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Stare Jablonki/Polen - Konfettiregen ging auf sie nieder. Alexander Horst zeigte seine Silbermedaille, Clemens Doppler duschte die Konkurrenz bei der Siegerehrung mit Sekt. Österreichs Beach-Volleyballer haben zum Abschluss der ersten gemeinsamen Saison noch ein dickes Ausrufezeichen gesetzt. Doppler/Horst holten mit Platz zwei in Stare Jablonki in Polen als erstes österreichisches Team überhaupt auf der World Tour einen Podestplatz in einem Grand-Slam-Turnier.
Im Finale mussten sich Doppler/Horst am Sonntagnachmittag den Olympia-Dritten Martins Plavins/Janis Smedins aus Lettland mit 0:2 (-19,-20) geschlagen geben. Selbst der erste österreichische Turniersieg auf der World Tour war möglich. "Eine kleine Chance war da", erklärte Doppler, der den Finaleinzug beim abschließenden Turnier der World-Tour-Saison sogar über seine beiden Europameistertitel 2003 und 2007 stellte.
"Die sportliche Wertigkeit ist höher, weil alle Teams der Welt da sind. Es ist ein Traum, über einem Grand-Slam-Finale kommt nur noch sehr, sehr wenig", versicherte Doppler. Nur wenige Topteams fehlten in Polen, darunter die deutschen Olympiasieger Brink/Reckermann und die niederländischen Klagenfurt-Sieger Reinder Nummerdor/Richard Schuil. Im Halbfinale fertigten Doppler/Horst die World-Tour-Sieger Jake Gibb/Sean Rosenthal aus den USA mit 2:0 (19,17) ab.
Im Finale führten die Österreicher im ersten Satz nach einer sensationellen Fußabwehr von Horst bereits 11:6, ehe den ständig anservierten Doppler etwas die Kraft verließ. "Ich habe einen kleinen Hänger gehabt", gestand der 31-Jährige. "Wenn die Dose leer ist, ist sie einfach leer." Zwei Matchbälle wehrte das ÖVV-Duo ab, den dritten verwerteten die Letten zu ihrem ersten Turniersieg. Österreich war bisher zweimal in einem World-Tour-Finale vertreten, allerdings noch nie bei den Herren und auch noch nie in einem Grand Slam.
Doris und Stefanie Schwaiger erreichten bei den Open-Turnieren 2009 in Kristiansand und 2010 in Marseille das Endspiel. Doppler und Horst waren bisher auf der World Tour jeweils Dritte geworden - Ersterer 2003 in Rhodos mit Nik Berger, Letzterer 2007 in Aland mit Florian Gosch. "Jetzt das Finale erreicht zu haben, ist ein Traum, der wahr geworden ist", versicherte der 29-jährige Horst. "Über einen zweiten Platz braucht man sich nicht zu beschweren. Das hat noch nie ein Österreicher geschafft. Das ist ein unbeschreibliches Gefühl."
Gerade nach den Olympischen Spielen in London, bei denen sich Doppler/Horst nach starkem Turnier wegen eines unerklärlichen Leistungsabfalls im zweiten Satz des abschließenden Gruppenspiels verabschiedet hatten. "Das war ein Schlag ins Gesicht", gestand Horst. "Aber wir wissen beide, wie gut wir sind. Wir haben schon das ganze Jahr gewusst, dass wir oben mitspielen können - auch wenn viele Leute gelacht oder das nicht geglaubt haben."
Beim Grand Slam in Klagenfurt etwa war bereits in der Gruppenphase ohne Satzgewinn Endstation. "Alle haben Wunderdinge von uns erwartet", meinte Doppler. Dabei musste sich der Ex-Europameister für die Zusammenarbeit mit Horst vom Verteidigungs- zum Blockspieler umfunktionieren lassen. "Da muss ich mich verbessern. Ich habe vom Blocken im Endeffekt keine Ahnung", sagte Doppler ein wenig übertreibend. Zu einem Finale bei einem Grand-Slam-Turnier hat es gereicht. "Jetzt haben wir beide auf der World Tour einmal Bronze und einmal Silber geholt", erinnerte Horst. "Es fehlt also nur noch Gold." (APA, 19.8.2012)
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sie haben spielerisch und taktisch echt alle möglichkeiten.
nur bitte besorgts euch nächste saison einen ordentlichen mentaltrainer. was die da am platz teilweise aufführen ist haarsträubend. horst die ganze zeit am meckern, und der doppler fällt bei jedem fehler in ein tief aus dem er oft punktelang nicht mehr rauskommt.
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