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Die 1985 angelegte Deponie in Malagrotta ist die größte Müllkippe Europas.
Rom - Die EU-Kommission schlägt wegen der zunehmenden Probleme mit der Müllentsorgung in Rom Alarm. Experten aus Brüssel wollen kommende Woche die riesige Müllhalde von Malagrotta an der Peripherie der italienischen Hauptstadt besuchen, die längst überfüllt ist und nicht mehr in der Lage ist, den Unrat der 3,5 Millionen-Metropole aufzunehmen. Die 1985 angelegte Deponie ist die größte Müllkippe Europas. Pläne zur Eröffnung einer weiteren Deponie stoßen auf Proteste der Bewohner.
Die EU-Kommission will nicht länger zusehen, dass die Stadt Rom, in Widerspruch zum europäischen Recht, fast zwei Drittel ihres Mülls ohne jegliche Behandlung in Malagrotta entsorgt. Zehn Millionen Euro Strafe und Gerichtsverfahren drohen der Stadt jetzt.
Rom kämpft bereits seit Jahren mit akuten Problemen bei der Müllentsorgung. Nach heftigen Bürgerprotesten verzichtete die Regierung Monti im Mai auf einen umstrittenen Plan zur Errichtung einer Mülldeponie unweit der Hadriansvilla, Sommerresidenz und Alterssitz des römischen Imperators Hadrian (76-138) in Tivoli, 24 Kilometer von Rom entfernt. Der von der Regierung mit der Lösung der akuten Müllprobleme beauftragte Regierungskommissar Giuseppe Pecoraro reichte seinen Rücktritt ein.
Pläne zum Bau einer Mülldeponie unweit antiken Palastanlage, die seit 1999 zum Weltkulturerbe der UN-Kulturorganisation UNESCO zählt, hatten empörte Reaktionen ausgelöst. Pecoraro wurde mit dem Kommissar Goffredo Sottile ersetzt, der ein neues Grundstück für die Deponie sucht. Pläne für den Bau neuer Deponien unweit der Ewigen Stadt drohen an heftigen Bürgerprotesten zu scheitern, denn keiner will eine riesige Müllkippe vor der Haustür. Rom droht eine Notstandssituation wie in Neapel. Die Vesuvstadt war in den vergangenen Jahren wiederholt von akuten Problemen bei der Müllentsorgung belastet.
Diskutiert wird in Rom auch über die Möglichkeit, den römischen Müll im Ausland oder in Norditalien verbrennen zu lassen. In Oberitalien sind mehrere Müllverbrennungsanlagen aktiv, die den Unrat nutzen, um Wärme zu erzeugen. Die Kosten, um den Unrat von der Ewigen Stadt in den Norden zu bringen, sind jedoch groß. Das Müllproblem in Rom bleibt ungelöst. (APA, 20.8.2012)
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Es ist nun einmal ein Naturgesetz, daß Materie (auch durch Verbrennen) nicht vernichtet werden kann!
http://www.aktion21.at/themen/in... l?menu=106
Durc das Verbrennen von Hausmüll entsteht eine Unzahl neuer Toxine, die über unsere Atemluft "entsorgt" wird, Feinst- und Feinstaub, Schwermetalle ..etc.
Es gibt keine Filter, die diese Unzahl neuer Gifte filtern kann.
Das kommt dabei raus wenn man zu blöd ist Mülltrennung- und -verwertung zu betreiben. Aber man weiß ja, es gibt nur wenige wirklich moderne Länder. In den Meisten herrscht mittelalterliches Denken vor (Müll kann man einfach wegwerfen weil er eh verrottet).
Mülltrennung (ok, nicht ganz so extrem wie in Wien oder Deutschland) ist in Rom Standard und die Wiederverwertungsquote ist vermutlich sogar deutlich höher als in Wien, weil alles noch irgendwie verwertbare sowieso Nacht für Nacht - und immer häufiger nun auch schon untertags - von den unzähligen Lumpensammlern aus den Containern gefischt wird, bevor sie gellert werden. Was noch irgendwie nutzbar wäre, und sei's als Secondhand-Putzfetzen, landet normalerweise ohnehin erst gar nicht im Müllwagen. Das Problem ist lediglich die dauerhafte Entsorgung, und da gibts hier bisher halt leider nur die Deponie.
So ein Blödsinn: Die Wiener Wiederverwertungsquote soll mit Glas-, Aluminium-, Papier-, PET-Verwertung und noch ein bisschen mehr (z.B. Verwertung der Rückstände der Müllverbrennung und so weiter) niedriger liegen als in Rom, weil in Rom irgendwelche Sandler Sachen aus den Containern fischen?
Das passt schon mit dem Hausverstand nicht zusammen, schon gar nicht aber damit: "Wien ist heute das Bundesland mit der besten Sammelqualität Österreichs, zudem liegt Wien auch im Vergleich zu anderen europäischen Städten im Spitzenfeld, wenn es um die Sammelmoral geht."
http://www.wien.gv.at/umwelt/ma... ltrennung/
Und ich sehe nicht, warum die Stadt Wien da lügen sollte...
Da wird nicht nur "irgendwas was Sandlern rausgefischt" - wobei es solche natürlich auch gibt - sondern da existiert praktisch eine inoffizielle Sortier- und Recyclinginfrastruktur, nicht unähnlich jener in Entwicklungsländern, aber halt nicht erst auf der Deponie sondern schon vorm Abholen. Erst kommen die Wiederverwerter, die sich evt. noch funktionsfähige/verkaufbare Geräte/Dinge vom Kochlöffel bis zum alten Computer/TV/Radio holen. Dann kommen die Metallklauber, die ganze Tonnen ausleeren und jedes nicht übermäßig stark verdreckte Metallteil bis hin zu Getränke- und Konservendosen aussortieren und später an die Kollegen mit den Sammelwagen weitergeben, dann werden von anderen bestimmte Stoffe und Kunststoffe aussortiert usw.
So ein Blödsinn:
Getrennt werden: Kunststoffflaschen, Glas, Papier, Metall, Biomüll
(+ Spezialdinge wie Batterien natürlich)
Der Rest wird verbrannt, allerdings ohne Sortierung durch Personal, weshalb eine ordentliche Mülltrennung eben wichtig ist!
oder sie:
http://www.imdb.com/name/nm0005173/
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