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Wien - Entscheidende Überlegungen ("crucial considerations") zur Zukunft der Menschheit hat sich der schwedische Philosoph Nick Bostrom zur Lebensaufgabe gemacht. Ob molekulare Nanotechnologie, synthetische Biologie oder Künstliche Intelligenz - besonders haben es ihm existenzielle Bedrohungen technologischer Natur angetan. Wie wahrscheinlich unsere Auslöschung noch in diesem Jahrhundert ist, darauf will sich der Direktor des Future of Humanity Institute im Gespräch freilich nicht festlegen. Bostrom wird am Samstag (25. August) bei den Alpbacher Technologiegesprächen im Themenblock "Zukunftsszenarien: in welchen Zeiträumen können wir planen?" sprechen.
"Wir versuchen unsere strategische Situation zu verstehen. Wie die Dinge, die wir jetzt tun, die Menschheit auf lange Sicht beeinflussen können", erklärt Bostrom die "intellektuelle Pionierarbeit" des Future of Humanity Institute, eines multidisziplinären Think Tank an der Universität Oxford.
"Eines der Hauptprobleme ist, dass wir nicht einmal wissen, in welche Richtung wir gehen sollen. Sogar wenn wir sagen, dass wir über Technologie reden, ist es nicht offensichtlich, ob wir sie schneller oder langsamer entwickelt haben wollen. Bevor wir nicht eine Meinung über diese fundamentalen Dinge haben, scheint es sinnlos, bei einem bestimmten Thema in die eine oder die andere Richtung zu drängen. Wenn man die falsche Richtung einschlägt, kann man die Dinge auch schlimmer machen", so der 39-jährige Schwede, dessen akademischer Hintergrund die Bereiche Physik, computerbasierte Neurowissenschaft, mathematische Logik und Philosophie umfasst.
Weit oben auf der Liste der größten theoretisch möglichen Bedrohungen sieht Bostrom "maschinelle Superintelligenz", ein Thema, über das er derzeit ein Buch schreibt. Diese Superintelligenz könne dann entstehen, "wenn wir irgendwann in der Lage sein werden, eine Art von künstlicher Intelligenz zu entwickeln, die Menschen in allgemeiner Intelligenz gleichkommt und übertrifft". Wie weit wir auf dem Weg dorthin sind, sei schwer zu bestimmen. "Darum müssen wir eine Wahrscheinlichkeitsverteilung über eine ganze Reihe von Ankunftsdaten finden. Es könnte in zwei oder in acht Jahrzehnten passieren. Wir sollten die Wahrscheinlichkeiten für jede dieser Möglichkeiten errechnen."
Eine andere Bedrohung könne durch molekulare Nanotechnologie erwachsen und den Dingen, die man damit bauen könnte - zum Beispiel verschiedene Waffensysteme. Ähnlich sei es mit Anwendungen von synthetischer Biologie, mit denen man Designer-Krankheitskeime und andere Mikroorganismen mit existenziellem Bedrohungspotenzial herstellen könnte.
Der vierte Typus einer existenziellen Bedrohung liegt für Bostrom in "einer Art unterdrückerischem, globalem totalitären System". "Das ist deshalb interessant, weil wir hier nicht notwendigerweise von einem Untergangsszenario sprechen, sondern auch von einem permanenten oder drastischen Zerstören unserer möglichen Zukunft oder einer wünschenswerten Entwicklung." Man könne sich vorstellen, dass neue Technologien zur Überwachung oder Gedankenkontrolle dafür eingesetzt werden, eine globale Tyrannei dauerhaft stabil zu halten.
Wie weit man in die Zukunft blicken kann, ist freilich ungewiss. "Meiner Ansicht nach gibt es nicht unbedingt eine gleichförmige Relation zwischen Distanz und Zeit, wenn es um die Vorhersehbarkeit geht. In anderen Worten, manchmal ist ein längerer Zeitrahmen leichter als ein mittlerer vorhersagbar. Das ist speziell der Fall, wenn wir in Betracht ziehen, welche Technologien bis zu einer bestimmten Zeit entwickelt sein werden."
Man könne etwa unterschiedlicher Ansicht darüber sein, ob molekulare Nanotechnologie - also die Erschaffung einer neuen Welt aus Atomen, den Bausteinen der Materie, nach dem Legosteinprinzip - in 20 Jahren entwickelt sein wird. "Aber wir können ziemlich sicher sein, dass sie in 200 Jahren erfunden sein wird."
Die Zeit, in der wir leben, würde Bostrom mit dem Begriff "Übergang" etikettieren. "Es ist eine gewaltige, massive Abnormität von jedem Punkt, den wir als den normalen menschlichen Zustand bezeichnen würden. Ich glaube nicht, dass der gegenwärtige Zustand noch lang andauern wird, darum schlage ich Übergang vor." (APA, 20.8.2012)
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Das heisst, ein verheerender Krieg würde total andere Richtung der Menschheitsgeschichte geben.
Die einzige Sicherheit für Frieden ist eine globale
Parität der Waffen. Mit grundsätzlich neuen Erfindungen könnte aber diese Balance aus den Fugen geraten. Die Wissenschaft steht heute auf einem Stand, wo praktisch unvorhersehber ist, was alles entdeckt werden kann. Unsere langfristige Zukunft ist äußerst undefinierbar.
sondern der Glaube von Menschen daran.
Da spielen zwei fatale Eigenschaften von Menschen zusammen: die die nicht wissen was AI ist nehmen etwas als intelligent wahr was es nicht ist und die die wissen was AI ist, wollen ihre Arbeit möglichst schlagzeilenkompatibel und fördergeldkompatibel verkaufen.
es muss nicht intelligenz sein..es reicht wenn irgendein computer mal anfängt "überleben" zu wollen.. nicht abgeschalten werden will...sprich einen instinkt entwickelt... wenn der dann auch noch bissl rechenpower hat und mit diversen netzwerken verbunden ist kann der schon enorme schäden anrichten wenn er verhindern will das ein mensch ihn abdrehen will...
klar passiert das nicht von heute auf morgen aber was das man einer maschine einimpft das sie auf einen menschen achten soll wird nicht mehr lang dauern...der nächste schritt ist zwar gewaltig aber möglich: drauf kommen => pass auf mich selber auf
werden die Menschen reihenweise verhaftet weil ein Rechtspartei das Datamining-Programm gekauft hat, dass bei Menschen aufgrund von Überwachungskameras und Internetverhalten vorhersagt ob sie Terroristen oder sonst pöse sind, bevor es noch eine Tat gibt.
Diese Dummheit der Menschen ist es, vor dem man sich wirklich fürchten muss.
Gefahr ist die Bosheit, und Bosheit ist eigentlich die höchste Stufe der Superintelligenz, weil sie schon alle schlechten menschlichen Eigenschaften (Eitelkeit, Gier, Neid usw.) in sich integrieren muss. Und das ist ein langer Prozess, die Menschheit hat auch viele Jahrtausende dazu gebraucht.
wie ich oben geschrieben hab gehts nicht um bosheit sondern um etwas essentielles das der mensch schon hat seit dem er eine qualle war => einen überlebensinstinkt... die superintelligenz muss nur feststellen wollen das sie nicht abgedreht werden möchte und anfangen was dagegen zu unternehmen...
und das WAS jahrtausende gebraucht hat ist eine moral zu entwickeln => das es NICHT OK ist andere zum eigenen vorteil zu schaden...das wird der ersten maschine fehlen...sprich die wird schritte unternehmen die der maschine helfen ohne dabei rücksicht zu nehmen was mit irgendwem anderen passiert
http://www.youtube.com/watch?v=HwBmPiOmEGQ
Dr. Heinz Anderle, Kubrick abgöttisch verehrender Freigeist
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