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Das Optimum für einen Großteil der Urlauber wäre es, ganz allein auf einer einsamen Insel bei vollem Service einfach zwei oder drei Wochen Ruhe zu haben. Die Realität sieht für die meisten aber leider anders aus und so teilen sie sich oft riesige Hotelanlagen mit tausenden anderen Gästen, die eigentlich ebenfalls davon träumen, weit weg von den restlichen Urlaubern zu sein.
Das Hotelportal HRS wollte wissen, was Hotelgäste eigentlich am meisten nervt und welcher Typ Hotelnachbar den Traumurlaub zum Urlaubsalbtraum macht. 600 Personen wurden befragt.
Der Topstar unter den Nervensägen im Hotel ist mit 49,7 Prozent der Fernseh- und Radiojunky, der den Knopf für die Lautstärkenregelung nicht findet - oder nicht finden will. Dröhnende Musik, schreiende Nachrichtensprecher, tobende Fußballfans, wummernde Bässe und jodelnde Bergkameraden aus dem Nachbarzimmer zerren an den feinen Nerven der Erholungsuchenden Hotelgäste.
Wer im Urlaub auf Fifi oder Bello nicht verzichten will, sollte zumindest dafür sorgen, dass sich das vierbeinige Familienmitglied im Hotel ruhig verhält. 44 Prozent der befragten Hotelgäste nennen bellende Hunde als Störfaktor Nummer eins im Hotel. Kaum weniger, nämlich 42,5 Prozent, fühlen sich vom schreienden Nachwuchs gestört. Gegen diese Lärmquelle lässt sich wenig unternehmen. Auch gegen Partylärm kann man eigentlich kaum etwas tun - außer einfach selbst mit feiern. Für 35 Prozent sind Gäste, die im Urlaub gerne Partys veranstalten, der Hotelhorror schlechthin.
34,2 Prozent fühlen sich durch streitende Pärchen genervt, 5,3 Prozent wiederum ärgern sich über das Verhalten frisch verliebter Paare. Und 22,5 Prozent fahren aus der Haut, wenn der Zimmernachbar jede Nacht schnarchend vor sich hin träumt, während sie selber kein Auge zumachen können. (red, derStandard.at, 21.8.2012)
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ich beneide jeden, der damit gesegnet ist.
heuer im urlaub hab ich es wieder mal gemerkt - rund um das idyllisch gelegene ferienhaus bellten die hunde und krähten die hähne - ab vier uhr in der früh...
während ich regelmäßig aufgewacht bin und mich beim frühstück darüber beklagt habe, haben meine uralubskumpane mich jeden morgen kopfschüttelnd angeschaut: "also, ich hab nichts gehört."
wie gesagt, beneidenswert.
halten sich nicht an die bedürfnisse der gestressten städter... das sind die geräusche die mich nicht aus dem bett holen - dreh mich höchstens um und schlaf weiter...
wegen hunden kann ich nichts sagen, da ich ja selbst welche hab, die mich gelegentlich mit ihrem gebell nerven. kinder stören mich auch nicht, die sollen ihre freude im urlaub haben...
ärgerlich sind vor allem die anderen hotelgäste/ nachbarn am ferienort, die sich lautstark über jede kleinigkeit beschweren...
Komme gerade aus dem Urlaub zurück und ich verstehe ja, dass manche Leute auch im Urlaub Partymusik brauchen (auch wenn ich nicht ganz nachvollziehen kann, warum man dazu 6000 km fliegt) aber muss das wirklich bei voller Lautstärke bis Mitternacht sein - direkt in der Nähe der Zimmer, nicht einem abgeschlossenen Raum? Ist doch schon seltsam, wenn man Ohropax braucht, um überhaupt schlafen zu können (Ich bin jemand, der im Urlaub lieber früher ins Bett geht).
Die einen wollen im Urlaub Ruhe, die anderen Aktivitäten, die Dritten Party. - Alles Legitim, genauso werden die anderen wohl sagen "wenn er Ruhe haben will, warum fliegt er dann 6000 km?" ;-)
Ich versuche das über die Auswahl der Hotels zu steuern, und vermeide die extremeren Partygegenden. Glücklicherweise lässt sich das recht gut machen, weil die Hotels wo weniger Action ist für den Party-Crowd nicht so interessant sind. ;-)
Nun ja, man könnte landestypische Musik bei moderater Lautstärke spielen. Aber wie gesagt, wenn die Leute diese Musik auch im Urlaub brauchen, sollen sie die doch haben meinetwegen. Aber das kann in einem abgeschlossenen Raum stattfinden, in dem man andere Gäste nicht stört.
Würden meine Nachbarn (zumindest nach 22:00 Uhr) durch Musik zwangsbeglückt werden, stünde die Polizei schnell vor der Tür.
Das hat nichts mit Gesetzen zu tun, sondern mit Rücksicht. Wenn Sie's genau wissen wollen: Wegen der weitläufigen, relativ naturverbundenen Anlage, in der man (tagsüber) seine Ruhe hat. Also wenn Sie sich jetzt einen mit Jugendlichen vollgestopften Betonblock an der türkischen Riviera vorstellen, liegen Sie jedenfalls falsch. :) Aber gut, ich hab's zu Kenntnis genommen und werde eben nicht mehr hinfahren. Aber jedenfalls störte mich der Dauerlärm mehr als mich ein laufender Fernseher im Nebenzimmer oder quietschende Türen stören. Der Lärm geht eben nicht nur von den Gästen aus.
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