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Erstmals nach rund einem Monat hat sich der syrische Machthaber Bashar al-Assad erstmals wieder in der Öffentlichkeit gezeigt. Während die Kämpfe in mehreren Teilen des Landes unvermindert weitergehen, beendet die Uno ihre Beobachtermission.
Damaskus - Mitte Juli hatten Rebellen einen tödlichen Anschlag auf Mitglieder des innersten Machtzirkels des syrischen Präsidenten Bashar al-Assad verübt. Seitdem hatte sich dieser in der Öffentlichkeit nicht mehr gezeigt. Dies und Berichte über - tatsächliche oder bloß erfundene - Desertionen von engen Vertrauten schufen den Eindruck, Assad stehe immer stärker unter Druck.
Wie um zu betonen, dass seine Macht ungebrochen sei, zeigte das syrische Staatsfernsehen am Sonntag, wie Assad in einer Moschee in Damaskus betete, während aus mehreren Vierteln der Hauptstadt Kämpfe gemeldet wurden. Ab Sonntag feierten die Muslime das mehrtägige Fest zum Ende des Fastenmonats Ramadan.
Das Büro von Vizepräsident Faruk al-Sharaa dementierte unterdessen die Flucht des Politikers nach Jordanien - vor allem der TV-Sender Al-Arabiya hatte mehrmals in den vergangenen Tagen dazu berichtet. Sharaa trat aber auch nicht am Sonntag gemeinsam mit Assad in der Moschee auf.
Am Sonntag beendeten die Vereinten Nationen wie angekündigt ihre Beobachtermission im Land. Anstatt einen Waffenstillstand zu überwachen, hatte die UN-Truppe hilflos zusehen müssen, wie das Land immer tiefer im Bürgerkrieg versank. Ersetzt werden soll die Mission Unsmis durch ein politisches Verbindungsbüro der Uno in Damaskus.
Zudem tritt der krisenerprobte algerische Diplomat Lakhdar Brahimi die Nachfolge von Kofi Annan als Syrien-Vermittler an. Annan hatte das Handtuch geworfen, weil er eigenen Angaben zufolge von der internationalen Gemeinschaft zu wenig Unterstützung und Kompetenzen erhalten hatte. Brahimi verlangte indes stärkere Unterstützung seitens der Uno.
Am Samstag, einen Tag vor dem Ende der UN-Beobachtermission, rief deren Leiter, Generalleutnant Babacar Gaye, die Konfliktparteien noch ein letztes Mal auf, die Gewalt zu beenden.
Westliche Geheimdienste
Für Aufsehen sorgten unterdessen Berichte über die Involvierung westlicher Geheimdienste in den Syrien-Konflikt. So bestätigte das Verteidigungsministerium in Berlin einen Bericht über ein Schiff der deutschen Marine im östlichen Mittelmeer. Nach Angaben der Bild am Sonntag befinde sich auf dem Schiff modernste Spionagetechnik. Die Erkenntnisse sollten an die Rebellen weitergeleitet werden. "Es handelt sich hier nicht um ein Spionageboot", erklärte dazu ein Sprecher des Verteidigungsministeriums.
Auch der britische Geheimdienst soll die Rebellen einem Oppositionsvertreter zufolge mit Informationen über Bewegungen von Assads Truppen unterstützen. Die Briten würden über einen Stützpunkt in Zypern die Lage observieren und an die Türkei und die USA weiterleiten, die mit den Rebellen in Kontakt stünden.
Unterdessen berichtete die Organisation Syrischer Menschenrechtsbeobachter, Regierungstruppen hätten versucht, die von den bewaffneten Revolutionären kontrollierten Viertel Al-Kadam und Asali in der syrischen Hauptstadt zu stürmen. Landesweit sollen die Truppen des Regimes am Sonntag mindestens 33 Menschen getötet haben, darunter auch drei Deserteure.
Weitere schwere Angriffe wurden auch aus dem Umland der syrischen Hauptstadt, aus Daraa und aus der Provinz Deir as-Saur gemeldet. (red/DER STANDARD, 20.8.2012)
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SO sieht ein richtig rechtes posting aus:
http://diepresse.com/home/poli... -verrueckt
bitte lest den wolf von der schanze, da merken alle syrien-befürworter, dass adolf-normal-verbraucher keinen unterschied macht zwischen syrisch und rebellisch. es gibt nur DEUTSCH oder NICHT DEUTSCH
dieser meinung kann ich mich nicht anschliessen, aber erstaunlich, was dort alles gepostet werden darf, oder?
Man sieht und hört nichts mehr von ihm. Außer einer dürren Aussendung die von irgend jemanden sein kann. Das es ihm noch beim Assad hält.Und in der Moschee wo Assad und seine Kumpels beteten war er auch nicht anzutreffen. Also ist anzunehmen, das er wirklich abgebüchst ist.
Aleppo wird inzwischen vollkommen von der syrischen Armee beherrscht.
Die Armee konzentriert sich mittlerweile auf die Grenzgebiete zur Türkei und zum Libanon.
Dass Assad mit praktisch seinem gesamten Kabinett zum öffentlichen Gebet erscheint, zeigt die wahre Sicherheitslage in Damaskus.
Die völlig übertriebenen Meldungen über Kämpfe, die von London aus gestreut werden, sind nur noch zum Lachen.
Die in Damaskus angeblich stattfindenden Kämpfe sind Reinigungsaktionen der SAA, die die letzten Unterschlüpfe der Terroristen ausräuchert.
Dass die Londoner Dönerbude nichts zu Aleppo sagt, spricht Bände.
Es ist ein Eingeständnis "schreiender Stille", dass die Stadt von der syrischen Armee (SAA) beherrscht wird.
Die SAA konzentriert sich mittlerweile auf die Grenzgebiete zur Türkei und zum Libanon.
Die syrische Armee (SAA) zeigt ihre enorme Kampfkraft und reibt die FSA systematisch auf.
Dass Assad mit praktisch seinem gesamten Kabinett zum öffentlichen Gebet erscheint, zeigt die wahre Sicherheitslage in Damaskus.
Die völlig übertriebenen Meldungen über Kämpfe, die von London aus gestreut werden, sind nur noch zum Lachen.
Die in Damaskus angeblich stattfindenden Kämpfe sind Reinigungsaktionen der SAA, die die letzten Unterschlüpfe der Terroristen ausräuchert.
diesem Aufstand ein Ende machen.
Die USA oder die NATO greifen seit Jahrzehnten Staaten an und sorgen für Millionen Tote, etwa Vietnam, wo bis zu 5 Millionen starben, oder etwas frischer, der Irak, 600 000 bis über ein Million Tote.
Die machen das ständig, wieso sind die keine Massenmörder?
Nehmen wir an bei uns werden auf einmal 5000 Typen mit Waffen unterstützt und wollen das "Regime Faymann" stürzen, was würde unser Militär machen?
Ich sage natürlich nicht, dass Assads Truppen nicht morden, aber immerhin ist das schon ein religiöser Konflikt wo für Genfer Konventionen und Menschenrechte schon längst der Zug abgefahren ist.
Hier siegt nur noch die Irrationalität, Rache und Hass.
Das Regime wie Sie es nennen, kann bei uns abgewählt werden (Nationalratswahl). Man braucht also keine Gewehre. Ausserdem wurde in Syrien monatelang friedlich demonstriert und Demonstranten verhaftet, in Gefängnisse gest., gefoltert und/oder tauchen nie wieder auf.Schwieriger wirds schon mit dem Regime Assad und man wird sich auch schwer tun diesen abzuwählen, da es in Syrien nur einen "Präsidentschaftskand." gab und gibt. Auch im Gegensatz zu unserer Demokratie mit Mehrparteiensyst.nur eine Partei in Syrien (Baath) die man "wählen" kann. Demonstrieren (nach Anmeldung kann man bei uns auch). Wenn mans unangemeldet tut passiert im Regelfall auch nicht all zu viel.Zumindest braucht man bei uns keine Angst haben erschossen zu werden.
Auch früher gab es in Syrien Aufstände, dieser wurden ohne längere Konflikte niedergeschlagen.
Die richtig großen Gewaltaktionen gab es eher unter Hafez.
Assad war sogar ein "Hoffnungskind" des Westens und hat Anfang dieses Jahrtausends durchaus "liberale" Schritte wie die Freilassung von Gefangenen gesetzt.
Natürlich ist eine gewaltsame Niederschlagung eines Protestes nicht gut zu heißen, aber die jetzige "FSA" mit all ihren zersplitterten, paramilitärischen und hochgradig islamistischen Fraktionen ist ein importiertes Produkt der NATO, die es sich leisten kann hier offen Partei zu ergreifen weil ja alle sunnitischen Diktaturen auf ihrer Seite sind.
Freiheit schaut anders aus als Islamisten die am Ende noch schlimmer sind als das Regime.
Assad wurde von Sarkozy hofiert und man wollte ihn "resozialisieren". Das ist aber schief gegangen. Was sich am Ende entwickelt, ist noch nicht vorhersehbar. In Libyen haben auch "alle" gemeint, dass die Islamisten einen Gottesstaat errichten werden - uuund? Die "Eskalation" haben die Rebellen am Anfang ohne ausl. Hilfe vollbracht. Alte Jagdgewehre wurden stolz vom Regime als Beute präsentiert. wirtschaftlich wollte er das Land reformieren, weil es nicht mehr anders ging: die Ölquellen versiegen. Und den Damaszener Frühling? Warum hat er den abgewürgt - weil es ihm nie um politischen Reformen ging. Er ist der Sohn seines Vaters - ein Provinzler. Es schaut nicht gut für die Zukunft Syriens aus, aber eine Chance haben sie sich verdient.
Kann ja sein, dass wir in zwei verschiedenen Paralleluniversen leben.
In meinem brennt in Libyen der Hut und unsere Medien berichten darüber nicht mehr.
Da gibt es Anschläge und es bekämpfen sich mehrere Clans untereinander, teilweise pure Anarchie und Rache, mit Demokratie hat das nichts zu tun.
In Libyen sind es hauptsächlich Clans im ländlichen Raum, die sich noch bekämpfen. Aber man hört auch nicht mehr viel darüber. Ich glaube eher Sie leben in einem Paralleluniverum. Lesen sie David Bachmann aus Tripolis - Somalia , wie von vielen Pfeifen prognostiziert, wird es keines werden.
Sie haben aber ein einfaches Menschenbild. Wenn jemand in London studiert hat, ist er kein Provinzler mehr? Er kommt aus einer einfachen Familie, deren Vater ein Ehrgeizler war nebst einem grausamen Diktator. Und so benehmen sie sich. Bei Familienstreitereien wird da schon einmal in den Bauch geschossen. Gaddafi hat auch in London studiert?
Den Film über Saddams Söhne kenne ich übrigens auch.
Und die Schauergeschichten über Assads Schwager genauso.
Das ist aber nicht nur in der Provinz so, der soziokulturelle Background und die Mentalität sind bei vielen Menschen im Nahen Osten gleich.
Dann können sie sich aber auch mal denken, wie demokratisch die "Oppositionellen" agieren werden, falls sie an die Macht kommen.
Denn momentan sieht es danach aus, dass sich die Perser, Russen und Chinesen mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln dagegen wehren werden, dass da ein weiterer amerikanischer Vasall entsteht.
Finden sie, dass Mudschaheddin aus Tschetschenien, Afghanistan oder anderen islamischen Ländern für eine Demokratie in Syrien kämpfen?
und wir sind die johlende meute des mittelalters, die mittels video der blutigen hinrichtung zusieht.
die zuschreibung des schurkentums, um auf völkerrecht und rechtsstaat zu p'ssen, hat enorme signalwirkung.
eine ordentliche verhandlung und ein schützendes gesetz brauchen ja eh nur anständige, staatstreue menschen, nicht wahr?
wer das ist, weiss ja die ÖVP, SPÖ, Union usw, nicht wahr? und die sagen dann, das gericht soll bitte wieder aus dem urlaub kommen..
aber wenn sich die instanzen des rechtsstaats an den gemütlichen urlaub gewöhnen? die supermächte arbeiten ja fleissig daran, ihnen diese bequemlichkeit zu schenken..
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