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Alpacas sind besonders sensibel.
Das österreichische Institut für Alpacatherapie & Forschung unter der Leitung des der Mediziners Wolfgang A. Schuhmayer hat im Waldviertel vor kurzem das nach eigenen Angaben erste Institut für tiergestützte Therapie Österreichs eröffnet (derStandard.at berichtete >>>). Am "Brigindohof" in Gföhl (Bezirk Krems) werden Alpacas eingesetzt, um Menschen bei psychischen Belastungssituationen wie u.a. Burnout und Depression zu helfen.
Bei den Kindern sind die Schwerpunkte laut der Aussendung ADHS und leichter bis mittelschwerer Autismus. Weiters zähle die tiergestützte Therapie zu den anerkannten Fördermaßnahmen bei Down-Syndrom sowie einer Vielzahl von motorischen Behinderungen.
Hohe Sensibilität
Die ursprünglich aus Peru stammenden Tiere würden sich aufgrund ihrer hohen Sensibilität besonders gut für diese naturnahe Behandlungsmethode eignen, erklärt Schuhmayer und betont: "Tiergestützte Therapie darf keinesfalls verwechselt werden mit der so genannten Kuscheltierpädagogik, die per se nicht mehr als eine Wohlfühlmaßnahme ohne therapeutischen Stellenwert darstellt. Was bei uns gemacht wird, ist eine Beziehungstherapie, die nach internationalen Standards Medizinern, Psychologen und Psychotherapeuten vorbehalten ist und auch entsprechenden Anforderungen unterliegt." Der Anspruch der therapeutischen Arbeit liege "wohl irgendwo zwischen Konrad Lorenz und Sigmund Freud". Die entspannende Umgebung sei ein weiterer positiver Faktor.
Der Therapiehof biete u.a. Informationsveranstaltungen für Kindergärten und Schulklassen sowie Alpaca-Trekking an. Ein "Geheimtipp" sei weiters der Alpaca-Mist als hochwertiger Biodünger, von dem sich etwa die bekannte Gärtnerei "Arche Noah" regelmäßig beliefern lässt. (APA/red, 21.8.2012)
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Solche und ähnliche Institute darf jeder aufmachen! Ob mit oder ohne Mediziner spielt keine Rolle. Hauptsache es ist, dass das ganze exotisch, beeindrucken, modisch und sonst noch was ist. Die Qualifikationen werden von eigenen Gnaden erteilt. Und sollte "Institut" zu wenig beeindrucken, empfehle ich "Akademie".
genau so. wie die Delfintherapie, und zwar in der Form, wie sie angewendet wird.
Ausschlaggebend für eine therapeutischen Erfolg sind vorrangig neue Bewegungsformen, Abwechslung, Anregung und Aufmerksamkeit.
Im Grunde profitieren Behinderte durch alles, was mehr ist, als stumpf irgendwo zu sitzen und zu warten, mit dem Auto wieder nach Hause gebracht zu werden.
Das ist der Grund für Verbesserung. Ob hier sensible Alpacas auch nur die geringste Rolle dabei spielen können, möchte ich bezweifeln.
Denn, die wollen schlichtweg ein bisserl schnppern, wenn sie neugierig sind, und dann einfach in Ruhe gelassen zu werden.
Alpacas sind keine Hunde. Die würden auch freiwillig neben jemanden sitzen, sich kraulen lassenund jemanden begleiten.
"...Beziehungstherapie, die nach internationalen Standards Medizinern, Psychologen und Psychotherapeuten vorbehalten ist und auch entsprechenden Anforderungen unterliegt."
Das bedeutet, dass ua die Wirksamkeit nachweisbar ist und eben nicht jeder/jede diese Form der Therapie anbieten darf.
Weiters zeigt Ihre Bezeichnung von Kindern mit ADHS oder Menschen mit Depression oder Burnout als "Behinderte" weniger thematische Wissensvorbelastung als Ihnen lieb sein dürfte.
Kurz: Sie dürfen gerne dabei bleiben und daran glauben dass es sich um einen Schmäh handelt, allerdings gestaltet die Bedeutung Ihrer Meinung mangels Qualifikation dementsprechend gering.
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