Bangladesch: Inseln im Delta

Ansichtssache | Herbert Schauer, 21. August 2012, 16:31

Herbert Schauer hat eines der wenigen Länder dieser Welt besucht, das touristisch noch beinahe ein weißer Fleck auf der Landkarte geblieben ist

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foto: herbert schauer

Bangladesch steht nicht eben für Überfluss. Zweierlei gibt es hier jedoch reichlich: Menschen und Wasser. Vier Wochen, in denen ich mit öffentlichen Verkehrsmitteln durchs Land gereist bin, haben mich um zahlreiche Eindrücke reicher gemacht.

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Geht es nur mir so, dass das durchklicken solcher (wie in diesem Fall hochinteressanten) Ansichtssachen jedes Bild immer wieder nach unten rutscht und zum Lesen des Textes wieder hochgescrollt werden muss? Liebe Redaktion, lässt sich das optimieren?

konsequent durchgedacht, kann man religiöse intoleranz wohl als wurzel allen übels dieser welt ausmachen ...

ein 'staatsgebiet' ohne nennenswerte ressourcen, welches die halbe zeit unter wasser steht, mit einer der höchsten bevölkerungsdichten überhaupt, kann doch niemals 'unabhängig funktionieren' ... das ist wohl mehr ein (z.t. selbstgewähltes) ghetto

Wieso zeigt denen niemand wie man Hohlziegel herstellt?

Hohlziegel,

zum Isolieren der Häuser gegen die Winterkälte?

Es gibt wenige Länder der Erde die vom Tourismus noch so unberührt sind wie Bangladesh.
Kein Wunder, denn es in dem armen Land auch wenig was den klassischen Touristen reizen würde. Die Landschaften sind durch die Überbevölkerung gezeichnet. An den wenigen Naturschönheiten (Stichwort Cox's Bazar - längster natürlicher Sandstrand der Welt) existiert kaum touristische Infrastruktur.

Für jemanden der aber eine ethnokulturelle Erfahrung der besonderen Art machen möchte ist das Land ein Perle. Gerade auch weil die Leute unglaublich freundlich sind und das Land vergleichsweise sicher ist.

exakt solche Reisen sind die, die einem die Welt und sich selbst besser verstehen lernen.

Bangladesh zu bereisen ist sicher nicht so ohne. Wie lief das sprachlich ab? Dolmetscher mitgehabt?

Danke vielmals für die Bilder!

Bangladesh zu bereisen ist sprachlich nicht so schwierig. War 2008 für ca. 3 Wochen dort, man findet genug Leute die gut Englisch sprechen. Ausserdem waren die Menschen extrem freundlich und hilfsbereit, was die Scheu vor nonverbaler Kommunikation reduziert.

Kann ich nur bestätigen. War 1982 ca. 4 Wochen in Bangladesh öffentlich unterwegs, sprachlich kein Problem. Auch die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft ist riesig. Mit der Armut und dem Elend muss man aber zurechtkommen.

war ein jahr nach ihnen mehrere wochen in diesem land öffentlich unterwegs und kann ihre eindrücke bestätigen - mit einer ausnahme: ich war mit einer einheimischen hotelmanagerin essen und sie fuhr mich in ihrem auto danach in mein hotel. am nächsten tag wurde ich in dhaka von mir wildfremden aggressiv angesprochen, was ich mir als weißer und ungläubiger erlaube, mit einer muslima essenzugehen. war froh, dass ich am nächsten tag nach sylhet fuhr. und das auf dem dach des zuges-ein erlebnis.

Nach dieser Reise bräuchte ich noch einmal 4 Wochen Urlaub.

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