Zeit mit den Eltern tut Teenagern gut

21. August 2012, 11:26
  • Teenager, die viel mit ihren Eltern unternehmen, sind sozialer im Umgang mit Gleichaltrigen, sagt eine Studie.
    foto: reuters/gleb garanich

    Teenager, die viel mit ihren Eltern unternehmen, sind sozialer im Umgang mit Gleichaltrigen, sagt eine Studie.

Laut einer aktuellen US-Studie macht die gemeinsam verbrachte Zeit sozialer und selbstbewusster

Pubertierende Teenager verbringen laut einer US-Studie mehr Zeit mit ihren Eltern als gedacht - und das macht sie sozialer und selbstbewusster. Darüber berichten Forscher der Pennsylvania State University im Fachmagazin "Child Development". Laut der Studie von Susan McHale und ihren Kollegen wirkt sich die gemeinsame Zeit positiv auf die Entwicklung der Teenager aus.

In der Pubertät sind Mama und Papa für viele Jugendliche nervig und uncool - so weit das allgemeine Vorurteil. Herauszufinden, ob das tatsächlich stimmt und wie sich die Zeit mit den Eltern auf Heranwachsende auswirkt, war das Ziel der Langzeitstudie.

Die Wissenschaftler beobachteten das Verhalten in rund 200 Familien der Mittel- und Arbeiterschicht in kleinen Städten und ländlichen Gemeinden. Sie untersuchten, wie viel Zeit Eltern und Kinder von der frühen bis zur späten Pubertät miteinander verbrachten. Fünfmal innerhalb von sieben Jahren führten sie persönliche Gespräche und Telefoninterviews mit den Müttern, Vätern und deren Kindern.

Weiterhin enge Beziehungen

Das Ergebnis: Pubertierende verbringen - entgegen dem Vorurteil - mehr Zeit mit ihren Eltern. Obwohl die Jugendlichen immer unabhängiger von ihren Familien werden, pflegen sie weiterhin enge Beziehungen zu ihren Müttern und Vätern, wie die US-Gesellschaft zur Erforschung der Kinderentwicklung die Expertin McHale in einer Mitteilung zitiert.

Teenager, die viel mit ihren Eltern unternehmen, sind demnach sozialer im Umgang mit Gleichaltrigen. Darüber hinaus verbringen Zweitgeborene der Studie zufolge mehr Zeit mit ihren Eltern und gleichzeitig anderen Menschen als Erstgeborene. Mütter hingegen unternähmen mehr mit ihren Mädchen, wenn sie eine Tochter und einen Sohn haben - genauso Väter mit ihren Burschen. (APA/red, derStandard.at, 21.8.2012)

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22 Postings
da hammas wieder

"Mütter hingegen unternähmen mehr mit ihren Mädchen, wenn sie eine Tochter und einen Sohn haben - genauso Väter mit ihren Burschen."
hier ist sie, die wurzel allen übels. hier werden alte rollenbilder tradiert, die die unterdrückung der frau im "hort der gewalt" namens familie noch 1.000 jahre zementieren. amerika ist wieder mal hinten nach. europa ist viel weiter und hat längst erkannt, daß die familie zerstört werden muß und kinder stattdessen möglichst früh in staatliche obhut zu bringen seien, damit sie dort zu antiheteronormativen, feministischen, antikapitalistischen übermenschen sozialisiert werden können. damit ist europa nicht nur wirtschaftlich, sondern auch gesellschaftspolitisch beneidetes vorbild der ganzen welt.

stimmt nur zum teil.
die familie muss zwar zerstört werden, allerdings zum zweck der heranziehung seelenloser, kritikloser, obrigkeitshöriger befehlsempfänger um "das rad" am laufen zu halten.

ah so ein schmarrn

was sie da zusammenschreibseln.

schaun sie mal, was ich für sie habe:
http://www.focus.de/schule/do... 42839.html
das ist wasser auf ihren mühlen.

ideologen versuchen, mit der brechstange einen neuen menschen

zu erschaffen. das hatten wir schon mehrmals in der geschichte, ich brauch das nicht nochmal.

das versuchen ideologen wie sie einer sind

indem sie die seit anbeginn der menschheit bestehenden verhaltensmuster und unterschiede zwischen mann und frau leugnen.

ich hab da ein tolles angebot auf ebay für sie gefunden:

ironiedetektor, neuwertig in originalverpackung, inklusive ladekabel und softwarepaket "ironische redewendungen aus 30 sprachen", statt neupreis 499 jetzt nur 389.
ich würde an ihrer stelle zuschlagen.

ich gebe zu, dass ich sie grandios missverstanden habe

mein fehler. verzeihung.

unternähmen

??????

Ist Konjunktiv.

Und was ist mit den Eltern?

Wer fragt wie es denen geht?

die warten auf die pense und darauf, dass sich der junior mit 2/3 des geldes der eltern eine eigentumswohnung nimmt und zu weihnachten vielleicht anruft, oder wenn er ein neues auto braucht.

Ob die auch sozialer und selbstbewusster werden wenn sie viel Zeit mit ihren Kindern verbringen?

Das wäre tatsächlich eine interessante Frage.

Link?

Gibts einen Link zur Studie?

eltern sind total überbewertet. für ein ende des familienwahnsinns!

Ist dir was runtergefallen?

es tut mir leid, dass Sie offenbar schlechte Erfahrungen gemacht hatten.

diese antwort bekomme ich immer. nein, ich habe ein sehr gutes verhältnis zu meinen eltern. ich denke nur, dass prinzipiell die familie ein haupthindernis für eine befreite gesellschaft ist.

entweder lügen sie im ersten oder im zweiten teil ihrer seltsamen rechtfertigung.
darüber hinaus sind eher die religionen die hauptverhinderer einer befreiten gesellschaft.

sie haben recht.

überlassen wir die kinder nach dem abstillen sich selbst. das wäre nicht nur ein befreiungsschlag sondern auch gleich die lösung der (angeblichen) überbevölkerung der erde...

@lep...

wenn Sie damit meinen, dass man den Teufelskreis der Kindesmisshandlungen, seelischer bzw. körperlicher Natur, durchbrechen muss, auch familliär, dann bin ich ganz bei Ihnen.

Wird hier wieder einmal Koinzidenz mit Kausalität verwechselt?

Vielleicht ist es auch genau anders herum: Sozial kompetente Jugendliche verbringen mehr Zeit mit ihren Eltern, weil sich die hohe Sozialkompetenz auch in einer intensiveren Beziehung zu den Eltern zeigt.

Oder Kinder, die in gutem Elternhaus aufwachsen, werden sozial kompetenter und behalten auch als Jugendliche eine intensive Beziehung zu den Eltern bei. Sozialkompetenz und intensive Eltern-Kind-Beziehung in der Jugendzeit hätten dann gar nichts direkt miteinander zu tun, sondern nur eine gemeinsame Ursache.

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