Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Wien - In Österreich wird auch Hühner- und Putenfleisch teuerer werden. Das bestätigte Michael Wurzer, Geschäftsführer der Zentralen Arbeitsgemeinschaft der Österreichischen Geflügelwirtschaft.
Die Teuerungen des Mischfutters würden eine Preiserhöhung wahrscheinlich machen. Vor den Geflügelzüchtern hatten bereits Fleischer - in erster Linie beim Schweinefleisch - Müller und Bäcker Teuerungen für Herbst angekündigt.
Der Preis von Sojaschrot, zu 20 Prozent im Hühner-Fertigfutter beigemischt, steigt in die Höhe. Auch Mais, der zu über 50 Prozent in die Hühnernahrung kommt, ist wegen der Dürre in den USA und weltweiten Minderernten teurer geworden. Zuletzt kostete eine Tonne gentechnikfreies Sojaschrot bei der Bestellung eines Lkw-Zugs mit 20 bis 25 Tonnen 652 Euro. Im Oktober 2011 waren es 396 Euro gewesen, heuer Ende Juni 526 Euro. Neben Mastgeflügelfleisch dürften auch Eier teurer werden, geht es nach den Hühnerhaltern. Sie sehen die steigenden Preise zunehmend als "existenzgefährdend".
"Es geht uns darum, dass der Mehrpreis durch die gestiegenen Futterkosten eins zu eins - also fair und nachvollziehbar - abgegolten wird. Nicht mehr aber auch nicht weniger", erklärte Michael Wurzer, Geschäftsführer der Zentralen Arbeitsgemeinschaft der Österreichischen Geflügelwirtschaft am Montag auf Anfrage. Die Erzeugerpreise pro Ei müssten um bis zu 2 Cent steigen, kündigte Bernhard Pürrer von der Erzeugergemeinschaft "Frischei" an.
"Der Handel sträubt sich noch vor einer Preiserhöhung bei Eiern, der aus unserer Sicht bereits vollzogen hätte werden müssen", kritisierten verschiedene heimische Eier-Produzenten.
Die Futtermittelpreise bei Puten sind heuer laut Wurzer um 30 Prozent auf 41 Euro pro Dezitonne gestiegen. Seit 1. Jänner 2010 betrage der Preissprung gar 65 Prozent. Pro Kilo müssten die Züchter daher pro Kilogramm Putenfleisch 25 Cent mehr bekommen als derzeit mit durchschnittlich 1,37 Euro pro Kilogramm "Lebendübernahmepreis". (APA, 20.8.2012)
Wer an Standeln Obst kauft, muss genau hinschauen, nicht immer ist Österreich drin, auch wenn das suggeriert wird
Kakaoproduktion ist ein hartes Geschäft, auf den Plantagen sind illegale Kinderarbeit und Kindersklaven keine Seltenheit
Laut Welternährungsorganisation steigen die Preise für Fleisch, Fisch und Biokraftstoffe stärker als jene für primäre Agrarprodukte
Für den Ausschank von 500 Liter seines eigengebrauten Biers muss der Gastronom nun rund 2.500 Euro zahlen
Das Brot: Würstel-Begleiter, Grundnahrungsmittel und Hauptdarsteller im alltäglichen Sprachgebrauch
Deutsche Bierbrauer warnen vor einer Verunreinigung des Trinkwassers und sehen das Reinheitsgebot in Gefahr
Lavazza will auch künftig Inder, Chinesen und Russen mit Espresso, Kaffeekapseln und Maschinen beliefern
In 20 bis 30 Jahren werde man die Menschen mit konventioneller Landwirtschaft nicht mehr ernähren können, meint Werner Lampert
Vielleicht steigen wir doch auf Heuschrecken und Grill Snacks um .... unbestritten effizient in der "Herstellung"
Konnte mich aber auch noch nicht überwinden, zu kosten. Ein Freund fand's "knusprig" und "gut". Aber kann man eh nicht im SM kaufen hierzulande. Noch.
... verbreiten die medien weiter ohne unterlass.
(vor?)gestern brachte der orf einen bericht über die dürre in den usa: und (a) bringen alle rinderzüchter wegen futtermangels ihre rinder derzeit gleichzeitig zum schlachter und (b) steigen die preise für rindfleisch.
wo ist da angebot und nachfrage? was macht der alles heilende markt jetzt eigentlich? warum bringt ein staatlicher, der information verpflichteter sender solche meldungen ohne hinterfragen an die öffentlichkeit?
Ha! Genau!
"der Markt" kann gar nicht mehr funktionieren. Manche Dinge werden geregelt, subventioniert, andere nicht. Das kann nicht mal funktionieren, wenn die Theorie nicht auf die Gier und Blödheit der Menschen vergessen hätte. der rationale Mensch ... lächerlich. Hätt ma gern.
"... geht es nach den Hühnerhaltern. Sie sehen die steigenden Preise zunehmend als "existenzgefährdend"."
Die existenz von ca. 1 million österreichern ist gefährdet! Die armut breitet sich rasch aus!
Der reichtum einiger weniger mehrt sich explosionsartig...
wenn die Reallöhne sinken und gleichzeitig die Lebensmittelpreise explodieren. Bleibt halt immer weniger über, um sich was leisten zu können.
Die Leut fangen an bewusster zu konsumieren, und werden bald draufkommen, dass das Meiste unnütz ist. Was macht die Industrie, was machen die Banken und der Staat dann? Noch höhere Preise, noch mehr Steuern?
Wir sind doch schon mitten drinnen im Strudel nach Unten, und immer noch läuft Herr Faymann durch halb Europa und bietet österreichisches Steuergeld feil, als würde er den Crash beschleunigen wollen. Vielleicht ist das ja der Plan, insgeheim;)
auch wenn 90 prozent nur noch als lakeien und securitys der 10 prozent reichen wenigstens irgendeine arbeit haben und den staat finanzieren, dann ist doch schon viel erreicht. alle sind "in lohn und brot". wofür?
fragen's paul lafargue, der hat das schon vor 120 jahren beantwortet!
Schon vergessen? Die EZB hat bereits so um die 2 Billionen ungedeckte Euros aus dem Nichts erschaffen, um den Einsturz des Banken-und Währungssystems zu verhindern. Diese Gelder sickern jetzt in die Realwirtschaft und treiben die Preise hoch.
Natürlich erzählen uns die neoliberalen Systembetreiber allerhand Geschichten, wer oder was denn an den Preisen schuld sei. Mal ist es das Wetter, dann "die Spekulanten", die Bauern, die Tankstellen etc. All dies ist Ablenkung vom eigentlichen Problem: Der immer schneller laufenden Geldentwertung.
Inflation ist kein Naturereignis, sie wird von Zentralbanken und Politikern gemacht!
Glauben Sie wirklich, daß es für die Umwelt besser ist den Nahrungsbedarf der Menschheit rein über pflanzliche Produkte zu decken?
Haben Sie sich schon darüber Gedanken gemacht wo Ihre Bio-Vegan-Lebensmittel herkommen? Bio sagt NICHTS darüber aus ob das Land auf dem die Produkte nun angebaut werden auch schonend für die Landwirtschaft brauchbar gemacht wurde. In den meisten Fällen wird dafür Urwald abgeholzt und Sumpf trockengelegt...
Derzeit natürlich auch um Futter für Tiere zu produzieren - was aber letztendlich keinen großen Unterschied macht. Die Methanmengen, die aus den asiatischen Reisfeldern kommen sind ein Vielfaches dessen was Rinder produzieren.
Mich würde brennend die Gesamt-Umweltbilanz von einem Kilo Weizen interessieren. Wenn ich den lieben Bauern so zuschaue, wird mir schlecht. Die fahren zig-mal aufs Feld (weil der Sprit nix kostet) und arbeiten dermaßen ineffizient in so mancher GEgend, daß einem schon anders wird.
Abgasrückstände aus der Produktion im Biogetreide - unvermeidbar. Spritzmittel sowieso (aber wenigstens etwas "harmlosere" und bevor wir Mutterkornpilz reinkriegen - allemal).
Scheune? Heute einsparbar, wir machen mobile Silos aus Heu (Ballen), die nur noch mit Maschinen bewegt werden können, lagern sie um, holen sie einzeln vom Feld - und brauchen Plastik und jede Menge subventionierten Sprit. Oh, und Arbeitszeit .... Irre.
ist warum Sie nicht einfach sagen, ich mag Fleisch essen, und fertig. Und das ganze nicht mit völlig unsinnigen Argumenten unterfuttern müssen - glauben Sie das eigentlich selbst? Welche Mengen an Futter muss ein Rind, Schwein, Schaf, etc fressen, bevor es geschlachtet wird? Ist doch offensichtlich, dass das ein Vielfaches seines Körpergewichts ausmacht (und da sind jede Menge nicht essbare Teile dabei).
Und von mir aus essen's Fleisch.
Das kann ich gut verstehen - Sie brauchen Eiweiss, um satt zu werden. Versuchen Sie statt Nudeln mal eiweisshaltige Gerichte, zB Bohnen oder Tofu.
Nur Kohlehydrate machen mich auch nichts satt. Und einige fleischfreie Tage in der Woche schaden auch nicht. Umso besser schmeckt das Steak...
und erachte es als Teil ausgewogener Ernährung.
Ich halte es nicht für ratsam mehr Fleisch zu essen..v.a. weil die Meisten von uns nicht die körperliche Arbeit leisten, um mehr Fleischkonsum zu rechtfertigen.
Aus ökologischer Sicht finde ich dennoch um nichts besser natürlichen Lebensraum für Nahrung zu zerstören - auch wenn sie pflanzlichen Ursprungs ist.
Manche Menschen wollen sich mit den erhöhten Preis ein besseres Gewissen kaufen richten aber den gleichen Schaden an. Was hat Bio-Soja oder Bio-Stärke aus Südamerika bei uns verloren? Nichts. Es hat auch genau nichts mit Nachhaltigkeit zu tun.
Regionale Produkte sind der Schlüssel!
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.