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Salzburg - Sie bestaunen den Wasserreichtum der Krimmler Wasserfälle, gehen auf über 2000 Metern Seehöhe am Kitzsteinhorn spazieren, lieben das saftige Grün der Wiesen und haben auch an Regentagen ihre Freude; das Wichtigste aber aus Sicht der Pinzgauer Touristiker ist: Sie haben viel Geld. Rund 150.000 Nächtigungen von Gästen aus dem arabischen Raum verzeichnete die Fremdenverkehrsregion Zell am See/Kaprun im Jahr 2011. In Summe sind das immerhin mehr als acht Prozent aller Nächtigungen.
Freilich: Nicht alle naschen an dem großen Kuchen mit. Die betuchten Gäste lassen sich gerne mit großen Limousinen oder Kleinbussen mit getönten Scheiben durch die Landschaft kutschieren. Lokale Taxiunternehmer kommen dabei kaum zum Zug. Meist werden die Urlaubsgäste aus dem Nahen Osten schon in München am Flughafen von den Nobelkarossen abgeholt und ins Hotel gebracht.
So weit ein legales Geschäft. Steht der Wagen samt Chauffeur den Urlaubern aber während der gesamten Urlaubszeit zur Verfügung, wird es illegal. Für Ausflugsfahrten ist eine Taxilizenz notwendig. Lokale Reisebusunternehmer wollen bis zu 50 "auffällige" Fahrzeuge an nur einem Tag gezählt haben: groß, nobel, mit deutschen Autokennzeichen.
Ganz so schlimm dürfte es freilich - rein quantitativ - nicht sein. Bei einer Kontrolle der Bezirkshauptmannschaft Zell am See wurden 40 Lenker überprüft. Drei davon wurden als "Schwarztaxler" angezeigt. Das Strafmaß beginnt für Ersttäter bei 1453 Euro.
Wie hoch der - theoretische - Einnahmenentfall für die Pinzgauer Taxler durch die illegale Konkurrenz ist, kann man bei der Wirtschaftskammer Salzburg nicht schätzen. "Aber es gibt hier ein Problem", sagt Verena Umlauft von der Fachgruppe "Beförderungsgewerbe mit Personenkraftwagen" im STANDARD-Gespräch.
Umlauft hofft, dass regelmäßige Polizeikontrollen die illegale Konkurrenz abschrecken. Diese seien vor allem für die Gäste unangenehm. Durch den Einsatz eines sprachkundigen Polizisten sollen die Kontrollen effektiver werden. So könne der illegale Taxler nicht mehr erzählen, dass er nur ein Verwandter seiner Fahrgäste sei.
Dass der Fuhrpark der Pinzgauer Taxiunternehmer den Ansprüchen der komfortverwöhnten Gäste gar nicht entsprechen würde, will Umlauft als pflichtbewusste Standesvertreterin nicht bestätigen. Wohl aber räumt sie ein, dass die Sprache ein Problem darstellt: Die arabischen Gäste würden Fahrer mit Sprachkenntnissen wünschen. Pinzgauer, die arabisch sprechen, sind eben Mangelware.
Keine Auskunft zum Urlaubsverhalten der arabischen Gäste ist beim Tourismusverband Zell am See/Kaprun zu erhalten. Gerade die strengen Bekleidungsvorschriften für arabische Frauen hatten ja in der Vergangenheit immer wieder für Diskussionsstoff unter den Einheimischen geführt. Die Bewerbung des arabischen Raumes haben die Pinzgauer Touristiker laut einer ORF-Meldung jedenfalls schon eingestellt. (Thomas Neuhold, DER STANDARD, 21.8.2012)
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Die Farhgelgehheit + Fahrer ist ja nicht automatisch ein Taxi.
Das wird dann halt als Butler/Hausangestellter/Mädchen für alles deklariert.
Nu, dann fährt der seine Arbeitgeber auch ab und zu herum.
Die dubiosen österreichischen Gesetzgebungen sind ja immer eine amusante Herausvorderung an jeden kreativen Geist.
Der Fall hier fällt doch unter Kabotage (also Anbieter bedient Strecke mit Start/Ziel in Drittland) - und wäre doch somit rechtswidrig.
Laut: http://europa.eu/legislati... 048_de.htm
Und: http://tinyurl.com/cdrcewr
müssten die Taxianbieter doch "nur" um eine Gemeinschaftslizenz anfragen, dann wäre der Transport (fällt wohl unter Gelegenheitsverkehr) erlaubt, oder?
Die Araber oder auch andere Ausländer wollen gar keine Fahrer die ihre Sprache sprechen sondern Profis mit guten Fahrzeugen am liebsten Mercedes S Klasse bei uns in Zürich gibt es mehr als in ganz Österreich
Es muss einfach der service stimmen und Englisch reicht !
Es ist nun mal so - auch wenn leider - das englisch die weltsprache ist. Daher sollte , wer am tourismus verdient, auch in der lage sein sich wenigstens etwas in dieser sprache verstaendigen zu koennen. Und wer es in der schule nicht gelernt hat, der sollte wenistens einen sprachkurs besuchen, denn die englische sprache waere teil seines betriebskapitals.
Ich darf mir also in D keinen Wagen mit Chauffeur mieten und damit Europa bereisen? Bereits in Ö bekomme ich Schwierigkeiten mit der Taxiinnung und der Polizei? Seid ihr irgendwanneinmal gegen eine Taxistandplatztafel gerannt oder gar von einem Gerüst gefallen?
sie dürfen in D einen wagen anmieten und damit überallhin fahren.
nur ein deutscher taxler darf das geschäft nicht in Ö mit ihnen anfangen.
-> in münchen einsteigen und bis wien fahren kein problem
-> in münchen anmieten für einen längeren aufenthalt in ö wo der fahrer zur verfügung steht, aber nicht dauernd im einsatz ist - nicht erlaubt
-> als deutsches fahrzeug in österreich gäste suchen bzw. geschäft anbahnen - ganz verboten
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