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Die in der Vorwoche aufgestellte Behauptung, dass wir käufliche Politiker ohne Wiederverkaufswert haben, muss korrigiert werden. Denn in den Markt für Politiker ist Bewegung geraten. Frankie Boy Stronach führt dem Markt Liqidität zu, wie das in der Fachsprache heißt. Volkstümlich ausgesprochen: Er nimmt sie alle. Die gehn jetzt weg wie die warmen Semmeln.
Der Milliardär, der steirisch nicht mehr, kanadisch aber noch nicht spricht, bringt uns gleich zum nächsten Thema: Des Weanerische kratzt o! Kaner kan mehr Wearnerisch, wird jetza beklogt. Aba ham ma des net so woin? Ham net Generationen von Ötan ihren Kindern gsagt: Red sche! Red urdnlich! Dass wos wird aus dia! Und ham ma damit net a Sprachwöd umbracht, mit dem Ergebnis, des was jetzt an kan passt? Bissl traurig, kloa. Aber andererseits, die Wölt ändert sie, und die Zeit vergeht, und des ist doch eigentlich des beste, was tuan kau, de Zeit.
Außerhalb der grünen Politrucks-Milieus herrscht Katzenjammer
Misiks Lesekreis: Alle sind für Gleichheit, und alle auch für Vielfalt. Muss daraus Ungleichheit werden?
Zum Demokratie-Begehren: Ich bin so Politik-Verdruss-verdrossen.
Euer Zynismus kotzt mich an. Und meiner auch. FS Misik heute in leicht renoviertem Gewand!
Alle reden über die Flüchtlinge in der Votivkirche. FS Misik lässt die Flüchtlinge selbst sprechen
Eine Hommage an drei bemerkenswerte Menschen, die vergangene Woche verstorben sind
Die Bürger wollen nicht, dass alles der Markt regelt. Sie haben recht.
Unter Geistesprinzen: Das Spindelegger-Prinzip & die Faymann-Doktrin
Wer könnte Gerard Depardieu demnächst noch nach Russland folgen? Fröhlicher Staatsbürgertausch mit Putin!
Das zu Ende gehende Jahr war gar nicht gut - Das nächste wird womöglich noch schlechter
Verschiedene Sprachen sind schon etwas schönes. Allerdings liegt Schönheit im Auge des Betrachters, oder besser im Ohr des Hörers.
Das Lernen mehrerer Sprachen fördert die Intelligenz und erweitert außerdem das Weltbild.
Allerdings gibt es auch Nachteile. Die sogenannte Sprachbarriere. Und diese sollte nicht allzu hoch sein, denn nicht jeder ist talentiert im Lernen von Sprachen.
Die erste lebende Fremdsprache, die jeder lernen sollte, ist die Gebärdensprache. Ich hoffe, hier sind die Nationalismen nicht so groß, was eine internationale Angleichung auf eine internationale Gebärdensprache erleichtern kann.
Die gesprochene Sprache sollte eher einfach sein. Für mich ist das Englisch.
Englisch hat keine männlichen und weiblichen Dinge, was das Vokabellernen unnötig verkompliziert. Und es verzichtet auch weitgehend auf Höflichkeitsfloskeln.
Ist man fremd in einem Land, ist es wichtig, dass die Kinder ihre Muttersprache gut lernen. Optimalerweise leben sie in einem gemischtsprachigen Haushalt und lernen dort auch die Sprache des Landes.
Mehrsprachigkeit ist immer ein Vorteil. Dieser sollte nicht in einen Nachteil verwandelt werden, weil die einsprachigen Einwohner nicht bereit sind, eine weitere Sprache zu lernen und ihren Nachteil nicht hinnehmen wollen.
Kanns sein, dass sich der Misik und der RAU nicht so gut verstehen?
Super Kommentar jedenfalls, erinnert mich an den superkünstlerischen Künstler samt Hut im Club 2, der sich ob des Verschwindens essentieller Kulturpfeiler wie "Schneebrunzer", wie die weinenden Frauen von Jerusalem geriert hat, ganz so als ob das tatsächlich irgendwie wichtig wäre. Ich glaub das war der Neuwirth. Aber Sprache verändert sich halt, was soll's. Das einzige was mich stört: Es gibt eigentlich nur noch unüblich klingende Bezeichnungen für die Einzahl von "Buben". "Bub" klingt seltsam, "Junge" klingt piefkisch, "Bursch" klingt hinterwäldlerisch. Aber vielleicht geht's da nur mir so.
Harry Hirsch: Können Sie mich verstehen?
Studiosprecher: Ja wir verstehen Sie
Harry Hirsch: Können Sie mich wirklich verstehen?
Studiosprecher: Ja wir verstehen Sie sehr gut
Harry Hirsch: NEIN niemand kann mich verstehen. Wääääh. Keiner versteht mich
dann auf einer HTL. Da wurde von so gut wie niemandem Dialekt gesprochen. Jetzt bin ich seit knapp zwei Jahren als Schweißer tätig und ich kann sagen: solange es Hackler gibt, wird es auch den Wiener Dialekt geben. Vom aussterben hab ich auch oft gehört, aber mein Kollege, Stefan der Eisenbiaga, schickt seine Kinder nicht aufs Gymi..oh no! Die gehen gfälligst genauso lernen und hackln die Gsteamln. Und das der Schlossermeisterausbildner Rudi Haudrauf (im Gegensatz zur Mizzi Tugut) nicht nach der Schrift redet sollte auch klar sein. Danke trotzdem für den Beitrag. Weniger wirds wohl oba krochn wirda nie, da Wiener Dialllekt. Eher wochst ma die Haut beim Oasch zsam!!
Hawara "bischt" wo augrennt?
und den Misik in Ehren aber da klingt sein Dialekt eher ein bissl "bochn" - wie er weiter unten auch ohne Genierer zugibt - mit dem Verweis auf den Würstelstand....wo alles fließt was fließen kann.
...den "Soapbox" Beitrag des genialen David Mitchell zum Aussterben des Gälischen:
http://www.youtube.com/watch?v=OvlQXPNwrqo
Ich bin übrigens auch ein bekennender Tomaten und Kartoffel-Vermeider. Aber ich halte es absolut aus, wenn das im aktiven Sprachschatz meiner Gegenübers nicht vorkommt, solange ich noch verstanden werde.
Und nur weil nicht mehr jeder Schwarzkappler, jede Hausmastarin oder jeder Holzpyjamaschneider auch so klingt wie einer ist das Wienerische noch lange nicht tot.
der ist im Wienerischen beliebig erweiterbar oder austauschbar. Der Hund liegt in der Aussprache, der Sprechmelodie, der Intonation, die klassische wiener Färbung. Die gehen wirklich verloren, die Kinder reden alle nur mehr RTL-Deutsch. Zum schbeibn
aber ich hatte letztens den Brüno gesehen. Was reden den die fürn Scharn zam, in der deutschen Synchronisation? Kann mir einer erklären was das gewesen sein soll ? Waren das deutsche die versucht haben österreichisch zu reden ? Oder waren das Österreicher die versucht haben Deutsche zu immitieren die wiederum versucht haben österreichisch reden ? furchtbar. Hab das Original nicht gesehen, kann aber nur besser sein, schätz ich mal.
Ich denke, Hochdeutsch (heißt das noch so?) ist für die Schauspieler eine Fremdsprache und sie sind nicht in der Lage, diese überzeugend zu sprechen.
Daher wirken österreichische Filme oft schlechter als deutsche oder englische.
Da ich nicht im englischsprachigen Raum lebe, fallen mir dort Fehler kaum auf.
Darf im österreichischen Film Dialekt gesprochen werden, ist das Ergebnis oft genial.
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