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Köln - Der deutsche Bundesligist 1899 Hoffenheim hat sich in der ersten Runde des DFB-Pokals bis auf die Knochen blamiert, während sich anderen Erstligisten zum Pflichtspielauftakt am Samstag keine Blöße gaben. Hoffenheim mit seinem neuen Torwart und Kapitän Tim Wiese unterlag beim Regionalligisten Berliner AK 07 0:4 (0:3). Der Viertligist sorgte seinerseits für eine der größten Sensationen in der deutschen Pokalgeschichte.
Cup-Verteidiger Borussia Dortmund hatte dagegen sechs Tage vor dem Saisonauftakt in der Bundesliga gegen Werder Bremen beim 3:0 (2:0) beim Regionalligisten FC Oberneuland ebensowenig Mühe wie Bayer Leverkusen, das beim viertklassigen Carl Zeiss Jena mit 4:0 (2:0) die Oberhand behielt.
Grundsolider Harnik
Für Österreichs Fußball-Teamspieler Martin Harnik begann der Cup nach Maß: Er erzielte gleich im ersten Saison-Pflichtspiel für den VfB Stuttgart einen Doppelpack beim 5:0-Erfolg des deutschen Bundesligisten gegen den Sechstligisten SV Falkensee-Finkenkrug in Babelsberg, es waren die Tore zwei (43.) und drei (54.).
Harnik staubte gegen den Underdog kurz vor der Pause aus kurzer Distanz ab und war gleich nach Wiederbeginn per Kopf erfolgreich. In der 61. Minute wurde der 17-fache Bundesliga-Torschütze der vergangenen Saison ausgewechselt. Die Youngsters Raphael Holzhauser und Kevin Stöger standen nicht im Kader.
Zudem feierte Bundesliga-Absteiger 1. FC Köln mit 2:1 (2:0) bei Drittliga-Spitzenreiter SpVgg Unterhaching seinen ersten Saisonpflichtspielsieg. Kevin Wimmer spielte diesmal als Linksverteidiger durch, Daniel Royer war im rechten Mittelfeld bis zur 82. Minute im Einsatz. Ebenfalls erfolgreich waren am Samstagnachmittag die anderen beiden Zweitligisten. Der MSV Duisburg gewann 1:0 (1:0) bei Drittliga-Aufsteiger Hallescher FC und der FC St. Pauli siegte beim Offenburger FV 3:0 (1:0).
Hoffenheim 100 Prozent peinlich
Die größte Sensation gab es freilich in Berlin, wo die pomadig und überheblich auftretenden Hoffenheimer bereits zur Pause durch Metin Cakmak (3.), Justin Gerlach (31.) und Kevin Kruschke (40.) deutlich zurücklagen. Cakmak (48.) sorgte kurz nach der Pause für die Entscheidung zugunsten der Außenseiters.
Hoffenheims neuer Keeper und Kapitän Tim Wiese war bereits in der vergangenen Saison mit seinem ehemaligen Klub Werder Bremen in der ersten Runde mit 1:2 beim 1. FC Heidenheim ausgeschieden. Für den ehemaligen Hertha-Trainer Markus Babbel war es eine deprimierende Rückkehr in die deutsche Hauptstadt.
Doublegewinner Dortmund löste seine Aufgabe dagegen souverän. Bei seinem Pokaldebüt für die Westfalen war Nationalspieler Marco Reus bereits nach zehn Minuten für die Gäste erfolgreich. Jakub Blaszczykowski (38.) und Ivan Perisic (68.) schossen die weiteren Treffer für den BVB im Weserstadion.
Für Leverkusen erzielten Kapitän Simon Rolfes (2.), U21-Nationalspieler Karim Bellarabi (15.), Stefan Kießling (81.) und Neuzugang Junior Fernandes (90.) die Treffer in Jena. Martin Harnik (43., 53.), Vedad Ibisevic (30.), Tunay Torun (79.) und Shinji Okazaki (87.) trafen für den VfB Stuttgart bei der Generalprobe für das Qualifikations-Hinspiel zur Europa League gegen Dynamo Moskau.
In Aachen machten Juan Arango (70.) und Havard Nordtveit (90.+1) in der Schlussphase den Einzug in die nächste Runde für Gladbach klar, das sich drei Tage vor dem Play-off-Hinspiel zur Champions League gegen Dynamo Kiew äußerst schwer tat. Freiburg kam dank der Treffer von Max Kruse (11.) und Sebastian Freis (81.) glücklich weiter. Jakob Sachs (12.) traf für Victoria Hamburg.
Der FC Augsburg hatte sich bereits zum Auftakt am Freitagabend beim Viertligisten SV Wilhelmshaven 2:0 durchgesetzt. Rekord-Pokalsieger Bayern München tritt erst zum Abschluss der Auftaktrunde am Montagabend bei Zweitliga-Aufsteiger Jahn Regensburg (20.30 Uhr/ARD)
Debüt für Pogerl
Der VfL Wolfsburg feierte beim Pflichtspiel-Debüt von Emanuel Pogatetz gegen den Sechstligisten FC Schönberg 95 einen völlig ungefährdeten 5:0-Erfolg. Der ÖFB-Teamspieler war über die gesamte Spielzeit in der Innenverteidigung im Einsatz und bereitete in der 66. Minute den vierten Treffer per Kopf vor.
Weitaus schwerer taten sich der SC Freiburg, der beim Viertligisten SC Victoria Hamburg 2:1 (1:1) gewann, und Borussia Mönchengladbach, die bei Zweitliga-Absteiger Alemannia Aachen 2:0 (0:0) siegte. Überraschend das Aus kam für die SpVgg Greuther Fürth. Der Bundesligist unterlag dem Drittligisten Kickers Offenbach mit 0:2. (sid/APA/red, 18.8.2012)
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Der Club ist innerhalb weniger Jahre aus den untersten (Kreis)liga-Regionen in die Bundesliga aufgestiegen. Sie sind von 1990 bis 2008 8 Mal auf- und nie abgestiegen. Sie halten sich seit 2008 in der deutschen Bundesliga ganz ordentlich. Die Leistung dieser Mannschaft ist einzigartig.
http://de.wikipedia.org/wiki/TSG_... Hoffenheim
Peinlich peinlich, wird Zeit dass Scheich Hopp wiedermal ordentlich Kohle zuschießt, ähnlich wie es die Steuersparer von VW kürzlich bei Wolfsburg gemacht haben.
Da frag ich mich grad, für wen gilt in D eigentlich diese 50+1 Regel, ist das so ne Freiwilligengeschichte? Was Plakatives um sich besser vorzukommen?
Die gilt auch für Hopp, er hat ja nur 49% der Stimmrechte.
Ein Scheich könnte sein Kapital bei jedem x-beliebigen deutschen Verein anlegen, müsste aber immer damit rechnen, dass seinen Vorstellungen vereinsintern widersprochen wird. Dass man dann lieber gleich in England, Spanien oder Frankreich investiert, wo es bei 100%iger Übernahme keinen Gegenwind geben kann, liegt doch auf der Hand.
Und die deutschen Milliardäre, die einen nicht geringen Teil ihres Vermögens in ihren Heimatfußballklub investieren wollen, kann man halt an einem Finger abzählen.
Achso, ein dt. Sonderweg, 50+1 propagieren aber wie man am Beispiel Hoffenheim sieht ist es trotzdem möglich einen Klub zu übernehmen? 49% hin oder her, wer zahlt schafft auch in Deutschland an und Hopp bzw. die Leute die Hopp will geben dort den Ton an.
Wiedermal lustig, so wie das unglaublich strenge Lizensierungsverfahren. Grad kürzlich die Hertha, abgestiegen irgendwas um die 40 Mio. Schulden und trotzdem die höchsten Transferausgaben in Liga 2...
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