Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate

Die "Bubbles" (Kügelchen aus pflanzlicher Stärke) in den Tees sind nicht unumstritten. Sie sollen zur Blockierung der Atemwege von Kleinkindern führen können.
Bubble Tea ist in aller Munde: Kaum dass das asiatische Kultgetränk Österreich erobert hat, gibt es auch schon viele Kritiker, die davor warnen. Zu süß, zu gehaltvoll und die enthaltenen bunten Kügelchen können eine Erstickungsgefahr darstellen.
Unternehmerin Susanne Dreier-Phan Quoc, die den Bubble Tea nach Österreich geholt hat, will allen Zweiflern entgegentreten und hat am 21. August bei einer Pressekonferenz in Wien eine Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Akademischen Institut für Ernährungsmedizin (ÖAIE) angekündigt.
Da Bubble Tea bei den Jugendlichen so beliebt ist, wurde nun die Kooperation mit dem ÖAIE gesucht, um die Rezepte ernährungsphysiologisch zu optimieren, erklärte Ernährungsmediziner Kurt Widhalm. "Dieses Getränk wird im Rahmen eines Kults von Jugendlichen angenommen. Unsere Aufgabe ist es, dieses Produkt im Rahmen einer gesunden Ernährung einzubauen", sagte der Mediziner. Eine ernährungswissenschaftliche Untersuchung von Bubble Tea und seine Wirkung etwa auf den Blutzuckerspiegel sei in Planung.
Bei der europaweiten Studie HELENA (Healthy Lifestyle in Europe by Nutrition in Adolescence), bei der die Ernährungs- und Bewegungsgewohnheiten von Jugendlichen auch in Österreich untersucht worden sind, kamen nämlich besorgniserregende Zahlen zutage. Die Teenager sind übergewichtig, essen zu viel Süßes und trinken zu viel Alkohol, Gemüse und Obst kommen eher weniger auf den Speiseplan, fasste Widhalm die Daten zusammen. Besonders bedenklich: Ein bis mehrmals täglich konsumieren 27,6 Prozent der österreichischen Jugendlichen Softdrinks - EU-weit sind es 17 Prozent.
Ziel ist es, in Zukunft die Kunden über die Inhaltsstoffe des Getränks aufzuklären. "Bubble Tea besteht zum größten Teil aus frischem Grün- oder Schwarztee, der mit Geschmackskomponenten wie Fruchtsirup verfeinert und dann mit den berühmten Toppings - Stückchen aus verschiedenen pflanzlichen Stärken - serviert wird", sagte Dreier-Phan Quoc. Alle Zutaten seien mit den europäischen Lebensmittelrichtlinien konform. "Bubble Tea ist ein Snack Drink mit einem leichten Sättigungseffekt", so die Unternehmerin von "tea-licious".
Ein seit einigen Wochen veröffentlichter Folder will auch über den viel diskutierten Kaloriengehalt informieren. So enthält ein "Fruit Tea Mango" mit "Erdbeer Juice Pearls" mit 144 Kalorien etwa so viel wie ein Glas Orangensaft. Damit liege der Kaloriengehalt deutlich unter jenem vieler Softdrinks, meint Dreier-Phan Quoc. Ein "Erdbeer Grüntee Snow" mit "Litschi Juice Pearls" mit 214 Kalorien ist einem kleinen Vanilleeis gleichzusetzen. (APA/red, 21.8.2012)
Nährwerttabelle: tea-licious.eu/Presse/tea-licious-infomappe.pdf
Zum Thema:
Um Stürze zu verhindern und im Notfall zu helfen, entwickelten Forscher der TU Wien einen neuen Pflegeroboter
Die meisten Grill-Unfälle lassen sich durch einfache Sicherheitsvorkehrungen vermeiden - Experten geben Tipps
Das Risiko, bei einer Autokollision zu sterben, steigt bei Fettleibigen um 51 Prozent - Häufiger Verletzungen im Brustbereich
Knieband- und Wirbelverletzungen sind häufig - 6,7 Millionen Euro offene Auslandsforderungen
Jeder dritte fehlsichtige Fahrzeuglenker verzichtet auf Brille oder Kontaktlinsen
Schon geringe Wassertiefen von zehn bis 20 Zentimetern können Kindern zum Verhängnis werden
Jährlich gibt es in Österreich etwa 1.000 Unfälle durch Feuerwerkskörper, die mitunter folgenschwer enden
Nicht immer lässt sich der Grund einer Chronifizierung verifizieren - Verkehrsunfallprävention als Schwerpunkt auf Orthopädiekongress in Berlin
Umgebaute Werbekästen sollen Herztod verhindern - Schnelle Erste Hilfe entscheidend
Wiener Marktamt beanstandete heuer vorerst nur eine Probe - Wegen fehlerhafter Kennzeichnung
Bisher dauerte der Nachweis von Cyaniden im Blut bis zu einer Stunde und war nur im Labor möglich- Der neue Test dauert rund zwei Minuten, lediglich ein Tropfen Blut ist notwendig
Arsen sei "keine intelligente Art", jemanden zu vergiften, meint Rainer Schmid, Toxikologe an der MedUniWien, im Zusammenhang mit dem Tod zweier Männer
Bergsport ist Risikosport - mit Potenzial für Gesundheit, Gemeinschaft und Erlebnis
Unverzügliche Hilfe vor Ort kann der Tourenpartner leisten - Verschüttete selbst sollten nur einen Befreiungsversuch wagen
Fast 50.000 Schüler verletzten sich im vergangenen Schuljahr - AUVA gibt Tipps zur Unfallvermeidung
Das Trendgetränk stellt für Kleinkinder eine Gefahr dar
Schon eine Dosis Amatoxin kann tödlich sein - Blut und Organe müssen schnell davon befreit werden
Staubdicht verpackt und zur Wundversorgung geeignet muss ein Verbandskasten sein
Im Spiegel gabs einen Bericht über möglicherweise nicht soo gesunde Bubbles....
http://www.spiegel.de/gesundhei... ml#ref=rss
Bubbletea soll ein besonderer Genuss für Zwischendurch sein und es gibt 2 Punkte, die man beachten sollte, wenn man ihn in eine "gesunde Ernährung" einbauen will: 1. Die Wahl eines vertrauenswürdigen Anbieters wie tea-licious, der sich wirklich Mühe gibt den Kunden Qualität und guten Service zu bieten, was die meisten anderen nicht tun, und 2. zu wissen, dass man es nicht in Übermengen konsumieren sollte, da es dann, genauso wie Softdrinks, Softeis, Kuchen, Gummibärchen, Schokolade, etc. auf Dauer nicht gesund ist - und außerdem ist auch der Spaßfaktor nicht mehr so hoch, wenn man es sich zur Gewohnheit macht, jeden Tag 2 Becher zu trinken. ;-)
Ihnen nicht bei. Aber was ist wenn ich jetzt die Cheeseburger als böse Bioinvasoren sehe, Neophyten sozusagen, die wie ein eingeschlepptes Superunkraut ortsansässige Arten verdrängen. Quasi Mc Donalds vs. Würstelstand und StarBucks gegen Kaffeehaus. Ist das der Lauf der Evolution, oder verdrängt hier eine Art die Andere? Was ist wenn das allerletzte Kaffeehaus zugesperrt hat? Was habe ich dann noch für eine Freiheit der Wahl?
Wie sich die Österreicher nur ankacken, wenn einmal ein Ernährungs-Trend aus dem fernen Ausland hier Fuß fasst.
In Tokyo würdens kollabieren, da gibts alle 3 Monate neue massive Fast Food-Hypes.
Letztens waren es kleine Lokale mit konkaven Kartoffelchips und 40 verschiedenen Dips, wirklich nicht schlecht.
Viele sogenannte "Ernährungsexperten" verzapfen so viel Unsinn, dass es allemal besser ist, an seinen gesunden Menschenverstand zu appelieren und das Getränk so zu nehmen, wie es ist - eine Süßigkeit, die Spass macht und mit "Ernährung" im Sinn des Worten nichts zu tun hat - außer für Wichtigmacher!
Sobald Sie Ihr eigenes Bubble-Tea Konkurrenzprodukt fertig hat, verschwindet die negative Publicity wieder.
Übrigens, die Getränke im Supermarkt sind nicht viel gesünder.
In "Sugar - The Bitter Truth http://www.youtube.com/watch?v=d... nniua6-oM" wird die Problematik von einem (nicht gesponserten) Experten genau analysiert.
Eines stört mich.
Die Kugeln sind perfekte Blasrohrgeschosse. In Verbindung mit dem breiten Strohhalm gibt man kleinen dummen Kindern ein verdammt hohes Watschenbaumrüttelpotential in die Hand.
Bin ich froh, dass die nicht gut zielen...(der neben mir in der Ubahn war nachher relativ grantig)
Ich würde so gerne mehr Obst, Gemüse und Pilze kaufen, aber viele Sorten sind so lächerlich überteuert, dass man sich das kaum täglich leisten kann. Mich als überzeugten Fleischesser ärgert es dass Gemüse gleich teuer wie Fleisch ist. Ich möchte mehr Gemüse und Obst zu meiner Ernährung zuführen, ich möchte Schokolade genießen, und sie nicht in mich hineinstopfen(esse irrsinnig gerne Souflees) aber man sollte sich nicht damit vollstopfen. Und eine Zuckersteuer(am besten der Industrie direkt auferlegen, für jede produzierte Einheit) würde zu einem Umdenken in der Industrie führen und damit auch zu einer Änderung des Konsumverhaltens des Kundens. Was ich nicht will, ist dass das Geld zweckungebunden dem Staat zu gute kommt
Ich muss sie enttäuschen, dass stört mich nicht. Fleisch und Gemüse und auch Molkereiprodukte sind Nahrungsmittel und sollten so günstig wie möglich sein. Schokolade und zuckerhaltige Limonaden oder auch überzogen nachgezuckerte Fruchtsäfte sind wider der Volksgesundheit und sollten in Maßen verzehrt werden. Und daher würde ich es begrüßen, wenn Genussmittel dem Genuss vorbehalten bleiben oder zumindest mit etwas mehr bedacht gekauft werden würden(20% Preissteigerung schmerzt niemanden der es als Genussmittel auch ansieht) würde aber richtige Lebensmittel entlasten.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.