Adrett und fürsorglich - Karriere im Himmel

Ansichtssache | Regina Bruckner
21. August 2012, 12:13
«Bild 2 von 22»
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foto: ap

Wiewohl auch bei den ersten Flugbegleiterinnen von glamourös nicht die Rede gewesen sein kann. Vor über 80 Jahren trat die erste Stewardess der Welt ihren Dienst an. Ellen Church (links im Bild) war der Name der gelernten Krankenschwester und Pilotin. Als sie 1930 in eine Maschine am Airfield Oakland stieg, war sie gerade bei der Boeing Air Transit (BAT) als Pilotin abgelehnt worden. Stattdessen erfand man für die Amerikanerin und sieben weitere Krankenschwestern quasi einen neuen Job als "Air Hostess". Churchs erster Lufteinsatz führte von Oakland nach Chicago, dauerte 20 Stunden und war begleitet von 13 Zwischenlandungen.

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Adrett und Fursorglich - Karriere im Himmel

Bild 17 - I think they are still flying. No retirement age for them. At American Airlines 50% are over the age of 55 and 3 of them are over 79 years old. No limite im Himmel.

Netter Streifzug durchs Serviernudel-Genre

hast das bild 22 wirklich sein müssen? allein die schrecklichen uniformen sind ein grund die aua zu meiden und von alten zeiten zu träumen.

Bild 8

"Am Ende des Tages wurde dann noch gemeinsam Hand angelegt"

die Saftschubsenchronik sollte wohl eher in der Rubrik Panorama oder sonst wo landen

dann les halt ganz einfach nicht

wie bei anderen traumberufen auch

durch massive verbilligungen ging einfach auch der stil verloren. bei geuiz ist geil tarifen findet sich halt auch nicht mehr jenes arbeitsumfeld wie früher. ist im kreuzfahrtgeschäft ja nicht anders billigstpauchaltouristen auf riesenpötten: abfertigen und aus...lustig und freude machend sind diese jobs schon seit jahrrzehnten nicht mehr!

Re: Jene Zeit, wo in Flugzeugen noch richtig opulent gespeist wurde, ist vorbei...

'
Also, Essen der Qualität wie auf Bild 14 finden Sie heute in der Lufthansa First Klasse (und auch in dere Business) genauso.

Was sich dagegen massiv verändert hat (und zwar zum Besseren) ist die Ausstattung. Sitze wie auf dem Bild heute in einer First Class Kabine (bei einem 3-Klassen-System) anzubieten, wäre nur grotesk.

Was sich allerdings dafür bei Bild 14 angeboten hätte, wäre ein Hinweis darauf, dass
Steward(essen) schon lange nicht mehr ausschliesslich weiblich sein mussten...

Bild 3

'
Ich dachte, das wäre ein Zug. Es scheint nämlich auch Stehplätze zu geben...

Wie so oft im Leben haben sich die Männer den bestens bezahlten, interessanten und wenig anstrengenden Beruf gesichert während den Frauen, gnädig und großzügig, erst nach vielen Jahren des Kampfes, jener Beruf überlassen wurde der schlecht bezahlt ist, null Karrieremöglichkeiten bietet, langweilig und anstrengend ist. Bezeichnend!

(Was auch interessant ist: Purser ist dann wieder meist ein Mann - selbst wenn dieser noch deutlich jünger als andere Flugbegleiterinnen im Team ist. Auch hier gilt wieder: wo es mehr Geld zu machen gibt sind die Männer wieder vorne.)

genügt nicht ein posting

das nicht der wahrheit entspricht, nein jetzt müsen es schon 2 sein.

Stimmt nicht

Gerade bei OS ist es oft umgekehrt

da sind ja deine Posts im Gamestandard noch sinnvoller...

wieso die Frauen habe eh ihren

Flugkapitän geheiratet ....

So ein Unsinn...

...machen sie doch einfach den Flugschein, dann rund 1000 Flugstunden im Logbuch, diverse Ratings, Bewerbung bei einer Fluglinie - da werden sie dann sicher sofort als Quotenfrau eingestellt.

Weil sich offenbar aus freien Stücken nur sehr eingeschränkt für den Pilotenberuf interessieren.

Ich mag die Damen

Hab das Unwort Saftschubse hier noch nicht gefunden...

Früher, zB bei Aeroflott, da wurden die nicht mit 40 gegroundet.Da hieß es knüppeln ohne Klagen.
Oder bei der BA Berlin, dank Koridor, auch immer
wieder nette weibliche Feldwebel um 50.
Hab da so meine Erfahrungen.
Heute sind die meißt total nett, hilfsbereit und auch
schon unterbezahlt.
Da ist nix mehr mit große weite Welt sehen (Na ja, doch, 10% Ticket). Trotzdem auf der Route ist doof. Vier mal die gleiche Strecke hin und zurück und dann um 00:30 Dienstende, wenns gut läuft, doch immer der Prellbock für Verspätungen.
Abends in die Heia und wieder früh raus.
Welcher Kerl macht das auf Dauer mit, also auch wieder ein Job wo man unter sich bleibt.
Oder alleine

Strg-C Strg-V?

Wir lernen: Frau Bruckner ist im letzten Monat Lufthansa geflogen und hat einen Artikel aus dem "Inflight Magazin" kopiert ... ähhhh ... sich davon inspirieren lassen. Ist ja OK, aber das eigenes Werk zu verkaufen ist schon steil.

Ich hab jez zuerst Brickner gelesen & mir nur gedacht Hä? Da gehts doch gar net um Migranten...

Als Flugbegeisterter meide ich Flüge schon länger wo es geht.

Denn die dzt. Flugbedingungen für alle Beteiligten nähern sich sehr jenen in "2001- Odyssee im Weltraum" - tiefgefroren im Hibernat ans Ziel!

@ Frauen als Pilotinnen: eine große Anzahl Frauen ging als Pionierinnen in die Geschichte der Fliegerei ein. Sie waren maßgeblich an der Entdeckung der bis heute gängigen Langstreckenrouten beteiligt:

Amelia Earhart - 1. solo Transatlantik Flug.
Bessie Coleman - erste farbige Pilotin.
Sabiha Gökcen - 1. Kampfpilotin der Welt
Neta Snook - Earharts Fluglehrerin
Sheila Scott - 1. Weltumrundung.
Beryl Markham - 1. Atlantiküberquerung O/W.
Jaqueline Cochran - 1. weibl. Durchbrechung Mach1.
Harriet Quimby - 1. weibl. Ärmelkanalüberquerung.
Beate Uhse - Bomberpilotin.
Hanna Reitsch - 1. Heli- Pilotin.

Bild 14 und 12. Da wurden Menschen in Flugzeugen noch als solche angesehen!!! Wahnsinn. Auf Bild 12 könntest in der Mitte einen Tischtennistisch aufstellen. Und heute ist ein jedes Flugzeug das letzte Relikt der Massentierhaltung.

"...das letzte Relikt der Massentierhaltung"

Die oarmen Viecherln am Weg in den Pauschalurlaub, gell?!

Also Fliegen auf Bild 3 hat sicher weit mehr Spass gemacht als in dieser Massenmenschenhaltung in heutigen Flugzeugen. Ein Grossteil der Flugskepsis kommt ja daher, dass es ja glatte Übertreibung wäre hier von beengten und vollkommen unnatürlichen Verhältnissen zu sprechen.

Ich komme heute zum x-ten Mal aus Deutschland zurück, und wie immer ein hysterisch schreiendes Kleinkind an Bord. Das ist lässig nach einem harten Arbeitstag und der üblichen Flugverspätung.

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