Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Johannesburg - Der Betreiber der südafrikanischen Lonmin-Platinmine hat ein Ultimatum an streikende Bergarbeiter nach nur einem Tag wieder gekippt. Nach tödlichen Ausschreitungen hatte die britisch-südafrikanische Firma am Montag den streikenden Kumpeln mit Kündigung gedroht, sollten sie nicht bis Dienstag die Arbeit wieder aufnehmen. Am Dienstag teilte Firmensprecherin Sue Vey mit, das Unternehmen habe gemeinsam mit den Gewerkschaften entschieden, diese Woche keine Kündigungen auszusprechen. Man wolle sich darauf konzentrieren, den Betrieb zu stabilisieren.
Am Dienstag waren etwas mehr als ein Drittel der Beschäftigten an ihre Arbeitsplätze zurückgekehrt, wie Vey hinzufügte. Für einen normalen Produktionsbetrieb sei dies aber nicht genug.
In der Mine westlich von Pretoria waren in der vergangenen Woche bei Zusammenstößen zwischen Demonstranten und der Polizei insgesamt 44 Menschen getötet worden, unter ihnen zwei Polizisten. Die Ausschreitungen gelten als die schlimmste arbeitsbezogene Gewalt seit dem Ende des Apartheid-Regimes 1994. Die Bergleute fordern eine Lohnerhöhung von derzeit 4.500 Rand (440 Euro) auf 12.500 Rand. Das Unternehmen Lonmin PLC fördert mehr als zehn Prozent des weltweiten Platinbedarfs. (Schluss) fre (APA/Reuters, 21.8.2012)
Der ANC hat bisher nur wenig Versprochenes gehalten, Arbeitslosigkeit und Korruption grassieren - Immer öfter brechen blutige Aufstände aus
81-jähriger Erzbischof war am Vormittag noch in seinem Büro
Präsidialamt: Sein Zustand hat sich anhaltend verbessert
Fernsehsender "Universal Channel" strahlte irrtümlich Nachruf aus
Südafrikas Vizepräsident könnte nach Sieg auch Staatschef werden
Präsident Jacob Zuma dankte allen Südafrikanern für Anteilnahme
Polizeianwalt: Situation außer Kontrolle geraten, Vorgehen der Sicherheitskräft möglicherweise "unverhältnismäßig"
94-Jähriger in der Nacht auf Donnerstag erneut in Klinik eingeliefert
Neue History-Doku über den steinigen Weg zum südafrikanischen "Wunder"
Kgalema Motlanthe sieht wachsende Ungleichheit als Boden für Unruhen
Präsidialamt: Friedensnobelpreisträger erholt sich weiter zuhause
Äußerung De Klerks zu Apartheid löst Kontroverse in Südafrika aus
Medien berichten von Anschlagsplänen auf ANC-Parteitag, Polizei dementiert dies aber
Albie Sachs, Opfer eines Bombenanschlags und Apartheid-Gegner, plädiert dafür, Gerechtigkeit nicht auf Strafe zu reduzieren
Waffen neben Leichen von Minenarbeitern gelegt, Aufnahmen des Tatorts offenbar manipuliert
Experten sprechen von einer realen Arbeitslosigkeit von 50 Prozent
Nach wilden Streiks Einigung mit Platinproduzent erzielt
Nicht genehmigte Versammlung in Rustenburg
15.000 Arbeiter der KDC-Goldmine beteiligen sich an wildem Streik
Südafrikanischer Erzbischof wirft beiden "Lüge" bei Irak-Krieg vor
Bei dem blutigen Polizeieinsatz Mitte August kamen 34 Menschen ums Leben
In Südafrika ist der Konflikt zwischen streikenden Bergleuten einer Platin-Mine und der Polizei eskaliert. Nachdem 34 Kumpel im Kugelhagel der Polizei starben, steht das Land unter Schock.
Hier eine Sammlung von Hintergrundberichten und Analysen zum Massaker in Marikana (inklusive Karte):
http://www.linkswende.org/5951/Sued... nd-geplant
Cyril Rhamaposa,ANC National Executive Committee (NEC) member ,is the founder and Chairman of Shanduka, a black owned and managed investment holding company in resources, financial services, property, energy and food & beverages
Shanduka holds a 50.03% shareholding in Incwala Resources (Proprietary) Limited. Incwala was established in 2004 and holds an 18% interest in Lonmin plc’s two principal operating subsidiaries, Western Platinum Limited and Eastern Platinum Limited and a 26% stake in the Akanani platinum project. London and Johannesburg listed Lonmin, is the third biggest producer of platinum in the world. The principal activities of the company are mining, refining and marketing of Platinum Group Metals (PGM).,etc etc
zusammengetragenes Material über die Arbeitsbedingungen (https://pod.fulll.name/posts/17563) und vor allem Mr. Cyril Rhamaposa (https://pod.fulll.name/posts/17580). Wo man Cyril Rhamaposa sonst noch so fällt unter "würde in einem Film/einer Erzählung als unglaubwürdig durchfallen:
Coca-Cola South Africa
Unilever's Africa Advisory Council
Commonwealth Business Council
arms inspector in Northern Ireland
Honorary Consul General for Iceland in Johannesburg
hier noch eine Liste (http://www.zoominfo.com/people/Ra... 7747.aspx) aus dem Branchenindex.
Der Mann gründete die einst mächtigste Minenarbeitergewerkschaft und ging dann in die Privatwirtschaft. Und ist Miteigentümer der Mine in welcher das die Arbeiter massakriert wurden
und hast du irgendwelche fundierten unabhängigen oder wissenschaftlichen informationen darüber, wer die akteure in diesem gewerkschaftskampf waren, wer dahinter steht, welche interessen, .. ich nicht, und den mainstream traue ich da sicher nicht, wobei die sich ja dazu eh großteils ausschweigen, wer was wie warum...
Die südafrikanische Regierung sollte den Besitzern/Betreibern ebenfalls ein Ultimatum stellen,
und zwar Lohnerhöhung oder Firmenschliessung.
Man stelle sich vor, dass in Ö wg. einer Firma 40 und mehr Todesopfer zu beklagen wären, der Teufel wäre hier los, diese Firma würde niedergebrannt werden, und das obwohl die Österreicher an sich friedliebend sind.
schon auf die idee gekommen dass die minenbesitzer seit jahrzehnten all diese politiker auf ihre payrole haben
hier gehts es um "die" platinmine
die knallen eher alle ab als das sie nachgeben
menschen zählen in der branche nur wenn sie vermögend oder stärker bewaffnet als man selbst
Genau das war der fall in den fruehen sechziger jahren au congo belge, als lumumba an die macht kam und dann von tschombe gestuerzt wurde.
Tausende simbas stuermten los aufgeputschtund in der irrigen annahme unsterblich zu sein. Bewaffnet mit schildern und speeren und alten flinten. Der einzelne , oder im dutzend , wohl keine gefahr. Wenn aber 1000 bis 1500 auf sie zustuermen dann hat das ein anderes gesicht. Wir konnten sie aber doch zurueckschlagen. Das sind keine dummen sprueche von mir, denn ich war an ort und stelle.
Da muss ich ihnen aber doch antworten.
1. Der damalige UN secretary general dag hammarskjold wurde ueber dem congo belge abgeschossen
2. Das oesterr. UNfeldlazarett ( schlecht vorbereitet ) wurde am flughafen bereits abgefangen und interniert.
Die wussten nicht ob sie lebendig rauskommen. Wurden von soeldner ( nicht von meiner einheit ) und belgischen paras befreit.
3. Es wurden hundete weisse, darunter viele nonnen und priester auf unbeschreiblich bestialische weise massakriert. Ich wil da nicht auf details eingehen.
4. Wir konnten viele retten, weisse und schwarze, hatten aber auch starke verluste.
5. Simbas und katanga gendarmen waren die aergsten, da gab es auf beiden seiten " pas de prisoniers "
Es lohnt sich, auch mal über den Alpenhorizont hinaszuschauen und sich nicht bloß auf die Meldungsbruchstücke der heimischen Presse zu beschränken.
http://www.dispatch.co.za/miners-to... ible-muti/
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.