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Facebooks Börsengang war einer der größten aller Zeiten. Die Erwartungen an das Unternehmen waren groß. Der Wert der Facebook-Aktie hat sich seit dem Börsengang mehr als halbiert: An der US-Technologiebörse Nasdaq in New York fiel der Kurs am Montag im Frühhandel auf 18,86 Dollar (15,3 Euro). Der Ausgabepreis im Mai hatte bei 38 Dollar gelegen. Seit vergangenen Donnerstag eine Haltefrist für Alteigentümer ablief, hat sich der Kursverfall beschleunigt. Insgesamt könnten mit dem Ende der Frist bis zu 271 Millionen zusätzliche Facebook-Aktien den Markt überschwemmen. Das soziale Netzwerk und die am Börsengang beteiligten Banken müssen sich gegen Klagen von Investoren wehren, außerdem nimmt die US-Börsenaufsicht die Umstände der Neuemission unter die Lupe.
Viele Investoren, so auch Peter Thiel, verlassen Facebook. Thiel sitzt auch im Verwaltungsrat von Facebook, dem höchsten Firmengremium. Wie aus einer am Montag veröffentlichten Börsenmitteilung hervorgeht, hat Thiel in der vergangenen Woche insgesamt 20,06 Millionen Anteilsscheine verkauft. Thiel bekam für seine Papiere noch zwischen 19,27 und 20,69 Dollar pro Stück oder insgesamt rund 400 Millionen US-Dollar. Trotz des Einbruchs des Aktienkurses hat sich der Deal für den gewieften Internet-Investor gelohnt. Thiel hatte im Jahr 2004, als das Netzwerk noch ganz am Anfang stand, 500.000 Dollar in das Unternehmen gesteckt und dafür einen Anteil von rund zehn Prozent bekommen. Bereits lange vor dem Börsengang hatte Thiel seine Beteiligung an Facebook reduziert, als weitere Investoren in das schnell wachsende Unternehmen drängten. Beim Börsengang selbst hatte er gut 16,8 Millionen Aktien angeboten im Gesamtwert von 640 Millionen US-Dollar.
Die New York Times schreibt, dass sich Analysten mittlerweile fragen, ob Mark Zuckerberg an der Spitze des Unternehmens überhaupt die Fähigkeiten hat, ein Unternehmen dieser Größe zu führen und die Erwartungen von Investoren zu erfüllen. Zwar sei Zuckerberg ein guter Facebook-Geschäftsführer, aber kein guter Führer eines börsennotierten Unternehmens. Auch COO Sheryl Sandberg und CFO David Ebersman scheinen den Analysten nicht qualifiziert genug zu sein, um ein Disaster dieser Größenordnung hätten vermeiden zu können.
Dass das Unternehmen mit einem viel zu hohen Wert an die Börse gegangen ist, davon ist auch Dan Alpert von Westwood Capital überzeugt. Gegenüber der New York Times sagt er, dass Facebook überzeugen müsste, dass die Manager einen Plan für das Unternehmen haben. Und das Tief ist laut Marktanalysen noch nicht erreicht. Die zwei unterschiedlichen Marktkulturen in Silicon Valley und der Wall Street würden demnach nicht sehr gut zueinander passen. Die Zugänge, um Geld zu scheffeln, wären zu unterschiedlich.
Pläne von Facebook gibt es noch keine konkreten. Zwar beteuert das Unternehmen immer wieder, neue Features und Zukunftsvisionen zu bringen, verraten wird aber nichts, das greifbar wäre. Das Unternehmen muss gewinnbringender werden, da sind sich alle einig. CFO Ebersman glaubt allerdings, dass das Unternehmen dasselbe ist wie vor dem Börsengang. Nach dieser Aussage ist die Aktie allerdings wieder gefallen. Jetzt versucht man mittels hohen Investitionen in Datencenter und Entwickler diese Aussage zu widerlegen. Facebook will auch zeigen, dass nicht alle ihre Aktien verkaufen, denn es wurden 9 Milliarden US-Dollar in Aktien von Insidern verkauft. So hat Netflix' Reed Hastings Anteile für eine Million US-Dollar gekauft.
Produktentwickler Doug Purdy will damit überzeugen, dass Facebooks Zukunft aufgrund der Wiederkehr der User gut aussieht. "Die User kommen immer und immer wieder", so Purdy gegenüber der New York Times. Facebooks Vorstellung in den Smartphone-Markt zu gehen, könnte laut Purdy ein großer Schritt sein. Bis dahin möchte Facebook auf mobilen Geräten neue Features freischalten. Diese sollen in den nächsten Wochen kommen. (APA/red, derStandard.at, 21.8.2012)
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Wo verliert er was?
Er hat einen Teil seiner Firma verkauft. Offenbar gut ueber Wert.
Das Geld hat er jetzt. Und noch immer einen grossen Teil seiner Firma.
AFAIS hat er Unmengen an Geld eingenommen.
Ich weiss ja nicht wie viel seines Vermoegens, das er als Student hatte, er in die Firma investiert hatte, es duerfte aber absolut unbedeutend sein, im Verhaeltnis zu dem was er jetzt eingenommen hat.
Wirklich amuesant: sind das nicht Fragen die sich schon vor dem Boersengang jeder halbwegs intelligente Investor haette stellen muessen?
wer sonst kann mit einen solchen haufen zusammengepfriemmelten html-code, der mehr schlecht als recht funktioniert, so viel kohle scheffeln? was wird ihm schon passieren? wenn die aktie nur mehr zum brot-einwickeln verwendet wird, wird er mit einem golden-handshake aus dem unternehmen gekickt und lässt sich den rest seiner tage auf seiner eigenen südseeinsel die sonne auf den bauch scheinen.
unfähig sind nur alle die anderen, die der nächsten blase aufgesprungen sind ohne auch nur ein kleines bisschen aus der letzten zu lernen.
"Die Abscheu des gebürtigen Deutschen vor den Massen geht so weit, dass er offen zugibt, Demokratie und unternehmerische Freiheit mittlerweile für unvereinbar zu halten. Die Öffentlichkeit, so Thiel, unterstütze nämlich keinen unregulierten Kapitalismus. Spätestens seit der Einführung des Frauenwahlrechts und dem Ausbau des Wohlfahrtsstaates ist der Ausdruck "kapitalistische Demokratie" seiner Ansicht nach ein Oxymoron."
http://www.heise.de/tp/artike... 555/1.html
Nun, vor Ron Paul muss man fast einen gewissen Respekt haben, weil er seine Ansichten so konsequent vertritt (und da auch bei den Republikanern ohne Zögern aneckt)... aber seine wirtschftspolitischen Ansichten sind jenseitig.
Dass die Tea-Party großteils ein Astroturfing-Verein ist, ist schon länger bekannt
Lustig immer wieder zu lesen, "dass es eh klar war."
Das sind die selben Personen, die vor 6 Jahren unter die Apple-Beitrage geschrieben haben, beim Stand von 45$ pro Aktie würden nur mehr Dumme einsteigen.
Am Ende des Tages entscheidet der langfristige Business-Plan. Haben sie einen wie Apple oder Netflix, und können sie diesen umsetzen? Ob die Aktie heute bei 18, 6 oder 2 steht, hat damit nur sehr bedingt zu tun. Der Unternehmens-Wert ist immer nur die Summe der zukünftigen Cash Flows. Und den beeinflusst noch immer das Unternehmen und nicht der Aktien-Kurs. Der versucht es nur zu prophezeien.
warum sollte zuckerberg der falsche sein?
er macht doch alles richtig
die anderen stecken geld rein und er hat ein schönes leben.
wenn er seinen anteil rechtzeitig verkauft hat er ein riesen plus am konto und eindeutig aus der .com blase gelernt
bin mal gespannt
Die wissen ziemlich viel über hunderte Millionen von Menschen. Werbefirmen würden sehr viel Geld für diese Daten geben.
Falls es mit der Facebook-Werbung nicht klappen sollte, können sie die Daten trotzdem weiterverkaufen.
die wahrheit liegt irgendwo dazwischen... es gibt nicht nur schwarz und weiß.
facebook ist grau, zumindest für einige Zeit. Sie werden weder Microsoft noch Google noch Apple bis 2014 an Bedeutung oder Marktwert überholen. Sie sind aber auch genausowenig pleite...
Allein das Bargeld auf den Facebook Konten rechtfertigt einen Kurs der Aktie von 4 USD. Sollte morgen Facebook schließen und alle entlassen werden und der Betrieb eingestellt werden könnnten sofort 4 USD pro aktie aus cash ausbezahlt werden... dann sind noch ein paar patente, ideen und zeug was wirklich was wert ist...
40 war zuviel. 2 is zumindest aus aktueller sicht zu wenig... in einem jahr wissen wir mehr... ich tippe drauf dass es noch weiter fällt... aber net immer
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