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Wien - Die extreme Hitze Anfang dieser Woche hat den Stromverbrauch in der Bundeshauptstadt Wien im Wochen-Vergleich stark ansteigen lassen, dennoch war der Strombedarf noch immer geringer als an einem durchschnittlichen Werktag im Sommer. Der Verbrauch lag am Montag dieser Woche um acht Prozent höher als eine Woche davor, aber um 20 Prozent unter dem bisherigen Winter-Rekord von Jänner 2009. Vor allem ab Tagestemperaturen von 25 Grad Celsius beginnt der Verbrauch zu steigen - durch Klimaanlagen und Lüftungen -, erklärte die Wien Energie.
An diesem Montag lag der Stromverbrauch in Wien mit 31.890 Megawattstunden (MWh) um 8,0 Prozent über dem Wert von Montag voriger Woche mit 29.520 MWh. Das Lastmaximum betrug diesmal 1.670 MW gegenüber 1.510 MW sieben Tage davor. Allerdings waren jetzt auch die Tageshöchsttemperaturen mit 36 Grad deutlich höher als vorige Woche (24 Grad). Das Nacht-Minimum betrug 19 Grad, vorige Woche 14 Grad. Wenn es auch in der Nacht nicht mehr wirklich abkühlt, bei längeren Hitzeperioden, wird temperaturbedingt ein Lastmaximum erreicht.
Der höchste bisher in Wien gemessene Strom-Tagesverbrauch lag naturgemäß im Winter, wo wegen der Kälte und der längeren Dunkelheit generell deutlich mehr Elektrizität benötigt wird. Am 12. Jänner 2009 wurden 39.920 MWh verbraucht, die 31.890 MWh vom Montag liegen 20 Prozent unter diesem bisherigen "All-Time-High".
Auch im Sommer schwankt der Stromverbrauch recht stark - und die Mittelwerte unterscheiden sich deutlich, je nachdem welche Zeiträume man betrachtet. Von Juni bis August insgesamt lag der tägliche Verbrauch im Schnitt bei 30.010 MWh - betrachtet man aber nur die Werktage, so waren es im Mittel 32.330 MWh. Als einen typischen, durchschnittlichen Tag des heurigen Sommers nennt die Wien Energie den Montag, 27. Juli, mit Temperaturen zwischen 18 und 25 Grad und einem Stromverbrauch von 31.710 MWh. (APA, 21.8.2012)
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Die abtransportierte Luftmenge wird über die Undichtheiten des Raumes als Warmluft von außer angesaugt und muß zusätzlich abgekült werden. Das verursacht einen stark erhöhten Stromverbrauch.
Bei einem Splitklimagerät liegt Zu- und Abluft des Kompressors außen. Es wird keine Warmluft von außen nachgesaugt sondern nur die Raumluft umgewälzt und gekühlt. Daher ist der Stromverbrauch wesentlich niedriger.
Es gibt aber auch ein 2Rohr-Mobilgerät mit ebenso geringem Stromverbrauch. Wenn man in das offene Fenster eine passende Styroporplatte mit Löchern für die 2 Rohre einsetzt, dann braucht man auch keinerlei Bewilligung.
http://tinyurl.com/8v8rz2b
Am gschicktesten wär ja sowieso die Kühlung mit Erdkälte über eine Kühldecke. Da bleiben die Stromkosten am Boden und wenn ich mir eine Fussbodenheizung auch noch gönne kann ich im Winter die Erdwärme mit ner Wärmepumpe nutzbar machen.
Is eben nur bei Neubauten leicht realisierbar und leider auch immer eine Preisfrage. Kühldecken gehören nicht zu billigsten Kühlmethoden, was zumindest die Investitionskosten anbelangt.
.. bei passender Wohnung (also kein Dachgeschoß/Südseite), UND wenn's in der Nacht auf passable Werte (die sind von Mensch zu Mensch unterschiedlich, ich zB kann ab 25°C schlicht nicht mehr schlafen) abkühlt.
Daß das trotzdem DAS Mittel der Wahl ist, und auch bei vorhandener sonstiger Klimatisierung als erstes eingesetzt werden sollte, halte ich für genauso selbstverständlich wie in der kühleren Jahreszeit erst die Fenster zu schliessen, bevor ich die Heizung anwerfe.
Billiges mobiles Klimagerät (ab 200€ beim Bauhaus) + Kunststoffabdeckplane (zB 15 € für 4*6m). Aus der Plane eine Zeltkonstruktion basteln, zB um Bett, Couch, Schreibtisch herum, so, dass das Klimagerät unters "Zelt" hineinbläst. Aufpassen, dass die Bereiche für Luftansaugen und -Ausstoßen unbedeckt sind.
Die 5-10m³ Luftvolumen darunter lassen sich auch im Altbau mit relativ wenig Energieaufwand kühlen. ZB bei 35° Außentemperatur läuft das Gerät am Nachmittag 20 Minuten pro Stunde.
Vor allem empfehlenswert, wenn man bei diesen Temperaturen Schreibtischarbeit zu Hause zu erledigen hat.
Nachdem diese Billig-Monoblockgeräte weder besonders energieeffizient noch leise sind und auch nicht viel billiger sind, als eine einfach Split-Anlage, ist sowas aber wirklich nur für Situationen geeignet, wo wegen Denkmalschutz o.ä. wirklich keine andere Lösung möglich ist. Eine einfache aber wirklich leistungsfähige und relativ leise Monosplit-Anlage für 30-50m² große Räume kriegt man schon um € 200-400 plus ein bisschen für Rohre und Monatgematerial, braucht aber nur 600-950W. Da zahlen sich mühsame Bastellösungen eigentlich gar nicht mehr aus, wenns auch mit regulären Standardsystemen geht.
In Altbau-mietwohnungen (und dort wirds ja infolge fehlender Isolierung besonders heiß) kriegen sie ohnedies keine Erlaubnis von der Hausverwaltung, an der Außenseite etwas anzubringen. Bei den m² müssens zusätzlich die größere Raumhöhe berücksichtigen.
Den Herstellerangaben zufolge ist übrigens der Unterschied im Verbrauch nicht so groß zwischen mobilen und Splitanlagen. Da ich nur ein kleines Luftvolumen über einige Stunden kühle, habe ich wesentlich weniger Energiekosten als jemand, der
einen ganzen Raum ganztätig kühlt.
Bleibt der Lärm - das einzige wirklich gute Argument. Allerdings kann ich sogar dem untertags noch was Positives abgewinnen, weil er zumindest den chronischen Baustellenlärm infolge Dachbodenausbauepidemie übertüncht.
Montieren kann man jede Klimaanlage auch ganz offiziell selbst wenn man möchte/kann, kritisch ist nur die eigentliche Inbetriebnahme, damit kein Gas entweicht. Vor der Benutzung müssen die Kältemittelrohre - bzw. die Verbindungen zur Innen- und Außeneinheit, die die fehleranfälligsten Stellen sind - auf Dichtheit überprüft werden, soferne es kein (meist sehr teures) Gerät mit vorgefüllten Rohren und Schnellkupplungen ist. Dazu wird das System erst mit Stickstoff über Betriebsdruck abgepresst um mögliche Lecks zu finden und dann mit einer Vakuumpumpe evakuiert. Daran scheitern halt die meisten, und leider wird da auch beim "billigen" Installationsservice von Baumärkten oft grob geschlampt, weil das mühsam ist und relativ viel Zeit braucht.
Auch eine mono split anlage um 200-400 euro ist verschwendetes Geld. Selbst versucht, leitungen zu kurz, anschluss relativ kompliziert, zu laut, billige technik, hoher stromverbrauch.
Wenn man dann eine fachfirma benötigt zum aufbau oder ändern wird es noch teurer.
Habe da ein angebot gefunden und heuer genommen, die hitze hat ihren schrecken verloren.
Für interessierte http://www.klimateur.at
Ja, in Österreich zahlt man leider meist noch immer absolute Mondpreise (für Anlage und Fachfirmen). Hab hier in Italien grad vor kurzem für einen Freund eine erstklassig Samsung-Anlage (9000 BTU, on/off) gekauft und montiert. 290,- für Innen- und Außeneinheit inkl. Zustellung plus ein knapper Hunderter für die Rohre und Montagematerial und ein paar Stunden Arbeit. Inbetriebnahme durch lizenzierte Fachkraft (nur so kriegt man den Stempel für die volle 5-Jahresgarantie, aber die braucht man ja in der Praxis sowieso nicht) hätte noch einen Hunderter extra gekostet. Da Pumpe, Manometer etc. (und nötiges Fachwissen) ohnehin vorhanden waren und ich noch etwas Zeit hatte, hab ich's aber lieber selbst gemacht, damit es auch wirklich gut wird.
Ich nehm einen Holz-Kübel der sich seit Generationen in Familienbesitz befindet, füll kaltes Leitungswasser rein, stell ihn unter den Schreibtisch, Füsse rein gesteckt, gut iss.
Danach wenn das Wasser sich erwärmt hat wird es von der ganzen Familie zum Baden benutzt, hinterher ein Teil davon zum Kochen von Gemüsesuppe verwendet und der Rest nach dem Putzen der Wohnung für die Klospülung.
Zumindest für den kleinen Teil der Exremente der nicht getrocknet und im Winter als CO2 neutraler Brennstoff für den Kamin verwendet wird.
Nur so kann man Gaja retten.
Klimagerät vom Bauhaus, ts ts, also wirklich...
Was!? Den nicht getrockneten Teil der Exkremente haben Sie erst gar nicht zur Produktion vom Biogas verwendet bevor er getrocknet und verheizt wurde? - Sie gewissenloser Resourcenvergeuder, ihretwegen werden wir alle noch vorm 21.Dezember draufgehen! ;-)
Hir können sie die Verbrauchskurve ansehen, auch den Abendlichen anstieg an Hitzetagen...
http://www.transparency.eex.com/de/freiwi... s-Vortages
.. es gibt so Truhengeräte, die an der Aussenseite lediglich 2 schön verkleidbare und vollkommen unauffällige Luftein-/auslaßöffnungen benötigen, und natürlich die aus mir unerklärlichen Gründen hierzulande praktisch unbekannten Fenstergeräte. (Die über'm großen Teich Standard in Wohnungen sind.)
Beide haben den unschätzbaren Vorteil, daß sie aussen praktisch keinen Lärm verursachen, also gutnachbarschaftlichen Beziehungen durchaus pfleglich gegenübertreten. Und den praktisch unleistbaren Nachteil, daß unter 3.000 nix geht.
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