Revival der Armbanduhr dank Android und iPhone

20. August 2012, 10:43
  • Sony Smartwatch
    foto: sony

    Sony Smartwatch

  • Jawbone Up
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    Jawbone Up

  • Nike Fuel
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    Nike Fuel

  • Pebble
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    Pebble

Elektronikhersteller setzen auf Armbänder, die Informationen mit Smartphones austauschen

Uhren an Handgelenken sind in Zeiten von Handys und Smartphones fast schon zur Rarität geworden. Elektronik-Hersteller wollen die Zeitmesser nun wiederbeleben, indem sie Uhren als Zubehör zum Smartphone positionieren. Die Armbanduhr soll Uhrzeit, Wetter oder eingehende Nachrichten anzeigen. Neu ist der Ansatz nicht, der Durchbruch ist allerdings noch nicht gelungen.

Smartwach

Sony hat dieses Jahr mit der Smartwatch eine Uhr vorgestellt, die Informationen von einem Android-Smartphone anzeigt. Neben der Uhrzeit haben Nutzer auch neue E-Mails oder Tweets im Überblick. Die Pebble E-Paper Watch bietet ähnliche Funktionen und soll nächstes Jahr auf den Markt kommen. Auf Kickstarter wurde die nötige Finanzierung zusammengetragen.

Balance zwischen Mode und Funktion

Doch das Konzept noch ein Display mit Smartphone-Icons am Handygelenk zu tragen, könnte Nutzer eher abschrecken, die smarte Uhr zu tragen. Hosain Rahman, Chef des Smartphone-Accessoire-Herstellers Jawbone, erklärt in der New York Times, dass eine Uhr stärker auf modische Aspekte eingehen muss. Die Balance zwischen Mode und Funktion müsse erst noch gefunden werden.

Ohne Display

Das Up von Jawbone zeigt zwar nicht die Uhrzeit an, sammelt jedoch Informationen über die Aktivität eines Nutzers und übermittelt zurückgelegte Schritte, verbrauchte Kalorien und andere Infos an eine iPhone-App. Gelegentlich vibriert das Armband, um den Träger daran zu erinnern sich mehr zu bewegen. Auch kann man sich vom Up zu einem bestimmten Zeitpunkt wecken lassen.

Sportambänder

Ohne Display, in verschiedenen Farben fällt der funktionale Aspekt des Armbands nicht auf. Ebenfalls dezenter ist das Nike Fuel, das auch die sportlichen Aktivitäten eines Nutzers misst, über LEDs aber auch die Uhrzeit anzeigen kann. Ähnliches bieten auch Nikes SportWatch GPS und SportBand, deren Design aber deutlicher an Sport-Accessoires erinnert.

Vorteile

In Zukunft wollen sich die Designer noch mehr darauf konzentrieren, verschiedene Stile anzubieten. Rahman kann sich vorstellen, dass man ein Armband zum Sport und ein anderes am Abend zum Fortgehen trägt, die beide mit demselben Smartphone verbunden sind. Der Vorteil einer Armbanduhr gegenüber einem Smartphone ist klar: um die Uhrzeit abzulesen, muss man das Handy nicht erst aus der Tasche holen. Bei Meetings oder in Umgebungen, wo es unhöflich oder störend wäre auf das Handy zu sehen, kann man unauffälliger Informationen ablesen. (red, derStandard.at, 20.8.2012)

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Infos von Android auf Uhrendisplay?

Es ist für mich nicht ganz schlüssig, was genau eine Android-Info auf der Uhr bringen soll, wenn ich das Smartphone gleich daneben hab...

Wenn schon muss das ganze Handy ins Armband. Dazu trägt man einen Knopf im Ohr (die ja schon verschwindend klein sind). Also mir würde es gefallen.
Die Geräte müssen halt wirklich auch noch modischer werden.

Armband Phones gibts schrägerweise in Japan und teilen südostasiens schon ziemlich lange ..

.. warum dies nicht nach Europa geschafft haben? Wahrscheinlich wegen dem Peinlichkeitsfaktor .. ?

Für den IPod Nano gibts auch schicke Armbänder. Kombiniert mit einer Uhr-App sehr schick.
http://tinyurl.com/8wqvg8g

Eine klassische, schlichte, unauffällige Armbanduhr, ohne protzige Extras und ohne technischen Firlefanz ist seit Jahren an meinem Handgelenk und bleibt da auch. Eine Verlängerung fürs Handy ist das letze, was ich brauch

Wenn ich dann mit der Uhr noch reden kann, werd ich mein Smartphone ins Auto legen und meine Uhr mit K.I.T.T. anreden!

Frag Siri, ob du sie Kitt nennen darfst ;-)

Der einzige Schmuck, den ein Mann tragen sollte, ist eine klassische Armbanduhr.

Das einzige Schmuckstück, das ein Mann auf Händen tragen sollte ist eine schöne Frau.

Sagen die Urenhersteller ;-)

manche brauchen zusätzlich noch ein goldenes halsketterl.

Ja eine schöne schwere Automatik :)

die macher dieses spots haben die ereignisse schon vor jahren vorweg genommen! ;)

http://www.youtube.com/watch?v=faCdWkjKWJA

Das ist zwar auch schon "Schnee von vorvorgestern", aber kommt nun vor wenigen Wochen nach vielen Jahren der Forschung an die Öffentlichkeit, nämlich die Erforschung des Gehirns:
https://www.i-med.ac.at/pr/presse... 12/60.html

Und Intel will angeblich schon Smartphones mit dem Gehirn verbinden können:
http://blog.diagnose-funk.org/2012/05/0... verbinden/

laaang nicht mehr gesehen, danke! :D

Google Glass - kennst ;-)

Abwarten, wie sich Project Glass entwickelt. Es würde mich nicht wundern, wenn Google damit außerhalb der "Nerds" voll auf die Schnauze fällt, weil sie evtl. einfach der Zeit voraus sind, die Armband"uhren" hier sind vergleichsweise dezent und kein "neues Gerät", sondern lediglich eine Ergänzung, gerade die Pebble find ich ziemlich cool mit dem E-Ink Display, hoffentlich kommt die bald...

glaub ich sofort
könnte nur sein, dass sie sich da eventuell auch in den klassischen brillenmarkt noch hinenzwängen oder das ganze dann in heads up displays in autos integrieren

sehe project glass grad eher als schöne machbarkeitsstudie oder forschungsprojekt

Stimmt schon. Ich sehe es auch eher als Vorreiter-Projekt für andere Argumented Reality Sachen :-)

Den Bezug auf die Uhr hab ich hab ich hergestellt, weil (in meinen Augen) die Brille das dezenter realisieren wird können in ein paar Jahren.

Ja, genau, diese Brille, und das allerbeste daran ist, um 5 Euro Aufpreis wird man an der Brille erkennen können, ob der jeweilige Träger dieser Brille die Wahrheit sagt oder lügt.

Sensor-gekoppelte Zeitmessgeräte; On-board-Messung benötigter Laufzeiten im Sport etc.

Wie man hier in Österreich, wo derartiges bereits vor mehr als 35 Jahren(!) erfunden und mit ungeheuren privaten Opfern entwickelt wurde, als Kreativer behandelt wurde, lesen Sie hier:
http://www.sensortime.com/Dokumentation.html
http://www.sensortime.com/US4245334.pdf
http://www.sensortime.com/AT397869B.pdf

hui die sollten mal einen neuen webdesigner beschäftigen.. grausig im jahr 2012 eine seite zu sehen die als teletext durchgehen könnte ^^

Es geht hier um das Wesentliche.

Das Design der Website zählt nicht. Ich hab sie vor 10 Jahren auf die rascheste Weise erstellt, und mir ist es ziemlich egal ob sie jemandem gefällt oder nicht. Ich hab Wichtigeres zu tun. Wenns jemanden nicht interessiert, muss er sie ja nicht lesen;-)

genau falsch herum.. es zählt (leider) der erste eindruck.. und kA was du genau verkaufst oder herstellst aber es sollte schon schön präsentiert werden.. das macht den unterschied zwischen apple und anderen firmen wie HTC.. auch das schlechtere verkauft sich besser wenns schön is :D

Danke! War gut gemeint...

.. aber diese Website "sensortime.com" war nicht für den Verkauf eines Produktes gedacht. Sie diente bisher allein nur zu Informationszwecken.
(Du kannst mir ja ein Angebot machen, wenn du für mich arbeiten und eine bessere HomePage gestalten willst. Bin dankbar ;-)

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