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In Salzburg sind 59 Prozent der Bewerber aus Deutschland.
Wien - Der Ansturm auf das Psychologiestudium an Österreichs Universitäten ist weiter ungebrochen: Heuer haben sich 4.861 Interessenten für die gleichzeitig am 4. September an den Unis Wien, Salzburg, Klagenfurt, Innsbruck und Graz stattfindenden Aufnahmsprüfungen angemeldet, bei denen insgesamt 1.285 Studienplätze vergeben werden. Im Vorjahr hatten sich 4.777 Personen für die damals 1.429 Plätze interessiert. Anders sieht es in der Publizistik aus: An den Unis Wien und Klagenfurt, wo die Anmeldefrist Montagmittag geendet hat, gibt es weniger Bewerber als Plätze. An der Uni Salzburg kommen indes zwei Bewerber auf einen Platz.
Das Plus bei der Zahl der Psychologiebewerber ist vor allem auf das deutlich gestiegene Interesse an der Uni Graz zurückzuführen. Dort haben sich diesmal 848 Personen um einen der 230 Studienplätze beworben, im Vorjahr waren es "nur" 619. Geringfügig mehr Anmeldungen gab es an der Uni Wien, wo sich 1.955 Personen um die 500 Plätze bewerben (2011/12: 1.989 Bewerber für 600 Plätze) und in Klagenfurt, wo es 199 Anmeldungen für die 115 Plätze gab (2011: 195). Weniger Interessenten gab es indes an der Uni Innsbruck (728 Anmeldungen für 240 Plätze; 2011: 818) und an der Uni Salzburg (1.131 Anmeldungen für 200 Plätze; 2011: 1.156), wo der Anteil Deutscher unter den Bewerbern weiter bei 77 Prozent liegt.
Insgesamt weniger Bewerber als im vergangenen Studienjahr gibt es für 2012/13 im Fach Publizistik und Kommunikationswissenschaften: So haben sich an der Uni Salzburg diesmal nur 485 Personen (2011: 584) für das Aufnahmeverfahren für einen der 226 Plätze angemeldet, 59 Prozent davon sind Deutsche. Wer einen Studienplatz erhält, entscheidet sich am 5. September. An diesem Tag wird auch an der Uni Klagenfurt getestet - obwohl es dort nur 82 Bewerber (2011: 103) für die 180 Plätze gibt. An der Uni Wien haben sich zwar heuer 940 Personen und damit mehr Interessenten als im Vorjahr (2011: 839) angemeldet, es sind aber auch diesmal wieder weniger als angebotene Studienplätze (1.123). An der Uni Wien wird es deshalb auch heuer keine Aufnahmetests geben, wie die Uni der APA mitteilte. (APA, 21.8.2012)
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Na, vielleicht hat sich rumgesprochen, dass man als Publizistin genau 3 Berufsmöglichkeiten hat: Taxifahrerin, Kellnerin und Hausfrau.
Oder die Ankündigung einer Aufnahmeprüfung hat schon gereicht um den typischen Publizistikstudent zum nächsten "ich schau mal wies ist"-Fach zu lenken.
Das sind nicht viele, DENN jährlich schliessen nicht viele das Studium ab. Die Drop Out Rate in dem Fach ist bei 90%. 1000 fangen an, 100 schliessen es (irgendwann) auch ab.
Daher sind solche Eingangstest gut, damit diejenigen die sowieso nie fertig abschliessen, erst gar nicht anfangen.
Die Zahlen werden dir wenig helfen. Sind beides Studien mit hohem Frauenanteil-Folge viele Halbtagesstellen usw. In Psychologie hängen die Jobaussichten wie in kaum einem anderen Studium stark von der Geldbörse ab (Zusatzausbildungen) und den Zugang zu passenden Praktika. Weiters gibts nicht die Psychologie. Was passendes im Personalwesen zu finden ohne bissi BW Kentnisse, passende Praktika + CV Tuning um einiges schwieriger als mit normalem od. löchrigem Studium plus Zusatzausbildung (Verkehrspsychologie usw.). Die "Konkurrenz" scheint sich in Grenzen zu Halten (eigene Erfahrung und Erzählungen von Psychologen bzw. Studierenden)
Publizistik ist nichts für Schüchterne *g* Selbst ein sehr, sehr guter Abschluss alleine bringts selten..
Nicht Fragen sind dumm, sondern oft die Antworten.
Wenn ich nachdenke finde ich die Frage gar nicht mal schlecht. Sollte die Arbeitslosenzahl sehr hoch sein, könnte das ein Grund dafür sein, dass die Studierendenzahlen abnehmen.
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Hat ja auch keinen Sinn etwas zu studieren wo man dann sicher arbeitslos ist.
die Leute studieren meist das, was sie interessiert. Daran ist auch ncihts Schlechtes. Schlecht wird es dann, wenn man sich einbildet, bloß aufgrund des Strudiums einen Anspruch auf einen tollen Job/entsprechendes Gehalt zu haben.
Wenn ich so auf der Uni in manche Gesichter der Studierenden sehe und dann noch den Notenschnitt bei Prüfungen betrachte, nein dann studieren sicher nicht die meisten das, was sie interessiert. Ich bin der Meinung, dass die meisten das Studieren als Mittel zum Zweck sehen.
bräuchten wir noch viel mehr gut ausgebildete psychologen.
alle möglichen statistiken und muster zusammentragen, daraus die schlussfolgerungen ziehen und bei den menschen anwenden, dazu bräuchte man ein heer von menschen mit der entsprechenden ausbildung.
meiner meinung nach haben menschen solche unterstützung um so notwendiger je mehr sie sie leugnen oder als unsinn abtun. da wird wohl auch eine gehörige portion angst und vorurteil mitspielen denke ich.
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