoreneinnahmen gibt es 2012 sogar ein großes Plus gegenüber dem Budget. Wir haben für 2013 schon sehr schöne Zusagen. Selbstverständlich sind noch nicht alle mit einem Vertrag besiegelt. Das braucht es auch nicht. Wenn mir ein Sponsor, den ich schon seit Jahren kenne, 900.000 Euro für Don Carlos zusagt, dann bin ich einfach glücklich und weiß, dass ich auf ihn vertrauen kann.

STANDARD: Der Vertrag von Uniqa läuft heuer aus. Gerüchteweise hat das Versicherungsunternehmen kein Interesse mehr, Hauptsponsor zu sein.

Rabl-Stadler: Uniqa springt nicht ab, wir machen gemeinsam weiter - aber wahrscheinlich in einer anderen Form.

STANDARD: Sie brauchen also einen neuen Hauptsponsor?

Rabl-Stadler: Ich weiß noch nicht, ob wir das überhaupt anstreben. Alexander Pereira und ich wollen in Zukunft viel mit privaten Mäzenen kooperieren. Sie für neue Projekte zu entflammen macht besondere Freude.

STANDARD: Sie haben vorhin "Don Carlos" erwähnt. Was steht noch auf dem Programm 2013?

Rabl-Stadler: Dass Sven-Eric Bechtolf die Da-Ponte-Opern inszenieren wird, hat bereits Dirigent Franz Welser-Möst ausgeplaudert. Er beginnt mit der Così. Nach dem Erfolg seiner Ariadne auf Naxos freue ich mich darauf. Bechtolf und Welser-Möst sind ein Dreamteam für Mozartopern.

STANDARD: Wer wird der neue Jedermann? August Diehl, der heuer den Prinzen von Homburg spielte?

Rabl-Stadler: Das darf ich nicht verraten. Mein Freund Bechtolf würde mich umbringen.

STANDARD: Auch Flimm wollte Ihnen einmal die Gurgel umdrehen.

Rabl-Stadler: Das war nicht Flimm, sondern Frank Baumbauer. Allerdings habe ich ihn, nicht er mich bei den Festspielen überlebt. (Thomas Trenkler, DER STANDARD, 22.8.2012)

Helga Rabl-Stadler (64) war u. a. Journalistin, Geschäftsfrau und ÖVP-Politikerin. Seit 1995 ist die Tochter von Gerd Bacher Festspielpräsidentin.

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25 Postings
Salzburger Greißlerei

Franz Welser Möst hat im Frühsommer darauf hingewiesen, daß Herr Pereira bisher in Zürich einen Lebensmittelhandel sprich Greißlerei geführt hat, jetzt aber in Salzburg ein Feinkostgeschäft mit exklusiven Spezereyen. Wie wahr!

FWM war lange genug Teil dieses Lebensmittelhandels

und hätte im Pereira keine Chance gegeben, dann wäre er jetzt vielleicht noch irgendwo in der Provinz, wenn überhaupt.

FWM's Äusserungen sind mit Vorsicht zu geniessen

Wenn er von AP was will oder bekommt, ist dieser ok, sonst kann man über ihn herfallen.

Möstly Mozart - eine Drohung

Das nenn ich mal Alleinstellungsmerkmal:

FWM und SEB machen einen Mozart/DaPonte-Zyklus unter Pereira.

Blöd nur, dass es genau diese "sensationelle" Kombination schon vor ein paar Jahren in Zürich gab (ok, ohne die Philharmoniker). Und das war summa summarum (von ein paar Einzelleistungen der Sänger abgesehen) nicht viel mehr als ordentlich. Gegen die bemerkenswerte Guth-Serie jedenfalls harmlos und stromlinienförmig.

Fazit: einer der uninspiriertesten Mozart-Dirigenten der Gegenwart wiederholt sich mit seinem Leibregisseur in größerem Rahmen. Ob dem freilich in den paar Jahren so viel neues eingefallen ist?

Die letzten Highlights waren (moderne) Raritäten: Nono, Janacek, Zimmermann und "FroSch" - warum nicht mehr davon?

Ihren letzten Abschnitt kann ich nur unterstützen

(PS an meinen Rotsstrichel Follower - Waren Sie schon man in einer modernen Rarität - wohl kaum)

ICHsehdasauchSO

FWM motzt über AP wo er nur kann, aber wenn er sich präsentieren kann, ist die Welt wieder in Ordnung

na, wer hat denn da was anderes erwartet?

der herr pereira mit seinem zürcher networking und fundraisingsystem samt junger plakatfrau hat halt perfekt in die schweizer kulturszene gepasst.
da ist das kunstschaffen eher zweit- wenn nicht gar drittrangig von bedeutung. in der schweiz gibts halt fast kein steuergeld für die kunst und die medien im vergleich zu österreich. dass dies zwingend besser oder schlechter ist, glaub ich kaum. aber sicher ist, dass die schweiz anders tickt als österreich und sich der erfolg eben nicht so einfach klonen lässt. aber die entscheider lassen sich ja so gerne von gold und titel blenden...

Das alles ist eine Chuzpa! Alle müssen sparen, nur Herr Pereira, in seinem Kompressor-Coupe nicht - UNGUSTIÖS der Typ u d wir andern Kulturschaffenden leben im Prekariat! Und schaun noch, wie wir mit Minibudgets über die Runden kommen! SO GEHTS NICHT

"Neue I... lieben es, die Rettungsoper anzustimmen. P. darf sich glücklich schätzen, die Festspiele in so wunderbarer Verfassung zu übernehmen...Festspiele können glücklich sein, einen Intendanten mit so großem Gestaltungswillen zu haben. Ganz anderer Meinung bin ich bezüglich Pereiras Statement, die Festspiele seien ein Weltunternehmen, das nichts mit Salzburg zu tun habe. Auch Global Player brauchen lokale Wurzeln. Die Festspiele dürfen nicht einmal im Jahr wie eine Wolke über der Stadt schweben und sich dann entladen, sie müssen....Bestandteil sein. Wir brauchen die Zuneigung der Salzburger. Ich werde versuchen, P. davon zu überzeugen."
Der Film ist mittlerweile ebenso erfolgreich wie Salzburg und hat nur einen Bruchteil des Budgets!!!!!

Helga Rabl-Stadler,...

.....bewies in diesem Interview, dass Gene auch Gottseidank positive Eigenschaften an die Nachkommen weitergeben. In ihr, kommt das geistige und rhetorische OEvres ihres Vaters explizit zur Geltung. Auch wenn manche Formulierungen und Ansätze recht spitz und belehrend rüberkommen, muss man es eigentlich akzeptieren.
Die Frau Präsidentin weis wovon sie spricht und anhand ihrer Persönlichkeit ist das eben ihr Stil.

Was bitte ist OVres - und anscheindend weiss sie wirklich nicht, wovon sie spricht, aber ist immerhin fast, fast weis (e)

Exakt

Ja, die Tochter ist wie ihr (für sie lange unbekannte) Vater. Auch Gerd Bacher war ein kulturferner und unsensibler Haudrauf, einer der das Nachrichtengeschäft belebt aber Kunst/Kultur aus dem ORF ausgelagert hat.

Salzburgs Festspiele wurden von Max Reinhardt und Hugo von Hofmannsthal gegründet. Ohne die im Kunst-Kontext läppischen "regionalen Wurzeln".

"Regionale Wurzeln" passen für Gastronomie oder Trachtenboutiquen. Oder Dialaktgedichterln.

Mozart war DER international-transnationale Komponist, die Harmonielehre hat er bei Padre Martini (Rom) perfekt gelernt, sein Hauptlibrettist aus Venedig schrieb Italienisch, die Vorlage zum FIGARO war Französisch (Beaumarchais).

Nein, nirgends darf man tiefer graben, bei der Frau Präsidentin.

Wie sprach doch einst Gerard Mortier?

was für ein wunderbarer kommentar

richtig, richtig, WICHTIG!

Fassungslos

Dieses Interview macht mich fassungslos.

Der sonst geschätzte STANDARD-Kultur-Mensch Trenkler führt das Gespräch wie ein Treffen zwischen dem "Naderer" mit dem "Kieberer". Jedes Gerüchterl über völlig nebensächliche Nichtfragen (etwa was die Wirten matschkern und warum) wird da aufgeblasen und angebliche Restkartenbestände zu Festspielfragen gebeamt.

Dass dann auch noch Restkarten für den neuen Festival-Ball dieses Interview rahmen, setzt dem Unding doch die Krone auf. Genau wie das Gekeife der Frau Rabl-Stadler in Richtung Baumbauer, das klang so wie Franz Olah über seinen Todfeind Ch. Broda gesprochen hat.

Karl Kraus hätte seine "Letzten Tage der Menschheit" neu betitelt in die "Letzte Etage des Kantinenpersonals".

Das ist zweifellos das Paradigma dieser Dame: über das eigene Geld wird nicht gesprochen aber dafür das fremde mit vollen Händen ausgegeben. Bravo!

wenn irgendein Salzburger Wirt dazwischenmuckt, dann muss sich jeder Intendant unterordnen.
Passt alles perfekt ins provinzielle Salzburg-Bild.

Wann tritt diese provinzielle Strickliesl endlich ab?

Tragödie

Diese Regression von Hr. Hinterhäuser zu Hrn. Pereira ist wohl einer gesellschaftlichen Entwicklung geschuldet, die auf diesen alten, reaktionären Habitus setzt = "Kommunikation" von Kunst & Kultur als Spektakel, also als Nichteinmischung!

Echtes Staunen ist angesagt (nicht Reflexion).

Beim Übertragen des kapitalistischen Konsumprinzips auf Kunst & Kultur kommt es zu diesem Paradox, dass der Reichtum ärmer macht und das Überangebot die Wahrnehmung nicht schärft sondern - siehe z.B. "Die unbewußte Verführung zum Shoppen" http://derstandard.at/134516444... im-Shoppen - "mentale Abkürzungen" begünstigt = es tritt "Ersparungslust" ein! Wie beim Witz! (Nichts gegen den Witz, aber die Festspiele ...)

Sponsoren schaden dem Image der Festspiele

Dadurch werden die Festspiele billig und kommerziell.

Das mag für Oesterreich gelten.

ist eben kein Wohltätigkeitsverein

...herrlich wie sich die Populisten von Fayegger bis Soindelmann zuerst in populistischer Anti-Reichen Rhetorik üben und dann mit den Angebern vorm Festspielhaus posieren.

Ich kann mich an TV-Auftritte der Frau Präsident erinnern

da hat sie Tagelang nur geweint. Wegen des Geldes, dass ihr wegen des, damals neuen, Korruptionsgesetzes entschwindet. Daraufhin wurde das Gesetz geändert. Jetzt musste es wieder beschlossen werden.

Reden wir ein bischen noch ...

... über´s Geld: Die Präsidentin erhielt 2010 von den Salzburger Festspielen ca. 180.000 EUR, ihre drei Direktoren (Schauspiel, Musik, Intendant) jeweils deutlich mehr ...

Die Frau Präsidenten ist gleichzeitig - zum Nulltarif - auch kaufmännische Direktorin.

Würde sie als Provisionärin bezahlt, würde sie wesentlich besser verdienen, bei dem, was sie an Sponsorgeldern heranbringt.

und? halte ich für angemessen, als managerin eines internationalen kulturfestivals, das maßgeblich zur vermarktung der stadt salzburg beiträgt.

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