Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate

Sam Fisher foltert einen Feind.
Der Agenten-Thriller "Splinter Cell: Blacklist" sorgt mit Folter und "moralischen Entscheidungen" für Aufregung. In einem frischen Trailer zum 2013 erscheinenden Werk demonstrieren die Entwickler unter anderem, wie man Feinde unter Anwendung von Gewalt verhören kann. "Sam wird alles, was nötig ist tun, um an entscheidende Informationen zu gelangen", erklärt Creative Director Maxime Beland. Das Spiel stellt die Spieler dafür vor ethisch schwierige Entscheidungen und lässt es einem etwa frei, einen Gegner zu töten oder bewusstlos zu machen.
"Abstoßend"
In Branchenkreisen sorgt dieses Gameplay-Element mitunter für heftige Reaktionen. "Gears of War: Judgment"-Autor Tom Bissell kommentierte die gezeigte Szene mit den Worten: "Eine Präsentation tiefster menschlicher Abgründe, alles im Namen der Unterhaltung". "Wir erreichen eine merkwürdiges emotionales Klima, wenn Unterhaltungsmedien Folter als Effekt einsetzen, anstelle als das Schlimmste, was Menschen einander antun können", sagt Bissel. "Ich habe mich einige Tage dafür geschämt, ein Spieler zu sein, dafür, Militär-Games zu mögen und interessiert an diesem abstoßenden Mist zu sein."
Actionman
Bissel, der selbst an wenig zimperlichen Werken arbeitet, sieht dadurch eine weitere Grenze überschritten. "Splinter Cell"-Hersteller Ubisoft will das Franchise mit dem neuesten Kapitel einer breiteren Zielgruppe öffnen. Dass der bisher vorwiegend lautlos agierende Protagonist Sam Fisher dafür ein wenig weiter in Richtung "Rambo" rückt, gehört offenbar auch dazu. (zw, derStandard.at, 20.8.2012)
Republikaner will Gesetz gegen Analyse von TV-Sehern durch Kameras erwirken
Update: Server wieder online - CCP erwägt Entschädigung für Spieler
Konzern weicht User-Kritik aus, anstelle reinen Tisch zu machen
Kampagne auf Twitter schlägt nach massiver Kritik an Xbox One-Kopierschutz hohe Wellen
Spiele mit Region-Lock - Sony sieht nach Kundenaufschrei von ähnlichem System ab
Patent deutet auf System zur Beschränkung der Nutzungsrechte für Medienanbieter hin
Internationale Handelskommission: Software-Riese verletzt kein Patent von Motorola Mobility
Hersteller beansprucht Werbeeinnahmen durch User-Videos von Nintendo-Games für sich
EA-Gebrauchtspiele lassen sich künftig auch im Mehrspielermodus gebührenfrei zocken
Von THQ heimgekehrter Kreativdirektor wurde nicht mit offenen Armen empfangen
Künftig keine Zahlungen und Werbedeals für Waffenlizenzen mehr
Gearbox will sich gegen Sammelklage wegen irreführender Werbung wehren
Sammelklage wegen täuschender Werbung gegen die Hersteller des Videospiels eingereicht
Designer von "Game Dev Tycoon" hält Spielepiraten auf geniale Weise den Spiegel vor
Manager Hines: Dennoch werde der "The Elder Scrolls"-Schöpfer nicht von Single-Player-Games absehen
Angel Hamilton entlarvt sich selbst, als er vor laufender Kamera von seinem Rollstuhl aufspringt
Initiative will neben männlichen Stars auch weibliche Ballkünstler am virtuellen Rasen sehen
Britische Behörde untersucht vor allem Geschäftspraktiken, die Kinder zum Zahlen bewegen
Kommentar zum kolportierten Online-Zwang der neuen Xbox kostete Adam Orth den Job
Spielhersteller setzt sich gegen Banken und Ölkonzerne durch - EA: "Das können wir besser"
Gleichzeitig wird die Games-Industrie nach wie vor von Männern dominiert
Das Milgram-Experiment ist auf den Bildschirmen gelandet.
Jedem sei die Lektüre dieses Buches empfohlen:
Das Milgram-Experiment: Zur Gehorsamsbereitschaft gegenüber Autorität
http://www.amazon.de/Das-Milgr... 118&sr=8-1
Dafür, dass man Militärgames mag, kann man sich ruhig länger als ein paar Tage schämen - nicht weil sie abstoßend sondern einfach soooooooo langweilig sind... es gibt so viele geile Shooter, aber kein einziges CoD, MoH & wie die ganzen Ableger noch heißen, gehören dazu
Dafür gehört ArmA2 und bald ArmA3 dazu :)
Hier mit einem kleinen Vietnam Mod versehen:
http://www.youtube.com/watch?ann... l_XN3xySAA
Ehrlich... Warum sollte das irgendwer aus Prinzip nicht kaufen? Welche Prinzipien denken sie hat meine Generation (<25)? Ich konnte bisher keine feststellen.
Und foltern? Ich prophezeie eher dass da viele Spieler entäuscht sein werden dass man nicht eine genaue Simulation eingebaut hat (use "Skalpel" with "Kniescheibe") bzw sowieso wieder nur JA/Nein Optionen bekommen wird.
Aus Prinzip nicht kaufen werden das vielleicht 5% der potentiellen Konsumenten.
Und es ist doch auch ehrlich egal... ich könnt auf der Stelle 5 Spiele aufzählen in denen gefoltert wird. Und auch in alten SC-Teilen wurde schon (soft) gefoltert (der gute alte Befragungswürgegriff und Sam der dem Opfer auf unterschiedliche Art Schmerzen dabei zufügt). Na und?
Der letzte Teil "ConvictioN" war ja einfach nur noch schrecklich!
Als ich das erste Mal realisierte das ich unendlich Munition für die Pistole hatte wollte ich echt schreien!
Das Spiel wurde einfach gemainstreamed da der Markt für taktische Shooter und Spieler die mit Köpfchen an die Probleme rangehen anscheinend nicht fruchtbar genug war.
Schade.
Chaos Theory war so geil.. Ich spiels gerade nochmal durch.. Obwohl ich quasi eh jedes Level auswendig kenn..
Double Agent war ganz nett. Aber ziemlich hell.. Und an Conviction (musste gerade auf Amazon nachschaun, wie das überhaupt heißt) kann ich mich ehrlich gesagt nicht mehr erinnern, obwohl ichs erst vor ungefähr einem halben Jahr gekauft und gespielt hab.
Ich glaub das nächste lass ich weg. Schade..
Es stimmt mich schon ein wenig traurig, was ich hier so alles lese. Die Rechtfertigung "Im Film gibt's das ja auch" ist ein bisserl wenig Argumentation. Der Film ist nicht interaktiv!!! Da kann ich nicht über Quick-Time Events steuern, wie schnell/langsam ich töten/foltern will.
Mit genau diesem Argumentation werden alle Tabus (Vergewaltigung, Kindesmissbrauch, ...) irgendwann gebrochen. Alles im Zeichen der persönlichen Freiheit und Entfaltung.
Die Film- und Videoindustrie bauen diese Elemente ja nur ein, da anscheinend die Nachfrage für so ein Verhalten existiert.
Mich würde ja tatsächlich interessieren, wo die "Perversität der Gamer" an seine Grenzen stösst? Was sollte nicht mehr erlaubt sein?
Ein Gamer
Ich kann mich noch an die Zeit von Splinter Cell gut erinnern, glaub es war so um 2002/2003. Die Xbox hat durch dieses Spiel echt an Fahrt gewonnen. Ein wirklich tolles Spielgefühl, was hier alles an Stealth und Raffinessen geboten wurde, echt grandios. Man musste schleichen, leise sein und sich im dunklen verbergen. So gesehen war auch die Grafik für die damalige Zeit und der Xbox ein Hammer. Leider wurde mein Traum durch "Double Agent" zerstört und mit "Conviction" komplett vernichtet. Ich finde es einfach nicht mehr interessant nur durch die Welten als "Call of Duty" beauftragter zu wandeln und alles und jeden schnell zu killen. Schade.
war und ist ein spiel dass rein auf folter, mord und totschlag aus...
da gab es eine szene wo du einen gegner mit einem baseball-schläger den kopf einschlagen mußtest...
du hattest keine wahl...nur so ging es weiter...
und gears of war ist auch gerade keine kinderjaus´n...
folter als spaßfaktor ist widerlich...
ich warte auf hitman absolution...
die gewaltdarstellung,egal ob fernsehen,kino oder spiele wird immer krasser...
...passiert gerade in diesem Moment in hunderten Schlafzimmern (oder Kellern) in Österreich und tausende Mal weltweit. Gibt genug Menschen die dabei an beiden Seiten Spaß haben.
Warum also auch nicht in Videospiele?
Morden, Vergiften, Zerstören, Erpressen, Drogendealen, Betrügen, Entführen,... all diese Dinge sind doch auch relativ wiederlich. Und trotzdem seit Jahren gängig und keiner verliert auch nur ein Wort darüber. Oder?
Warum jetzt plötzlich den Heiligenschein aufsetzen und bei Folter mit dem Aufregen anfangen?
Warum gerade bei Folter? Gab schon genug Spiele wo gefoltert wurde.
in letzter zeit immer heftiger vor...
selbst in kinder und jugendbüchern...
wer damit aufwächst, empfindet es bald als ganz normal...
http://de.wikipedia.org/wiki/Gewa... terspielen
ich kaufe ein spiel um 60 euro und dann mache ich es aus...spaßvogel...
außerdem bin ich 42...ich werde durch solche spiele kein anderer mensch mehr werden...
weder die dunkle seite oder sonstwas wird dabei angesprochen...
meine lieblingsserien sind dexter und breaking bad...
deswegen bin ich auch kein serienmörder oder stelle in meiner freizeit drogen her...
ich bin so rein wie persil kuschelweich extraflauschig ultrasoft superclean...
und dunkle seiten hat höchstens die schokolade die ich esse...
;-)
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.