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Wien - Der Welterschöpfungstag (Earth Overshoot Day) fällt heuer auf den 22. August. Damit wurde die Gesamtleistung der Natur auf unserem Planeten im Jahr 2012 in weniger als neun Monaten aufgebraucht. Ab heute übersteigt der Ökologische Fußabdruck der Menschheit die Biokapazität der Erde. "Die Menschheit nimmt sich dann mehr von der Erde als diese jährlich an natürlichen Ressourcen erneuern und an Treibhausgasen aufnehmen kann", so die Umweltorganisationen WWF, GLOBAL 2000 und Greenpeace.
Das Global Footprint Network berechnet jährlich die auf der Erde verfügbare Biokapazität - das Potenzial der Natur - und stellt es dem Ökologischen Fußabdruck (Footprint) gegenüber - dem Maß für die menschliche Inanspruchnahme der Naturleistungen. Ist die Beanspruchung größer als der Nachschub, spricht man von einem "Overshoot" - der ökologischen Überschuldung. Somit lebt die Menschheit ab dem 22. August bis zum Jahresende 2012 über ihre Verhältnisse - sozusagen auf Pump. "Wenn in weniger als neun Monaten das gesamte Jahreseinkommen verbraucht wird, sollten die Alarmglocken längst Sturm läuten", sagt Wolfgang Pekny, Geschäftsführer der Plattform Footprint, und warnt: "Noch immer ist der Welterschöpfungstag ein wichtiges Datum, von dem kaum jemand Notiz nimmt."
In den 1970er-Jahren rutschte die Menschheit erstmals in die ökologische Verschuldung. Seitdem kommt der Welterschöpfungstag jedes Jahr ein wenig früher. So war es 2011 etwa der 27. September, 2010 der 21. August. 2009 fiel er noch auf den 25. September. Der Overshoot Day kann nicht mit letzter Exaktheit festgelegt werden, da sowohl einnahmenseitig bei der Biokapazität, als auch ausgabenseitig beim ökologischen Fußabdruck immer Unschärfen bei der Datenerhebung vorliegen. Der große zeitliche Schritt vom Welterschöpfungstag 2011 (27. September) auf 2012 zeigt keine sprunghafte Zunahme, sondern ergibt sich aus methodischen Veränderungen bei der Datenerfassung.
Im Moment beansprucht die Menschheit bereits so viele Ressourcen, dass es eineinhalb Erden bedürfte, um diese nachhaltig bereit zu stellen. Nur ein Viertel aller Menschen verursachen durch ihren konsumorientierten Lebensstil den Großteil der Übernutzung. Bei bestehenden Trends wären noch vor 2050 zwei Planeten von der Qualität der Erde erforderlich um unseren Lebensstandard zu halten, so der WWF: "Würde die ganze Menschheit so verschwenderisch leben wie wir Österreicher, wären bereits heute drei Planeten von der Qualität der Erde erforderlich."
Der österreichische Welterschöpfungstag fiel heuer bereits auf den 3. Mai, der Erschöpfungstag in den USA war schon am 28. März. Der Lebensstil der US-Amerikaner verbraucht derzeit mehr als vier Planeten. (APA/red, 21.8.2012)
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Preis-Erpressungen der Realwirtschaft durch den Wertpapiermarkt müssen ein Ende haben. Der Wertpapiermarkt muss ein Nullsummenspiel werden. Das bedeutet, die Geldvermögen der Realwirtschaft dürfen nicht in den Wertpapiermarkt abwandern. Vielmehr müssen Geldvermögen aus dem Wertpapiermarkt durch sinnvolle Geldanlage-Formen wieder der Realwirtschaft zugeführt werden. Der Staat darf sich dafür nicht verschulden.
das volk muss die geldschöpfung wieder selbst kontrollieren und nicht dicke fettearbeitsscheue banker (können natürlich auch schlank sein).
das recht geht vom volk aus. ohne kontrolle der zentralbank ist dieser satz ein hohn.
Es macht m.M. keinen Sinn immer auf die anderen zu verweisen oder von einer Institution etwas einzufordern.
Jeder kann etwas beitragen - und wenn das alle machen, haben wir schon gewonnen.
Fangen wir einfach an! Was hindert uns beim Nachhausegehen den Bürorechner auszuschalten anstatt ihn aus Bequemlichkeit einfach durchlaufen zu lassen - nur so ein Beispiel ...
Martin
Die Erde könnte sicher die gesamte Menschheit zur zeit zb. In Australien aufnehmen. Natürlich müsste das Zusammenleben anders gestaltet werden.
Keine Zinsen für Kredite und Geld das nicht verwendet wird zum Wohle der Menschen hoch versteuern bzw. In dieser Richtung.
Ja, das ist der Wunschtraum der Grünis.
Aber denkste, die ultimative, finale, totale und apokalyptische Klimakatastrophe wurde bisher immer noch abgesagt.
Warum? Weil wir Menschen einfach zu erfinderisch sind und immer wieder neue Methoden entdecken um mit neuen Engpässen umzugehen. So wird es auch in Zukunft sein.
Darüberhinaus gibt es viel mehr Ressourcen als immer wieder phantasiert wird - Peak Oil, ein Schmäh. Ölsand, neue Funde in den USA - jetzt gehts gerade erst richtig los, drill, baby, drill!
Nix mit der Apokalypse, Katastrophe verschoben....
Aber der Klimawandel und vermehrte Naturkatastrophen gehen an Ihnen wohl vorbei?
1 Bsp. Überschwemmungen in Ö wo es früher keine gab, weil der Boden schon dermaßen ausgelaugt ist.
Von anderen Naturkatastrophen weltweit zu schweigen.
Klimawandel gab es immer, aber nun ist er in einem beschleunigten Ausmaß zu spüren. Andere Länder als Österreich spüren das intensiver.
nein. weil die flüsse zu stark verbaut wurden. und weiles nach wochenlangen hitzeperioden bei plötzlich eintretendem starken regen immer schon zu überschwemmungen gekommen ist...
Leider fehlt der Wille es in erneuerbare Energien und Elektroautos zu investieren.
Die EU Staaten koennten ein Milliardenkonjunkturpaket fuer die darniederliegende europaeische Wirtschaft auflegen, indem sie in Europa die Fahrzeugflotte auf Elektrofahrzeuge umstellen und in den Peripheriestaaten in Solar- und Windanlagen etc investieren.
Nicht nur die Eurokrise waere entschaerft, durch das Wirtschaftswachstum wuerden auch die Schulden massivst sinken.
So wie damals beim groessten Konjunkturpaket aller Zeiten unter Roosevelt (mit dem Unterschied dass es diesmal fuer etwas wirklich sinnvolles waere):
http://images.sodahead.com/profiles/... 660692.gif
ABER: aus jahrelanger Beobachtung ist mir ganz persönlich bewusst geworden, dass es im Innersten um was ganz anderes geht...
hab mich vor einem Jahr endlich von meinem KFZ befreit (ok, Wiener Raum, am Land ist das was anderes), aber dennoch:
NICHTS geht mir ab, ich radle mehr, genieße bewusster die mich umgebende "Welt", fahre entspannt und ebenso effizient öffentlich - spare Unsummen an Geld usw.
ich versuche, Bio-Lebensmittel einzukaufen, tue damit, ganz "egoistisch", meiner Gesundheit etwas gutes, fresse keine Antibiotika u. Pestizide...
bin gern einfach in der Natur, brauch keinen Technik-Müll, der bald eh wieder "veraltet" ist usw.
PURE LebensQUALITÄT!
DAS müssten halt die Menschen checken: "Konsum" macht un-frei u. nicht "happy".
autoverzicht finde ich dann ok, wenn man sich bei gebrauch ein auto anmietet. ich habe ein auto und benutze es nur zu wochenenden zu ausflügen, großeinkauf. aber fast jede woche möchte mich irgendjemand ohne auto dazu nötigen seinen sperrmüll zu führen, großeinkauf zu machen...
ich wette, dass sie ihn ihrem zimmer gesessen sind und den computer (technik-müll, der bald wieder ''veraltet'' ist) benutzt haben, als sie diesen comment verfasst haben...
dass sie versuchen(?), bio-lebensmittel zu kaufen (kaufen = konsum... warum nicht selbst tomaten anbauen?), auf pestizide verzichten (wer bitte kauft freiwillig und wissend lebensmittel mit pestiziden versetzt?) und gerne radfahren, find ich, um ihren worten treu zu bleiben, ''eh nett''.
obs uns wirklich um so viel weiter bringt wie sie meinen, ist eine andere frage
Nur, es is eben ein Unterschied, ob man einen PC ein paar Jahre benutzt (meiner ist aus 2009, wird noch 3, 4 Jahre halten, davor laptop aus 2004, der gab den Geist auf...) und keine hundert handy-Spielerein braucht usw.
Oder ob man eben Bio-einkauft statt ,billig'-was leider rund 80% aller Einkäufer eben nicht tun...und leider können sich ned alle Eigengärten leisten, zum Gemüseziehen, sorry...
Zusammen mit KFZ-Freiheit würde DAS ja schon den Unterschied im GROSSEN machen, wenn so immer mehr Menschen immer weniger verschwenden-ohne Heroismus und Radikalität-das meinte ich damit, wenn ich sage, solche kleinen, persönlichen Schritte sind effizienter als alle Groß-Konzepte....
Der Sache mit dem Auto kann ich beipflichten, habe mich letzten Sommer befreit. Eine Wohltat und man spart Unsummen...
Elektroautos sind keine Alternative sondern aktuell selbst eine Ökosünde (Herstellung, Strom tlw. aus Kohlekraftwerk, Entsorgung).
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