Funkenflug im Parlament: Feuerwehr rückte aus

  • Bei Bauarbeiten an der Dachkonstruktion des Parlaments kam es zu einem Funkenflug. Arbeiter dämmten den Schwelbrand vor dem Eintreffen der Feuerwehr ein.
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    foto: apa/georg hochmuth

    Bei Bauarbeiten an der Dachkonstruktion des Parlaments kam es zu einem Funkenflug. Arbeiter dämmten den Schwelbrand vor dem Eintreffen der Feuerwehr ein.

Dacharbeiten verursachten "kleinen Schwelbrand" - Keine Gefahr für Personen oder Parlamentsgebäude

Wien - Das Parlament hat am Dienstag Besuch von der Feuerwehr erhalten. Grund des Einsatzes war ein "kleiner Schwelbrand" am Dach, der laut Parlamentskorrespondenten im Zuge von Arbeiten entstanden war. Die Arbeiter hätten den Brand noch vor Eintreffen der Einsatzkräfte eingedämmt, es sei zu keinem Zeitpunkt gefährlich für Personen oder das Gebäude gewesen. Auch seitens der Feuerwehr sprach man von einem kleinen Einsatz, den man rasch erledigt habe.

Der Brand sei bei der Demontage von alten und beschädigten Dachlauftreppen entstanden, führte die Parlamentskorrespondenz aus. Konkret habe sich das Material, das zum Abtransport gelagert war, später selbst entzündet. Damit einhergegangen sei starke Rauchentwicklung. Die Feuerwehr sei sofort verständigt worden, aber die Arbeiter hätten den Brand noch vor ihrem Eintreffen mit vorhandenen Feuerlöschern eindämmen können.

Zu keinem Zeitpunkt bestand Gefahr für Personen oder das Parlamentsgebäude, betonte man seitens des Parlaments weiters. Bleibende Schäden an der Blecheindeckung sind ebenfalls nicht entstanden. Das BZÖ bzw. dessen Bautensprecher Stefan Markowitz reagierte dennoch empört und verlangte von Nationalratspräsidentin Barbara Prammer (SPÖ) "Aufklärung" über den Vorfall. Zudem äußerte er sich besorgt über "offenbar fehlende Brandschutzvorkehrungen" und will die Sicherheitsrichtlinien überprüft wissen. (APA, 21.8.2012)

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