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Brüssel - Die größten Unternehmen Europas wollen trotz der aktuellen Krise ihre Investitionen in Forschung und Entwicklung steigern. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage im Auftrag der EU-Kommission, die am Montag in Brüssel vorgestellt wurde. Demnach gehen die 187 befragten Unternehmen, die zusammen für Forschungsinvestitionen in Höhe von 45 Mrd. Euro oder rund 40 Prozent aller derartigen Kapitalanlagen stehen, davon aus, dass ihre Investitionen im Zeitraum 2012 bis 2014 jährlich um durchschnittlich 4 Prozent zunehmen werden.
Die Befragung fand zwischen dem 16. Jänner und dem 28. April dieses Jahres statt. Die befragten Unternehmen wurden aus dem EU-Anzeiger für Forschungs- und Entwicklungsinvestitionen der Industrie ausgewählt. Im aktuellen Anzeiger von 2011, der 1.000 europäische Großunternehmen auflistet, rangiert Volkswagen an erster Stelle, gefolgt von Nokia und Daimler.
Spitzenreiter sei die Software- und Computerdienstleistungsbranche, die mit einem Anstieg ihrer Forschungsausgaben um durchschnittlich 11 Prozent pro Jahr rechne, erklärte die EU-Kommission. "Dieser positive Trend bei den F&E-Investitionen der Unternehmen ist von entscheidender Bedeutung für Europas Wettbewerbsfähigkeit", sagte EU-Forschungskommissarin Maire Geoghegan-Quinn. (APA, 20.8.2012)
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