Internationale Luftfahrtausstellung in Berlin

Von Airbus bis zum "fliegenden Hörsaal" - 1.200 Aussteller auf ILA. 270 Fluggeräte werden präsentiert

Berlin - Die weltgrößten Zivilflugzeuge, ein "fliegender Hörsaal" und Forschung in der Luft: Auf der Luftfahrtmesse ILA präsentieren sich vom 11. bis 16. September mehr als 1.200 Aussteller. Erstmals findet die Internationale Luftfahrtausstellung (ILA) auf dem neuen Messegelände "ExpoCenter Airport" in Selchow am künftigen deutschen Hauptstadtflughafen Berlin Brandenburg statt. Zu sehen sein werden rund 270 Fluggeräte am Boden und in der Luft, darunter die größten Zivilflugzeuge der Welt, Boeing 747-8 und Airbus A380, wie die Messe Berlin und der Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie (BDLI) am Dienstag mitteilten.

Vorgeführt werden sollen außerdem der Militärtransporter A400M von Airbus sowie ein Flugzeug mit rein solarem Betrieb. Erwartet werden zudem die Nationalstaffeln aus Polen und der Türkei, die die Nationalflaggen am Himmel entstehen lassen können. Besucher können sich auch über Satelliten und den Weltraum sowie über den "fliegenden Hörsaal", ein Flugzeug mit Messgeräten und Computern an Bord, informieren. Andere Themen sind alternative Flugkraftstoffe, neue Verfahren, die Anrainer von Flughäfen vor Lärm schützen sollen, und Triebwerkstechnologien von MTU und Rolls Royce.

Partnerland ist in diesem Jahr Polen. Zur ILA 2010 waren 235.000 Besucher gekommen. Es beteiligten sich 1.153 Aussteller aus 47 Ländern. Die ILA ist nach den Messen im französischen Le Bourget und dem britischen Farnborough die Nummer drei der Luftfahrtschauen in Europa. Sie findet seit 1992 alle zwei Jahre in Berlin statt. (APA, 21.8.2012)

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