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Einfach, aber noch arm an Funktionen: "Reserverr" steckt noch in der Entwicklung.
Ganz nach dem Motto "früh übt sich" haben zwei 15-jährige - Tyler Plack und Austin Schwab - ein Start-up namens "Reserverr" ins Leben gerufen, mit dem sie nichts anderes wollen, als den Kalender zu revolutionieren. Neben einfacher Bedienung soll eine automatische Reservierungsfunktion zum Killer-Feature des Projekts werden.
Sam Altman betreut die junge Firma bei Y Combinator, wo man in aufstrebende Unternehmen investiert und sie schult. Er zeigt sich beeindruckt von Tyler Plack, der die Idee zur Gründung hatte. "Er begann vor etwa einem Jahr damit, mich mit E-Mails zu nerven. Ich war beeindruckt von seiner Hartnäckigkeit - es erinnerte mich daran, was ich in seinem Alter getan hätte. Generell erwarte ich gute Dinge von Leuten, die Firmen gründen bevor sie den Führerschein machen dürfen."
Auch ein Monetarisierungsplan existiert bereits, so TechCrunch. Der Dienst soll stets kostenfrei bleiben, dafür werden die in den Kalender eingegebenen Event-Orte für die Anzeige von gezielter Werbung verwendet. Implementiert ist diese noch nicht, derzeit möchte man die Plattform weiter ausbauen und mit zusätzlichen Features anreichern.
Ziel ist es, in Kombination mit dem Kalender den "bestmöglichen Reservierungsdienst" anzubieten. Die kostenlose Nutzung soll ein essenzielles Unterscheidungsmerkmal zur Konkurrenz in diesem Sektor sein. Mit 500 Nutzern hat man kürzlich einen ersten, kleinen Meilenstein erreicht.
In einem kurzen Hands-on zeigt sich, dass aktuell kaum mehr als das Grundgerüst von "Reserverr" steht. Auf einer übersichtlichen Kalenderoberfläche, die Ähnlichkeiten mit iCal aufweist, können "Events" eingetragen werden. Die Reservierung von Tischen oder Karten ist aktuell nur bei Eingabe einer Telefonnummer der jeweiligen Lokalität möglich.
Der User muss zu Beginn eine Postleitzahl - der Dienst ist derzeit nur für US-User gedacht - eingeben, die zukünftig zur Anzeige von Ereignissen in der Umgebung sowie eine Vereinfachung der Suche dienen soll. Auch diese Funktion stand nach Eingabe einer New Yorker Postleitzahl noch nicht zur Verfügung.
Eingebaut ist bereits eine Importfunktion, um Termine aus anderen Kalendern über Export-Files einzupflegen. Automatische Synchronisierungsfeatures sucht man vergeblich. Auch Apps gibt es noch nicht, an einer iOS-Umsetzung wird jedoch gearbeitet. (gpi, derStandard.at, 21.082012)
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