Mexiko-Stadt: Alle Polizisten am Flughafen ausgewechselt

20. August 2012, 06:46
  • Polizeibeamte sichern den Flughafen Benito Juárez, nachdem mehrere Polizisten bei einer versuchten Verhaftung erschossen wurden.
    foto: reuters/tomas bravo

    Polizeibeamte sichern den Flughafen Benito Juárez, nachdem mehrere Polizisten bei einer versuchten Verhaftung erschossen wurden.

Mehrere Beamte als Komplizen von Drogenhändlern verdächtig

Mexiko-Stadt - Nach einer tödlichen Schießerei am internationalen Flughafen von Mexiko-Stadt sind alle dort eingesetzten 348 Polizisten ausgewechselt worden. Sie wurden durch Bundespolizisten ersetzt, deren Hintergrund genau geprüft worden war.

Dies erklärte der regionale Sicherheitschef Luis Cardenas Palomino am Sonntag. Hintergrund des Austauschs sind tödliche Schüsse auf drei Sicherheitskräfte Ende Juni.

Dafür verantwortlich gemacht wurden drei am Flughafen stationierte Kollegen, die der Mithilfe beim Drogenhandel verdächtigt sind. Einer der mutmaßlichen Täter ist gefasst, die beiden anderen sind auf der Flucht.

Zu der Schießerei im Flughafen kam es Ende Juni, als Bundespolizisten mutmaßliche Drogenhändler festnehmen wollten. Der Flughafen Benito Juárez wird von den Drogenbanden zunehmend als Drehscheibe für den Schmuggel ihrer Ware in andere Länder genutzt. Beteiligt sollen auch Polizisten und Angestellte sein. (APA, 20.8.2012)

Ein weiteres Problem...

... ist aber vermutlich auch, wenn man von einem Kollegen angesprochen wird, ob man auch mitmacht und man sagt Nein, erlebt man vermutlich den nächsten Tag nicht mehr.

Wobei ich nicht glaube, dass da x-beliebige Kollegen angesprochen werden. Da wird schon sortiert.

je nach Ortschaft holt man dort entweder Polizei oder Militär, je nachdem wer gerade mit der lokalen Mafia kooperiert.

Das ist der Preis eines Billig-Produktionslandes, den das Volk neben der niedrigen Löhne noch einmal zahlt.

"Das ist der Preis eines Billig-Produktionslandes, den das Volk neben der niedrigen Löhne noch einmal zahlt."

Schwachsinn. Es gibt etliche Länder mit noch viel niedrigeren Löhnen in denen es die Drogenmafia nicht geschafft hat das ganze Land zu unterwandern.

Die wohnen aber nicht neben den USA...

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